Mannheim
Compact Memory

Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1951-10-01 · 10 (Octubre, 1951) · p. Seite 31

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XIII (1951)
Issue
10 (Octubre, 1951)
Date
1951-10-01
Page
Seite 31 (sequence 31)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/8553624-8554211-9192732--0770-8554398
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Octubre, 1951 BOLETIN INFORMATIVO Vortrag Juan Aufrichtig Am Sonnabend, den 25. August, veranstaltete die Ge. meinde “Habonim” einen Teeabend. Im Rahmen dieser Veranstaltung hielt Juan Aufrichtig einen Vortrag ue. her das Thema: Juecüsche Kultur in der Jetztzeit. Zum Problem Religion, Nationa. lismus, Liberalismus. Es war ein ausserordentlieh anregender Aoend. Um so bedauerlicher war es, dass nur ein vernaeitnismaessig kleiner Zuhoererkreis anwe. send war und nicht mehr Gemeindemitglieder die Ge. legenheit wanrgenommen ha. ben, sich ueber die von dem Vorcragenden behandelten Probleme unterrichten zu las. sen, die keineswegs nur graue Theorie sind, wie viele glauben, sondern uns alle so dringend angenen. ADgesehen davon, aaas die banne unu der Jttedner einen Anspruch auf groessere Teilnahme ge. habt naeoten, macht man es auf diese weise auch dem Vorstand der Gemeintte schwer, ihre Mitglieder in geistiger Beziehung zusam. menzuiassen. Gemeinde Be, deutet auch Gemeinschaft, nicht nur in dringender Not Juan Aufrichtig, der im Lauie der Emigrationsjahre trotz des Kampies ums taeglicne Brot ment auxgehoert hat, juedische tragen zu stu. dieren und sein wissen um die juediscnen Dinge zu erweitern, entwickelte aus dem Urgrund allgemeiner lvienscnhensgeschicnte und der Anwendung moderner pnilosophischer und psychologischer! Erkenntnisse heraus die Idee, dass in Israel eine neue Kultur im werden ist, bis zu de. ren vol.er Entwicklung allerdings noch Jahrhunderte vergehen koennten. Als Gewaenrsmann fuer seine Idee fuehrte er den bekannten Historiker Toynbee an, der an zahlreichen Beispielen der Weltgeschichte auizeigt, dass neue Kulturen dadurch entstehen, dass auf “Herausforderung” (challenge) eine starke “Gegenwirkung” (respon. se) folgt, aus der die neue Kulturtat geboren wird. Welches Volk aber ist jemals so herausgefordert worden wie das juedische, besonders im letzten Jahrhundert! Die Gegenwirkung besteht nach der Auffassung von Juan Aufrichtig darin, dass sich in Israel, fussend auf der alten Tra. dition und genaehrt von den modernen Gedanken des So. zialismus, aus dem dortigen Voelkergemisch ein neues Kulturvolk bildet, das in einem Sozialismus der Tat die alten religioes - ethischen Grundsaetze des Judentums verwirklicht. Natuerlich ist das, was hier berichtet wird, nur eine unzulaengliche Wie. dergabe der von enormen Wissensstoff getragenen Auszehrungen des Redners. Der Vortrag loeste eine interessante Diskussion aus: Der eine Diskussionsredner vertrat einen mehr orthodoxen Standpunkt, der andere schnitt die Frage der Anteilnahme der juedischen Menschen ausserhalb Israels an der neuen Kulturentwicklung an. Wir koennen Juan Aufrichtig fuer seinen Vortrag, der jeden Zuhoerer mit einer Fuelle von innerer Belebung und Anregung nach Hause gehen liess, nur dankbar sein und hoffen, dass seine Bemuehungen durch einen zahlreicheren Zuhoererkreis belohnt werden, wenn er sich uns wieder zur Verfuegung stellt. P. W. DE LA COLECTIVIDAD ISRAELITA ‘"HafofUtH "de Vaittalaü/r V CASILLA 984 - VALPARAISO ' 2. Tag: Oktober. Mittwoch, den 31. Jeden Freitag abend Gottesdienst Sukkot Sonntag, den 14. Oktober, abends 19 Uhr. 1. Tag, Montag, den 15. 