Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XIX (1957)
- Issue
- 8 (Agosto, 1957)
- Date
- 1957-08-01
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/8553624-8554444-9194302--2075-8554565- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Agosto 1857 BOLETIN INFORMATIVO 15 KONZERT ZU GUNSTEN DES ALTERSHEIMS im Gemeindehaus, Sonntag den 25. August nachmittags 18 Uhr Quer durch die Wiener Operette MIRTWIRKENDE Mathilde Broders (Sopran) Dita Marcus (Sopran) Rose Dahl (Sopran) Enrique del Solar (Tenor) José Kaufmann (Tenor) Kitty Schwarz (Conference und Chansons) Gesamtleitung und Begleitung: Juan Peyser Aus dem Programm: Lieder und Duette aus "Yogelhaendler", "Walzertraum", Zigeunerbaron", "Fledermaus", "Meine Schwester und ich", "Bettelstudent", "Lustige Witwe" und anderen der schoensten Wiener Operetten. Vorverkauf der Karten: im Gemeindehaus und in der Buchhandlung Fischer. EINTRITTSPREIS: $ 500.— ILSE PHILIPP Jetzt eigenes Telefon 496231 Stefan Laskowitz JOYERO Hechuras, Transformaciones y Composturas 21 DE MAYO 617 Entrepiso, Local 4 Fono: 485476 ANZEIGEN ANNAHME NUEVA YORK 52, Of. 605 Tel. 86603 Geöffnet 9—1 u. 5—7 ANZEIGENSCHLUSS am 25. FABRICA DE MUEBLES Proyectos. Muebles modernos Tapicería CALLE COLON 2265 (por Vivaceta 700) Fono 494396 BODENHOFER Y VILLALON LTDA. DAUNENDECKEN STEPPDECKEN Neubeziehen u. Umarbeitungen Imp. Inlets u. Moderne Bezugstoffe auf Lager Schlafsaecke f.Ausfluege MAX WETZSTEIN Äv. M. MONTT 2656 TeL 43379 YESO A iaOMERAL para TERMINACIONES PERFECTAS Gran rendimiento Distrib: SODIMAC - S. A. C. SAAVEDRA BENARD AGENCIAS GRAHAM S. A. C. IN K U E R Z E Eine arabische Stimme Nichts von dem, was wir im heutigen Aegypten sehen, kann in uns auch nur den geringsten Enthusiasmus erwecken. Alles ist grundverschieden von dem Bild, das uns von der “Philosophie der Revolution” vorgegaukelt wurde: Die Finanzen des Landes sind völlig ruiniert; die Staatskassen sind leer; die gesamte Wirtschaft ist desorganisiert; das Kapital ist in Panik; die Minderheiten leben in grösster Angst; der Sudan ist nicht nur verloren gegangen, sondern auch halb feindlich; ein nationalisierter Kanal — auf Kosten eines militärischen Angriffes von England, Frankreich und Israel und einer diplomatischen Invasion seitens Sowjetrusslands (wobei das letzte Wort noch nicht gesprochen ist); das Lebensniveau des Fellachen noch weiter gesunken; die Lebenshaltungskosten auf einer noch nie dagewesenen Höhe und noch immer weiter ins Grenzenlose ansteigend. Dies alles hier soll keine Anklage sein. Es ist lediglich eine Bilanz, oder vielleicht gar nur eine Inventur. Aber das Regime in Kairo spricht von Einer Serie von Siegen. So musses dann letzten Endes doch nur dem ägyptischen Volk Vorbehalten bleiben, selbst ein Werturteil zu fällen. (“La Revue du Liban”, Beirut). Franzoesiche Wirtschaftler in Israel Die französische Wirtschaftskommission unter Fuehrung von Emil Roche will die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Israel und Frankreich auf eine breitere Basis zu bringen helfen, wie aus den Worten des Leiters der Kommission her vorgeht. Frankreich will den freundschaftlichen Gefuehlen Israel gegenueber auch durch eine aktive Wirtschaftspolitik Ausdruck geben. Neben dem Ausbau der Handelsbeziehungen, soll auch die Moeglichkeit industrieller Investitionen erörtert werden und die Teilnahme von Vertretern der grossen Bankhaeuser Lazar Freres und Rothschild sind daher besonders bedeutungsvoll. Burmesisch Israelische Fabrik Im Rahmen des burmesischen Vierjahresplanes wird bereits in diesem Jahre eine Farben und Lackfabrik in Burma mit einer Kapazitaet von 10.000 Gallon im Jahre errichtet, an der sich auch Israelisches Kapital beteiligt. (“CANFIT”). SCHALOM ASCH (Fortsetzung von Seite 8) sein wird, so wird es doch einer der produktivsten Staaten in der Welt sein und hat es eine Mission zu erfuellen, eine juedische Mission, an die ich zutiefst in meinem Herzen glaube”. Mit dem Ableben Schalom Asch’s verliert das juedische Volk einen grossen Schriftsteller und Kuenstler und die Noch ist es nicht (Fortsetzung von Seite 1) Die 1. Alija aus Chile — in 10 jaehriger Perspektive gesehen — gleicht einem Funken, der ein grosses Feuer entzuendet. Was damals ein Traum weniger war ist heute vieler-Wirklichkeit. Die hunderte Jugendlicher ,die in den letzten 10 Jahren nach Israel gegangen sind und die dort ihre persoenliche und nationale Befreiung gefunden haben, appellieren an die juedische Jugend dieser Laender: Haltet ein in Eurem Weg und analysiert wohin er Euch fuehrt. Zusammen mit uns werdet. Ihr zu dem Schluss kommen, den uns die Zugehoerigkeit zu dieser historischen Generation unseres Volkes auferlegt: Voranzumarschieren an der Spitze der juedischen Massen — ehe es zu spaet ist — und ihnen den Weg aufzuweisen. Den Weg des Aufbaus eines neuen, reichen und inhaltsvollen Lebens fuer Euch und fuer unser Volk! Menschheit einen grossen Menschen, Wie er es selbst einmal ausdrueckte: “Was ist der Weg meiner ganzen schriftstellerischen Taetigkeit? Dieses ganze Werk meines Lebens kann ich durch einige Worte kennzeichnen: In jedem meiner Werke, in jeder meiner kleinsten Erzaehlung will ich nur das Einzige erreichen: Ich will ein “Stueckele Mensch” sein...!” NIKITA I... (Forsotzung von Seite 9) nur Molotow, Malenkow, Kaganowitsch, Pervukhin und Saburow ihrer Aemter enthoben, Shepilow aber nicht erwaehnt. Bei den Juni - Zwischenfaellen an der syrischen Grenze wusste der gleiche Sen_ der bereits eine Stunde spaeter, dass sie von Israel provoziert worden waren und “Pravda” weiss zu berichten, dass Ben Gurion jeden Tag mindestens eine Rede haelt, in der er zum Krieg gegen die arabischen Laender aufruft. Nasser konnte am 5. Jahrestag der Absetzung des Koenigs Farouk eine Parade mit neuem russischen Kriegsmaterial abhalten und rote Unterseeboote tummeln sich im Roten Meer und im Mittelmeer. Ist das ein Beitrag zum Frieden? Wer mit Talleyrand der Ansicht ist, dass dem Menschen die Sprache gegeben wurde, damit er seine Gedanken verbergen kann und wer noch dazu die notwendige Dosis Dialektik aufbringt, kann vielleicht auch das beweisen. AT8CHEKA