Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XIII (1951)
- Issue
- 8 (Agosto, 1951)
- Date
- 1951-08-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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- Amman 2× ep/1044017
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Agosto, 1951 BOLETIN INFORMATIVO 5 i e¿ r POLITISCHER KUHHANDEL Wie aus den von der Tagespresse veroeffentlichten —und in der vorliegenden Ausgabe wiedergegebenen— Kabeln hervorgeht, hat die Regierung von Iran beschlossen, ihr Konsulat in Jerusalem zu schliessen und die dem Staate Israel vor Jahr und Tag erteilte “Anerkennung” zurueckzuziehen. Bestimmend fuer diese Massnahme war zugegebenermassen der Wunsch, die Unterstuetzung der israelfeindlichen, mohammedanischen Nahoststaaten in dem Oeldisput mit England zu sichern, wenn dieser vor der U.N. behandelt werden wird. Die internationale Politik und Diplomatie der ersten dreissig Jahre dieses Jahrhunderts mag sich u.a. durch ihre Verlogenheit ausgezeichnet haben.Von Hitlers Machtergreifung an hatten wir es mit einer empoerenden zynischen Verlogenheit zu tun. Aber diese Art zynischer Offenheit ..., sie zu erfinden blieb eben dem Iran Vorbehalten. Denn schliesslich und endlich: was hat Israel mit den Oelfeldern von Abadan zu tun? Welche moralische, nein, seien wir bescheidener: welche politische Rechtfertigung laesst sich ueberhaupt anf uehren, es sei denn dieser so unverschaemt bei seinem Namen genannte Kuhhandel? Doch nicht genug damit: wer sich etwa sagt, dass die Politik oft mit schmutzigen Geschaeften vermengt ist, | der hoere und staune: Be- ( kanntlich hat sich der Internationale Gerichtshof in den Haag auf Englands Betreiben hin mit der Rechtslage der “Anglo-Iranian Co.” befasst und eine Persien unguenstige einstweilige Verfuegung erlassen. Der aegyptische Richter stimmte dagegen. Hitler - Diplomaten haetten diese Tatsache glaenzend auszulegen v e r st a n d en , mit aegyptisch-arischem Rechtsempfinden, welterschuetternder Jurisprudenz, etc. Was macht aber der Iran? Sein Botschafter in Kairo bedankt sich in aller Oeffentlichkeit beim aegyptischen Aussenminister! Man kann sich darueber hinwegsetzen, dass ein Land Stimmen fuer den Sicherheitsrat mit politischen Konzessionen erkauft: man sagt, so sei die Politik. Man koennte auch noch ertragen, dass ein Land einer Entschei. düng des hoechsten internationalen Gerichtshofs nicht Folge leistet: das ist Respektlosigkeit, Anarchie, fataler Praezedenzfall,Vertragsbruch, was man will. Aber dass ein Staat die Bestechung eines Richters vor aller Welt pro. 1 klamiert; die Tatsache, dass | er politische kaeufliche Intel ressen ueber seinen Eid und j sein Gewissen stellt, feiert, | das ist — Verheizung fuer i das harte Wort — Prostitution. Nun, gut und schoen: Israel wird auch ohne iranischen Konsul mit seinen Problemen fertig werden. Seine Abreise ist weiter nicht aufregend. Auch die Behauptung, dass sie einer “Aberkennung” gleich kommt, muss auf das Konto orientalischer Phantasie geschrieben werden. Unter nuechternen Menschen heisst so etwas “Abberufung des Konsuls’’ oder schlimmstenfalls “Abbruch der Beziehungen”. Aber als nichtexistierend zu betrachten, was man als existierend bereits anerkannt hatte? Das ist vom rein philosophischen Standpunkt aus schwer. Wie viel schwerer wird es erst vom praktischen Standpunkt aus sein, wenn durch die Krise von Abadan unter Umstaenden Haifa wie. der zu neuer Bedeutung fuer den Petroleum - Weltmarkt aufsteigt? Werden die Herren von Teheran die israelische Konkurrenz “anerkennen”? Wir fuerchten, dass ja. EL INdlHETO HUNDO ARABE ASESINATO EN AMMAN BEIRUT, 16.