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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1951-07-01 · 7 (Julio, 1951) · p. Seite 15

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XIII (1951)
Issue
7 (Julio, 1951)
Date
1951-07-01
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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Julio, 1951 BOLETIN INFORMATIVO 15 0 _ _ CISROCO Ein Kleinkunst-Abend zu Gunsten des Cisroco. Der Oisroco, der sien bekanntlich die Betreuung der Kranken und Notleidenden zur Aufgabe gestellt hat und) dem die Verwaltung des Altersheimes Obliegt, sieht sich taeglloh vor groessere finanzielle Anforderungen gestellt. Neben den Verpflichtungen, die der Ankauf des Altersheimes und der Neubau mit sich gebracht haben, entstehen durch die steigenden Unterhalts- und Krankheitskosten der Betreuten staendig neue Ausgaben, die nur durch Sonder-Einnahmen gedeckt werden koennen. So ist, um die Kasse dieser Hilfs-Organisation ein wenig zu fuellen, fuer den 18. Juli dieses Jahres eine Wohltaetigkeits- Veranstaltung im Teatro Marconi geplant, zu der sich drei erstklassige Kuenstler zur Verfuegung gestellt haben, die alle 'zur Zeit in der Operette im Teatro Municipal taetlg sind. Lilianette, die charmante Soubrette und Chanson- Saengerin, ist in unserem Kreise keine Unbekannte und hat schon oft ihre Kunst in den Dienst der Wohltaetigkeit gestellt. Jacques Arndt, ein gebuertiger Wiener, der lange Jahre als Regisseur und Schauspieler am Theater in Buenos Aires gewirkt hat, zeichnete sich durch die geschmackvolle und abwechslungreiche Inszenierung des “Ball im Savoy’’ aus, die er erst kuerzlich im Teatro ’ Municipal herausgebracht hat. Auch der erfolgreiche Tenor Guido Baldini, der ebenfalls in der genannten Operette mitwirkt, wird uns durch seine Teilnahme an unserem Kleinkunst-Abend erfreuen. Der Titel der Veranstaltung, die Rezitationen, Chansons, Sketche usw. bringen wird, tot “Musik und Worte im Wandel der Zeit”. Wir wollen nicht zuviel verraten, glauben alber allen Freunden dier Kleinkunst einen netten Abend bereiten zu koennen. Jeder Besucher wird ausserdem seine Genugtuung in dem Bewusstsein. finden, durch seine Teilnahme an dieser Veranstaltung einen kleinen Beitrag zu einem 'guten Werke geleistet zu haben. Suchanzeige i Wir suchen: Noach Aron van Gelder und Frau: geb. 21.2.1890. 1 Rozelina geb. Spetter sowie deren Tochter: geb. 25.10.1887. Allda Schuister und Schwiegersohn: geh. 28.5.1916. Salomon Schuister: geb. 7.7.1908. Die gesamte Familie soll im April 1940 aus Holland nach Chile ausgewandert sein. CISROCO Comité Israellta de Sooorros Ausgaben Wir verausgabten im vorigen Mionat fuer Barunterstuetzungen, Barzahlungen, Arzt-, Arznei- und Krankenhauskosten, Schul- und Berufsausbildungsbeihilfen, sowie fuer die Unterhaltung unseres Altersheimes, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten $ 235.041,80 Eine kleine Anzeige EIN GROSSER ERFOLG "Boletín Informativo" LIGA DE DAMAS Halten Sie sich Sonntag, den 5. August fuer uns frei! Wir veranstalten um 6 Uhr nachmittags, im grossen Saal des Gemeindehauses, Portugal 810, einen Spielabend. Bridge - Skat - Canasta - etc. zu Gunsten des Kinderheimes, wozu wir Sie herzüchst einladen. Kommen Sie bitte alle! Das Kinderheim braucht die Mithilfe jedes Einzelnen. Eintritt incl. Cocktail $ 70. Wir 'bitten Sie, ln IhTem eigenen Interesse, um baldmoeglichste Anmeldung, damit wir Ihnen eine