Mannheim
Compact Memory

Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1951-04-01 · 4 (Abril, 1951) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XIII (1951)
Issue
4 (Abril, 1951)
Date
1951-04-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/8553624-8554211-9192720--0634-8554268
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

BOLETIN INFORMATIVO 5 i /4u* MEHOR TA FELN ZUR ERINNERUNG AN DIE VERSTORBENEN VERWANDTEN UND FREUNDE UNSERER MITGLIEDER Nach Beendigung des Baues unseres Gemeindehauses und unserer Synagoge, in denen juedisches Leben fuer weite Zukunft bluehen soll, bleibt uns noch die Aufgabe, die Namen aller derjenigen Verwandten und IVeunde unserer Mitglieder, deren Graeber nicht oder nicht mehr besucht werden koennen, in diesem Hause zu verewigen. So sollen unsere Mitglieder in diesem Gebaeude, dass allen gehoert und in dem nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Kinder ein Heim haben werden, das Gefuehl einer immerwaehrenden Bindung mit der Generation haben, die dahingegangen ist, insbesondere mit denen, die ihr Leben als Juden fuer ihr Judentum haben opfern muessen. In der Eingangshalle werden kuenstlerisch ausgefuehrte Marmortafeln angebracht werden, auf denen unsere Mitglieder die Namen der ihnen nahestehenden Verstorbenen verewigen lassen koennen. Der Preis fuer die Eintragung betraegt $ 1.000, kann jedoch in begruendeten Faellen ermaessigt werden. Wir bitten entsprechende Antraege bis 10. Mai bei uns einzureichen, um einen Ueberblick ueber den erforderlichen Raum fuer die Marmortafeln gewinnen zu koennen. DIREKTORIUM UND REPRAESENTANTEN-KOLLEGIUM DER S. C. I. “B'NE JISROEL” K. K. L.-FEIER 50 Jahre des Bestehens des Keren Kajemet konnten auch in unserer Gemeinde nicht unbeobachtet voruebergehen. Darum luden S.C.I. B’ne Jis. roel, Wizo-Zentrum “Henriet. ta Szold”, Unión Sionista und Forum “Habone” fuer Sonnabend, den 28. Maerz zu einer gemeinsamen Feier ins Ge. meindehaus ein. Nach Be, gruessungsworten des Presidenten der Unión Sionista. Enrique Nussbaum im Namen der einladenden Organisationen, in denen er die Bedeutung dieses Ereignisses wuerdigte, nahm die Leiterin des “Departamento del K.K.L. de la Federación Sionista”, Frau Amelia Fliman, das Wort und rief nach einem geschichtlichen Ueberblick der Leistungen des K.K.L. auf. auch in Zukunft mit vereinten Kräften fuer die Erloesung des Boden von Israel zu arbeiten. Im Anschluss daran erfolgte die Uebergabe der Diplome an die in das Sefer Hasahavv eingetragenen Chawerim Dr. Josef Hirschberg (durch S. C. I. B’ne Jisroel), Nuta Nebenschoss (durch Unión Sionista) und León Rosenthal (durch die B’ne Brith-Logen Pacífico und Negba). Nach Einfuehrungsworten durch Rabb. Loewenstein, in denen er die Verdienste der durch die Eintragung Geehrten wuerdigte, uebergab Frau Fliman ihnen das Dokument, das die* Unterschrift des Direktors des K.K.L. in Jerusalem. Dr. Abraham Granot, traegt. Mit bewegten Worten ‘ dankten die Herren Hirschberg, Nebenschoss und Rosenthal. Im Anschluss daran wurde Frau Lisi Pinkus als posthume Ehrung ihres verstorbenen Gatten Bernardo Pinkus nach einer Wuerdigung seiner Persoenlichkeit das Do. kument seiner Eintragung in das Sefer Hasahaw (goldenen Buch des K.K.L.) ueberreicht. Mit einem Film “Ein Tag in Daganja” und der Hatikwa wurde der Abend abgeschlossen. Umrahmt wurde diese Feier mit neuen Liedern aus Israel auf Schallplatten, die liebenswuerdigerweise von Frau Stark geliehen wurden. Generalversammlung Die diesjaehrige Ordentliche Generalversammlung der Gemeinde, die mit Neuwahlen fuer das Repraesentanten- Kollegium verbunden ist, findet am Sonntag, den 29. April 1951, 3 Uhr bzw. —bei Fehlen des erforderlichen Quorums— 4 Uhr nachm, im Gemeindehaus, Av. Portugal 810, statt. Wir verweisen auf die Einladung zu dieser Versammlung, die in der vorhergehenden Nummer (Seite 3) unseres Mitteilungsblattes erschienen ist und aus der alles Naehere (Tagesordnung usw.) hervorgeht. Dort haben wir auch die fuer die Neuwahlen massgebende Wahlordnung veroeffentlicht. Zur Generalversammlung am29. April: ANTRAG AUF REITRAGSERHOEHUNG Seit dem 1. Mai 1948, seit 3 Jahren also, ist der Mitgliedsbeitrag unserer Gemeinde unveraendert geblieben. Veraendert, und zwar sehr