—Fué asesinado el ex Premier de El Líbano, Riad El Solh, conocido por sus tendencias moderadas. fue» asesinado EL REY ABDULLAH TEL AVIV, 20. — Se decreto la ley marcial en Jerusa lén y se cerraron las fronteras con Transjordania. LONDRES, 20. — El asesino del rey Abdullah de Transjordania ha sido identificado como Mustafá Shakir, cono cido terrorista, según dijeron fuentes británicas. Las mismas fuentes indicaron que Shakir estuvo un tiempo al servicio del Mufti de Jerusalén. Fuentes británicas autorizadas dijeron que Glub Baja, el asesor militar jefe de Abdullah, de nacionalidad brltánica, sigue en Ammán, en su cargo de Comandante de la Legión Arabe. Hi/ticiao BEN GURION UND DIE AMERIKANISCHEN ZIONISTEN Die von gewisser Seite etwas aufgebauschten Berichte ueber den Zusammenprall zwischen Ben Gurion und der Z.O.A. (Zionistischen Organi. sation von Nordamerika) bei seinem kuerzlichen Besuch sind weit weniger alarmierend als dies auf den ersten Blick scheint. Der Gegensatz zwischen den rechts orientierten Allgemeinen Zionisten und besonders deren amerikanischer Landsmannschaft und den is. raelischen Arbeiterparteien ist nicht juenger und nicht aelter als diese Fraktionen selbst. Ob dieser Konflikt im Laufe der Jahre das persoenliche Etikett Brandeis gegen Weizmann oder Silver gegen Ben Gurion trug, aenderte wenig am Tatbestand: die israelische Arbeiterschaft erhebt den zionistischen Fuehrungsanspruch aufgrund ihres Aufbauwerks und der amerikanische Zionismus aufgrund seines finanziellen Beitrags. Es ist nicht der Moment, die beiden Gewichte in die Waagschale zu werfen; die Aufgabe ist auch keineswegs bescheiden und schwer ist es, sich von politischen Sympathien weit genug zu befreien, um nicht polemisch dazu Stellung zu nehmen. Nur eins soll gesagt werden: Es war allzu grosser Optimismus, zu hoffen, dass Ben Gurions Besuch eine entscheidende Besserung in den Beziehungen der beiden gros. sen Fraktionen herbeifuehren haette koennen und es ist kein Wunder, dass diese Ge legenheit nun leider verpasst wurde. Warum? Es gibt viele Gruende: Man stand am Vorabend von Wahlen fuer den Zionistischen Weltkongress; am Tage vor Parlamentswah. len in Israel; Bsn Gurion ist kein versoehnender Diplomat, sondern ein ehemals kaempferischer Gewerkschafts- oder Parteifuehrer und heute dynamischer Regierungschef. Gut, er haette die 19.000-koep. fige Versammlung nicht sitzen lassen sollen, aber darf man einem solchen Fehler, wenn einmal der sehr verstaendliche Aerger verraucht ist, grundlegende Bedeutung beimessen? Die Richtlinien zionistischer Arbeit und selbst die der vielgeschmaehten Parteipolitik werden nach weiteren Ho. Routen abgesteckt. DAS ENDE EINES EXPERIMENTS Von der anderer Seite des “Eisernen Vorhangs” erfaehrt man, dass die Ansiedlung juedischer Massen im Biro. Bidjaner Siedlungsgebiet end. gueltig aufgegeben worden ist. Biro-Bidjan war einmal ein Projekt, Von dem es hiess, dass es eine — wenn auch nicht die — nationale Loesung der juedischen Frage herbeifuehren koenne. Die Wirklichkeit sah immer anders aus als das Projekt: von den ungefaehr vier Millionen Juden, die in der Sowjetunion lebten, wanderten nie mahr als 40.000 nach diesem fernoestlichen Zipfel Asiens aus. Der Verdacht, dass der Kreml —weit mehr als eine “sowjet-zionistische” Loesung fuer die Juden Russlands— eigene politische Interessen damit verknuepfte, bestaerk. ten sich immer mehr: Erstens diente Biro-Bidjan jahrelang als Propagandakoeder unter der Weltjudenheit und zweitens war die Besiedlung dieser unwirtlichen Grenzregion aus strategischen Gruen. ' den —die Japaner standen in I der Mandschurei— nicht uninteressant. I Inzwischen ist viel Wasser ' die Wolga —unid auch den j J or dan— herunter gef lossen: 'Kein “Sowjet . Zionismus” | kann nach Begruendung des I Staates Israel mehr verfangen; bestimmt nicht ausserhalb der U.d.S.S.R. und wie man ab und zu hoert, auch vielfach’ nicht innerhalb. Die