entsprechend angenehme Partie sichern koennen. Anmeldungen von kompletten Tischen sind sehr erwuenscht. Rufen Sie an 'bei den Damen, t Selma Levy: Telefon 46494. Elly Nathan: El Golf 205. Nora Rafael: Telefon 491800. Grete Tobias: Telefon 43511. Sonia Zahler: Telefon 66008. Vergessen Sie nicht an unsere Kleiderkammer! Wir benoet-igen dringendst Herrenanzuege und Maentel, ferner Damen — und Kinderkleider, Schuhe und Waesche. Rufen Sie uns bitte unter Nr. 33095 an, wir lassen die Sachen gern abholen. Wir verauslagten im vorigen Monat fuer Kinderfuersorge und Betreuung alter und kranker Frauen und Maedchen, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten I $ 54.585,32 THEATERGRUPPE HEATID Wohl allen ist noch die Ende Vorigen Jahres erfolgte Auffuehrung des “Lamm des Armen” erinnerlich die nachher ln den Zeilen eben dieses Blattes so viel “Staub aufwirbelte”. Wir haben diese Diskussion begruesst; ist sie doch ein Zeichen, dass innerhalb unseres Kreises ein echtes Interesse an kultureller Entwicklung existiert und dass das Beduenfnis vorhanden tot —entgegen der Meinung einiger— wertvolle Theaterauffuehrungen zu sehen, sowohl inhaltlich als auch schauspielerisch. Eis ist aber auch ein Beweis dafuer, dass man unsere Bemuehungen mit Interesse und Sympathie verfolgt hat. Der Erfolg vorigen Jahres und die Kritik (die schrieb, “die Auffuehrung erweckte den Wunsch, dass bald weitere Stuecke folgen moegen”) haben uns ermutigt, auch dieses Jahr mit den Proben eines Stueckes zu ¡beginnen, dessen Titel wir in dieser Nummer noch nicht preisgeben wollen. Soviel sei gesagt, dass der geplante Abend unter dem Motto “Mal was zum lacben!” steht, man sich also vorstellen kann, dass diesmal etwas ganz anderes als voriges Jahr einstudiert wird. Trotzdem steht die Komoedle auf einem hohen Niveau und behandelt in lustigster Weise ein gerade heute sehr aktuelles Problem. Viele Zuschauer werden mit einem ihnen von frueheren Zeiten sehr 'bekannten Milieu Zusammentreffen. Die Regie tot Gerd Werner anvertxaut. Ausser den Mitgliedern des Ensembles: Hermann Schloss, Gerd) Hermann, Herbert Brueck. Donato Delmonte, Ernst Palm, Albert Katz, Werner Luft und andere, haben wir einige Talente entdeckt, die zum ersten Male auftxeten werden. Alles weitere 'bis zur naeoh/sten Nummer!! H. B. W.I.Z.O. In diesem Jahre des 30-Jaehngen Bestehens der Welt-Wlzo und ces 25-jaehrigen der Federación Wizo Chile kann auch unser Gentro “Henrietta Szold” auf einen Geburtstag zuruecksehen. Nachdem die “Geburt” der Dienstag- Gruppe Hanna Meisel, wie Jede Neugruendung, einige Schwierigkeiten verursacht hatte und ihre Entwicklung, wenn auch langsam, dlafuer aber umso stetiger vorwaerfcs ging, so kann sie heute dank der eifrigen und zielvollen Arbeit des ganzen Kollektivs ihi elnjaehriges Bestehen feiern. Die Wiederkehr der ersten Zusammenkunft wird im Haus von Frau Hollaender mit einem “gemuetlichen Zusammensein” gefeiert, sc wie sie in der Wizo schon Tradition geworden eindi. Der Vorstand der Gruppe Hanna Meisel setzt sich aus Frau Hollaender, Frau Bab, Frau Dr. Schlesinger, Frau Freund und Frau Schanz zusammen, die wirklich wertvolle zionistische Arbeit geleistet haben. Unser Centro hofft und wuenscht, diass mehr Gruppen wie “Hanna Meisel” sich formen wuerden, wo zionistisch bewusste Frauen sieh in vorbildlich harmonischer Weise zum gemeinsamen Ziel zusammenflnden. Wir gratulieren!' Gleichzeitig machen die “Chawerah der Wizo' und “Medinath Israel” (Aufbringung von Geldern und Sachen) gute Fortschritte. Die Abendgruppe Golda Meyersohn versteigerte bei ihrer letzten Zusammenkunft einen Obstkorb aus Anlass des Ohag Habikurim und ausserdem wurden gestiftete Sandwichs verkauft. Beides gab einen 6ehr schoenen Ertrag. Dank der Kooperation unserer Mitglieder sind wir auch in der Lage, 4 Kisten mit Kleidungsstuecken diesen Monat zum Versand zu bringen — unsere Bitte um Spenden ist nicht ungehoert verhallt. Das kulturelle Programm des Centros “Henrietta Szold” brachte eine interessante Neuerung; eine Folge von zusammenhaengenden Vortraegen. So hoerten wir ein Referat ueber die Entwicklung der jiddischen Sprache von Frau Lotte Hixschberg und in der folgenden Sitzung sprach Frau Julia Stern ueber Iwrith — 'beides Vortraege, die unser Verstaendnis um historische Zusammenhaenge und djas Einssein mit unserer Vergangenheit beträchtlich erhoehten. Danach folgte die erste Israel- Schau, die sich haúptsaechlich mit Musik in Israel, speziell populaerer Musik, befasste. Frau Dr. Stark stellte Gramophon-Platten zur Verfuegung, die sie aus Israel mitgebracht hatte, Herr Herpe: vervollstaendigte das Bild, indem er uns die Komponisten und den musikalischen Hintergrund der Songs und Lieder Israels naeherbrachte. Wir hoffen, dass die 2. Israel- Schau, die Literatur und Presse behandelt, ebenso abwechslungsreich gestaltet wird' von unserer Kultur-Kommission. Nur sollte ein solch wirklich gut zusammengestelltes Programm mehr Hoererinnen finden: leider ist es so, dass es anscheinend sehr wenig Frauen gibt, die sich ueber geistige Stroemungen oder neue Formen zu orientieren wuenschen. WIZO PROGRAMM FUER JULI-AUGUST Centro “Henrietta Szold” 26.7. Herzl-Bialik-Feier. 9.8. Ben Kopfstein: “Flavius Josephus”. 23.8. Bunter Nachmittag. Gruppe “Golda Meiersohn” 23.7. Ben Kopfstein: “Flavius Josephus”. 6.8. _Dr. Rudolfsohn: "Aufbauar- —beit in Erez Israel”.. 20.8. Bunter Abend. Gruppe “Vera Welzmann” 1.8. Dully Kleiner: “Arbeiterinnen erzaehlen”. 22.8. Bunter Nachmittag. Gruppe “Hanna Meisel” 31.7. Alice Winter: “Frauenberufe in Israel”. 14.8. Frau Back: "Die Frau und der Zionismus”.! Juli Tamus Sonnabend , 7. 3. Korach. Sonnabend , 14. 10. Chukat. Sonnabend 21. 17. Balak. Sonntag .. 22. 18. Fasttag Schiwa Assar Betamu*. Dienstag .. 24. 20. Todestag Herzl. Mittwoch . 25. 21. Todestag Bialik. Sonnabend 28. 24. Pinchas; Neumondweihe. August Av Freitag .. 3. 1. Rosch Chodesch. Sonnabend 4. 2. Matot-Masse. GOTTESDIENSTZEITEN Abend Morgen bis 20. Juli ab 21. Juli Werktags. 5.45 6.00 9.00 Sonn, und staatl. Feiertage 5.45 6.00 7.30 Schabbat. 5.45 6.00 8.00 SCHABBAT-AUSGANG 7. Juli 14. Juli 21. Juli 28. Juli 4. Aug. 11 Aug. 18 Aug. 6.17 6.21 6.25 6.30 6.34 6.39 6.46 Schabbat Nachmittag Mincha: 45 Minuten vor Schabbat. Ausgang (mit Lehrvortrag). Oneg Schabbat fuer Kinder: Im Anschluss an den Gottesdienst am Freitagabend, den 20. Juli, um 6.45 h. (vorbereitet vom Movimiento Juvenil “B’ne Akiba”). ESTADIO ISRAELITA 1 Hace poco más de un año que se reunieron algunas destacadas personas de nuestra colectividad, convocadas por el Círculo Israelita, para buscar la mejor manera le llevar a la práctica un anhele .argamente sentido y que constituye una necesidad para todo: os miembros de la colonia israeita de Santiago: la construcción le un ESTADIO ISRAEILITA que fuera un lugar de sano esparcimiento y reunión para todos. Después de algunos estudios, se llegó a