19 Uhr. Jeden Samstag vor.1 Oktober, vormittags 9 Uhr mittag um 9.15 Uhr. Ausser-1 abends 19 Uhr. dem an Jahrzeiten. Wir du Den; 2. Tag, Dienstag, den 16. um rechtzeitige Mitteilung | Oktober, vormittags 9 Uhr. an Herrn Wegiein oder Ca-' silla 984. Verkuendung des Neumondes Samstag, den 27. Oktober. Neumondstag 1. Tag: Dienstag, den 30. Oktober. Haschana Raba Sonntag, den 21. Oktober, vormittags 8.30 Uhr. Schemini Azereth Sonntag, den 21. Oktober, abends 19 Uhr. Montag, den 22. Oktober, vormittags 9 Uhr. Wir zeigen hocherfreut die Geburt unseres PETER an und danken, auch im Namen unserer Eltenn und unseres Grossvaters, fuer die erwiesenen Aufmerksamkeiten. HANS und OLGA BOEHM Fuer die aufrichtige Anteilnahme, die uns beim Hinscheiden meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter KAETHE RUSS geb. WOHLAUER entgegengebracht wurde, sprechen wir auf diesem, Wege unseren herzlichstem Dank aus. EMIL RUSS — ERWIN RUSS und FRAU — WALTER RUSS und Frau VALPARAISO, im September 1951 Camila 62 . Casllla 107 Simchas Tora Montag, den 22. Oktober, abends um 19 Uhr. Hierzu laden wir ausdrueck. lien aue Jugenancnen und Kinder nerzucnsc ein. Dienstag, den 23. Oktober, vormuaags 9 unr. Das traditionelle Haschana Rauwa — Lernen iniuct am ¡Samstag, den 20. Onoooer, aoenas um zi.30 Unr m aer Residencial Bes, Paseo Ger. vazom 4»2, statt. Mitglieder bewegung Austritt: Herr Rudolf Loewy wegen Fortzug. Herr Bertold Stern wegen Fortzug. Herr León Rosenthal. Haschomer Hazair Ken Hakoah (Valparaiso) Wizo Henneiic Valparaiso Die Wizo Henrietta Szold, Valparaiso, beginnt das neue Jahr mit einem neuen Vorstand und neuem Encnusiasmus. Da kann es —so hoffen wir—, am Erfolg nicht fehlen. Der erste Tee-Nachmittag nach der Generalversammlung, im Hause von Frau Ana Kerner, brachte ein so ueberraschend gutes Resultat ($ 3.360) dass man auch fuer die Zukunft das Beste hoffen kann. Ausserdem verliefen die Stunden des Nachmittags in bester Stimmung und in freundi schaftlichem Zusammensein. I Die Wizo Henrietta Szold wuenscht fuer das neue Jahr allen juedischen Comunidades das Beste fuer eine erfolgreiche Arbeit und ein gutes Gedeihen. JJnserem Lan. 1 de Israel wuenschen wir ein l Jahr, in dem es ihm weiter I gelingt, die Schwierigkeiten zu ueberwinden und sich im! Sinne der politischen Freiheit und der sozialen Gerechtigkeit weiter zu entwickeln. Uns selbst, der kleinen Wizo- I Gruppe in Valparaiso, wuen. i sehen wir, dass es uns gelin. gen moege, unserem geliebten Lande bei dieser Entwicklung ein kleines bischen zu helfen. P. A. Autm uenen, die beim Heimgang und der Trauerfeier fuer meinen lieben Mann MAX SAMELSOHN seiner in Liebe gedachten, sage ich auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank. MARTA SAMELSOHN ‘ 1 m:i ruiso. im September 1951 Blanco 1173 Wir danken herzlichst allen Funktionacren, Freunden und Bekannten im Valparaiso, die beim Ableben und der Ueberfuehrung unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters, RABBINER Prof. Dr. MORITZ ROSENFELD Ihm Ehre und Liebe erwiesen und ihre tiefempfundene