strategische Grenze hat sich nach der Sowjetisierung Chi. nas betraechtlich verschoben und Biro-Bidjan ist kein neuralgisches Gebiet mehr. Und Un vocero de la Cancillería destacó el “profundo pesar” de Gran Bretaña por el asesinato de una de las más des. tacadas figuras políticas del Medio Oriente. ISRAEL ACEPTA RETORNO DE ARABES TEL AVIV, l.o—Oficialmente se anunció que el Estado de Israel ha aceptado faci.itar el retorno de todos los árabes evacuados de las aldeas que se encuentran en la zona desmilitarizada, a lo largo de la frontera sirio-israelí. was die nationale Loesung fuer die juedische Bevoelkerung anbetrifft, so ist auch von ihr das Regime stark abgekommen, was man —abgesehen von dem schon bald selbstverstaendlichen Antizio. nismus— am Eingehen praktisch aller jiddischen Schulen, Zeitungen und Theater erkennen kann. Und wenn man auch den sporadischen Berichten ueber Antisemitismus in Russland skeptisch gegenueber steht und an die persoenliche Sicherheit und Gleichberechtigung der Juden glaubt, so sprechen doch alle Anzeichen dafuer, dass das Judentum in einem von oben aufgezwungenen Aufloesungs— und Assimilationsprozess begriffen ist. Das Ende des Exoeriments Biro-Bidjan ist eine Folge davon, ebenso wie ein Symptom dieser Aufloesung und ein weiterer bedeutender Schritt in diesem Prozess. i ATSCHEKA. OFENSIVA DIPLOMATICA CONTRA EGIPTO WASHINGTON, D. C., 12.— (JADLA).— El señor Abba S. Eban, Embajador de Israel y representante permanente de Israel ante las Naciones Unidas, se entrevistó con funcionarios del gobierno nortaemericano y de las Naciones Unidas, para discutir asuntos que afectan a Israel. En una reunión celebrada con el Secretario de Estado Auxiliar, señor George C. Me Ghee, que se prolongó por espacio de una hora, se trataron numerosos asuntos, incluyendo los proce. dimentos a seguir, a fin de so- < meter a la consideración del Consejo de Seguridad el problema del bloqueo impuesto por Egipto en el Canal de Suez a todos los barcos que se dirigen a Israel. Posteriormente, dijo el se¬ ñor Eban que los últimos acón tecimentos ocurridos en el Medio Oriente y que afectan a Irán, hacen doblemente urgente la solución del problema del bloqueo en el Canal de Suez de los barcos-tanque que van a Haifa, así como la renovación de las operaciones de las refinerías de Haifa. También, dijo que había celebrado entrevistas con otras partes interesadas en el problema del Canal de Suez. En calidad de representante permanente de Israel anta las Naciones Unidas, también trató el problema del bloqueo del Canal de Suez con Sir Gladwyn Jebb, representante de Gran Bretaña en las Naciones Unidas, y se anunció que se entrevistará con otros representantes cuyos países están interesados en el problema UN CONVENIO FIRMADO CON ARABIA SAUDITA PER. MITIRA A EE. UU. UTILIZAR EL AERODROMO ¡DE DHAH- RAN DURANTE 5 AÑOS El acuerdo entre ambas na- | clones fué firmado en Jidda el 18 de junio de presente año, y , en él se consulta la renovación del permiso por otro pei ríodo igual. <E1 aeródromo es- I tá situado cerca del Mar de i Arabia, en Haudia. También I se informa que EE. UU. venderá a Arabia Saudita arma- | mentos para su defensa y proporcionará técnicos para el i adiestramiento militar y el ' uso del equipo. Se agrega que , Arabia Saudita se ha compro- I metido a no llevar a efecto . “ningún acto de agresión con-! tra otro Estado”. Aparentemente, esta cláusula se referiría a Israel. ISRAEL SE HA NEGADO A RETIRAR SU POLICIA DE ZONA DESMILITARIZADA SEDE DE LAS NACIONES UNIDAS, 12,— El general William Riley, jefe del Estado Mayor de la NU. en Palestina, anunció que Israel se ha negado a retirar sus fuerzas de policía de la zona desmilitarizada. como se lo habia pedido el Consejo de Seguridad en mayo del año en curso. i