la conclusión de que la mejor manera de realizar esto era la formación de una sociedad anónima que tomara a su cargo la construcción del Estadio. Ekhadas las bases de esta sociedad anónima, 6e Inició una campaña de venta de acciones, la que tuvo un éxito enorme, pues en menos de un año se logró la colocación tíe más de la mitad de la: acciones, demostrando palpablemente ei interés de la colectividad por contar con un lugar como éste. En vista del notable éxito alcanzado por la venta de acciones, se inició la búsqueda de un terrenr para ubicar este campo deportivo, búsqueda en la cual el Consejo Directivo provisional del Estadio se hizo asesorar de destacados arquitectos de nuestra colonia, y que dió por resultado la adquisición de un sitio de 70.000 m.2, ubicado en Avda. Las Condes, a poco más de 6 cuadras de Tropezón. Finiquitada la compra de este sitio, Los arquitectos de nuestra colonia ofrecieron gratuitamente su colaboración para la confección del proyecto del ESstadlo, que contará con cancha de fútbol, pista de atletismo, varias canchas de básquetbol, vóllbol, tenis y hokey; dos piscinas, plazas tíe juegos infantiles, gimnasio cubierto y una sede social que permitirá el desarrollo en ella de cualquier acto social, pues estará dotada de toda clase de comodidades. Los trabajos de construcción del Estadio se iniciaron hace algunos días, con la nivelación de los terrenos, lo que permitirá el.habllitamienito de las diversas canchas en Un plazo breve, las que quedarán de Inmediato a disposición de nuestra juventud. La construcción de las piscinas se iniciará en breve, y es el deseo del Directorio entregarla dentro de este año. ZWIEGESPRAECH Ä1 rat em “SchFrau Elise, und faengt an,” sich systematisch Fettcreme auf’s Gesicht zu verteilen. ‘Ich wette, dass ich weiss was Du meinst”, toent Maxens Stimme vergnuegt aus den aufgetuermten Kissen des Ehebettes, “ich habe auch lange suchen muessen; es steht naemlich diesmal nicht an der gleichen Stelle”. “Hast Du was gefunden?”, fragt Elise, und kommt, alle Eitelkeit vergessend, total verschmiert von ihrem Toiletten-Tisch herueber, “ist’s wieder so raetselbaft?”. “Na, lies selbst’’. Max reicht ihr das gefaltete Mitteilungsblatt, und Elise liest mit lauter Stimme: Grosszuegig gab es Gott in glei- [chem Masse jedem mit, Doch Viele, Viele wlssen’s nicht zu Iwerben, Sie geh'n mit egoistisch schwerem [Schritt, Und sind verschlossen dem, was [Wissende sie lehrten. » Es gibt kein: “Einzeln fuer sich Isteh’n und bleiben”, Und nichts berechtigt “Fehlen von [Geduld” Das muss zu einem Schauer-Kli- [max treiben, Zu dem: der allgemeinen Schuld. —Schweigen. “Keine Ahnung, was das nun wieder bedeuten soll”. “Ich noch weniger”, gesteht Max, "das hat natuerlich wieder mit dem Theater-Stueck zu tun. Aber grueble jetzt nicht nach, es ist sohon spaet, frage morgen frueh bei Deinen Frauen-Vereins- Schwestern an. “¡Er legt sich aechzend auf die andere Seite, und ist gerade am einsohlummera, als Elises kleinlaute Stimme ihn wieder aufweckt. “Max”, gesteht sie “weiset Du, ich schaeme mich eigentlich sehr, dass ich noch nicht Mitglied der Liga bin”. “Ja”, antwortet er nachdenklich, Du hast recht; melde Dich so bald wie moeglich an. Schliesslich weiss man Ja, was man der Gemeinschaft schuldig ist, man hat ja letzten Endes “Verantwortungs- GefueM”! Und damit haben sie unbewusst gleichzeitig das Raetsel geloest.

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