Teilnahme in herzlicher Weise zum Ausdruck brachten. Ganz besonderen Dank schulden wir Herrn MEIER HESS und GEMAHLIN fuer die aufopfernde Guete und edle Menschlichkeit, die lange Zeit hindurch bei der selbstlosen Betreuung des Verblichenen in reichem Masse bewiesen haben. Egon und Walter Rosenfeld und Familien, F-;<v<i’-i»ii Rosenfeld (London). Zu Beginn des Jahres 5712 feiert der Ken Hakoah des Haschomer Hatzair sein zehn, jaennges Bescenen. Im Okdo. oer la41 bildete sien eine Kleine Gruppe von 12 bis 14jaehrigen, her bald die Bildung einer Gruppe von Aelteren folgte. Langsam wandelte sich der lose organisier. 19' te Klub in eine straif orga- ■"nisierte Jugendgruppe, die bald einen erheoiicnen Teil nicht nur der deutschsprachi. gen sondern der gesamten juedischen Jugend Valparaisos umfasste. Heute genoert der Hakoah der Weltorganisation des Haschomer Hatzair an, umfasst 6 Kewutzot die, von Mitgliedern der Universitaeten Dis zu den 10jaehrigen reichen und weist mit Stolz auf die nicht un. bedetuende Zahl von Chawerim hin, die in Maabaroth, Sarid und Ramot Menaschd ANZEIGEN ANNAHME FUER DAS "BOLETIN INFORMATIVO" IN VALPARAISO ihr Lebensideal verwirklicht haben. Vor kurzem hat der Hakoah ein neues Heim im Hause Juana Ross 116 bezogen und wird sein elftes Jahr durch die Gruendung zweier neuer Schewatim von Kowschim (Juengstengruppen) einleiten. Zur Feier des Jubilaeums ist die Herausgabe einer Zeitschrift geplant mit vielen Beitraegen aus Israel und Chile, ferner ein oef. fentlicher Akt, dessen Datum noch genau bekanntgegeben wird. Ausserdem wird wu in jedem Jahre eine 8 Tage dauernde Moatzah abgehalten, in der Rechnung abgegeben wird ueber die im letz, ten Jahr geleistete kulturelle , und praktische Arbeit und in der eine Rnhe von Sichot ue-; her aktuelle Probleme ent-! wickelt werden. 'Who's who in World Jewry' MARTIN HIRSCHBERG VALPARAISO ALMIRANTE MONTT 361 - TELEFONO Auf Wunsch werden die Inserate abgeholt. 4216 A Der grosse israelische Verlag “Massadah” bereitet fuer Ende dieses Jahres ein nach dem bekannten Muster des “W h o ’ s who” aufgebautes Nachschlagewerk vor, in dem ca. 25-30.060 Namen aus der juedischen Welt Aufnahme finden sollen. In Anbetracht der Wichtigkeit eines solchen i Kompendiums fuer journalistische, schriftstellerische und dozente Berufe, wie auch des Interesses, auf das es in allgemein juedisch interessierten Kreisen stoesst, wird eine ) erste Auflage von 30.000; Exemplaren gedruckt werden. | Grossen Exportunternehmen I wie anderen am internationalen Markt interessierten Firmen steht ein gewisser Raum fuer Anzeigen zur Verfuegung. i Zum Vertreter des Verlags fuer Chile ist unser Redakteur, Herr Hans Kaufmann ernannt worden. . jiiimiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiimiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiu1 ANZEIGENPREISE nur fuer Milglieder; Vz Kaestchen 4cm hoch. . $ 100.— 1 Kaestchen 4cm hoch. 180.— 1 Doppelkaesichen 4cm hoch 2spaltig. 295.— Familien Anzeigen 2cm hoch 2 spaltig. 250.— Familien Anzeigen 3cm hoch 2 spaltig. 350.— ¡8H AUSSAMMLUNG 28. Oktober I NICHTMITGLIEDER 25% ZUSCHLAG ¡8 riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii miiniiiiiiinnHiiiiiiiiiiiPiiiiniiiiimiiiiiimiiimmimmiiHiHiiiiiiiiiinimiiù Saeoooooaooooeooooooofl

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.