er. heblich veraendert haben sich aber in der Zwischenzeit alle Kosten des taeglichen Lebens. Es gibt kaum ein Wirtschaftsgut und keine irgendwie geartete professionelle Leistung, die nicht, wie jedem von uns zur Genuege bekannt ist, eine dauernde Preissteigerung erfahren haben. Dem Prozess dieser umfassenden und unaufhoerliehen Steigerung ist selbstverstaendlich auch die Gemeinde auf saemtlichen ihrer zahlreichen Aufgabengebiete unterworfen. Direktorium und Repraesen. tanten-Kollegium unserer Gemeinde haben daher nach eingehender Pruefung beschlossen, der am 29. April 1951 stattfindenden Ordentlic h e n Generalversammlung folgende Antraege vorzulegen: “Die Generalversammlung wolle beschliessen, ) 1) dass der Mitgliedsbeitrag ab 1. April 1951 um $ 60.— erhoeht wird, 2) dass die in der Generalversammlung vom 23. April 1950 beschlossene Erhoehung des Dringlichkeitsbeitrages fuer ein weiteres Jahr, also bis zum 30. April 1952, in Kraft bleibt, 3) dass begruendete Antraege auf Ermaessigung oder Er. lass der Beitraeserhoehung wohlwollende Beruecksich. tigung finden sollen”, Wir sind sicher, dass unsere Mitglieder bei Wuerdigung der zwangslaeufig gegebenen Umstaende fuer diesen Antrag Verstaendnis haben und durch die Genehmigung desselben der Gemeinde die Moeglichkeit geben werden, trotz der erhoehten finanziellen Anforderungen ihre umfangreichen Aufgaben auf re. ligioesem, kulturellem, nationalem und sozialem Gebiet zu erfuellen. Campaña Unificada i In der Annahme, dass die uns zur Verfuegung stehen, den Adressen falsch sind, sehen wir uns genoetigt auf diesem Wege vorlaeufier folgende Herren um ihren Besuch im Interesse der Campaña Unificada zu bitten:. Kurt Cohn Walter Fernbach Max Panofsky Leopold Rosenthal RELIGIONSSCHULE Der Unterricht in der Religionschule hat begonnen. Wir freuen uns feststellen zu koennen, dass etwa 80%. der religionsschulpflichtigen Kinder unserer Gemeinde angemeldet wurden. Selbstverstaendlich werden wir nichts unversucht lassen, um auch die restlichen 20% zu erfassen. Leider sind die Schwierigkeiten, vor denen wir bei der Einteilung des Stundenplanes fuer die verschiedenen Bezirke stehen, so gross, dass die definitive Festlegung der Unterrichtszeiten noch nicht erfolgen konnte. Wir werden den Eltern unserer Kinder so bald als moeglich entsprechende Mitteilung machen. Solange der Stundenplan noch nicht feststeht, wird Sonntag vormittags in zwei Gruppen von 10.1|2.12 h. im Gemeindehaus unterrichtet. Alle die Eltern, die die Anmeldung noch nicht vorgenommen haben, werden gebeten dies nachzuholen und sich mit einem der Herren Lehrer Rabb. Lubliner (Fono 44624) oder Rabb. Loewenstein (Fono 391116) in Verbindung zu setzen. SCHICKSAL DER DEUTSCHEN JUDEN IM DRITTEN REICH Der durch seine Arbeit in juedischen Organisationen und seine Taetigkeit als juedischer Journalist unseren Lesern bekannte Mr. Hans Lamm hat soeben ein groesseres Werk ueber das Schicksal der Juden im Dritten Reich, ihre sozialen und kulturellen Organisationen usw. zum Abschluss gebracht, das vermutlich noch im Fruehsommer in vervielfaeltigter oder gedruckter Form vorlie. gen wird. Um festzustellen, wie gross etwa die Auflage des Buches werden soll, bittet Mr. Lamm um die Angabe von Interessenten, wobei er ausdruecklich darauf hinweist, dass eine derartige Meldung nicht als Bestellung angesehen wuerde. Der voraussichtliche Preis des Buches steht noch nicht fest, wird jedoch so niedrig wie moeglich gehalten werden. Interessenten wollen ihre Anschrift nicht an dieses Blatt, sondern direkt an den Verfasser, Mr. Hans Lamm, Nuernberg, Erlenstegenstr. 44, unverbindlich einsenden. rAZ' I Omer April Nisan Sonnabend 21. 15. Pessach 1. Sonntag 22. 16. Pessach 2. Montag 23. 17. Chol Hamoed 3. Dienstag 24. 18. Chol Hamoed 4. Mittwoch 25. 19. Chol Hamoed 5. Donnerstag 26. 20. Chol Hamoed 6. Freitag 27. 21. Pessach 7. Sonnabend 28. Mai 22. Pessach 14. Sonnabend 5. 29. Neumondweihe; Achare 15. Sonntag 6. 30. Ijar Rosch Chodesch 16. Montag 7. 1. Rosch Chodesch 20. Freitag 11. 5. Jom Haazmaut 21. Sonnabend 12. 6. Kedoschim 28. Sonnabend 19. 13. E mor ABENDGOTTESDIENST NAECHSTE HAUSSAMMLUNG Die naechste monatliche Haussammlung zugunsten des “Hilfswerks fuer die Judennot in der Welt” findet am Bonntag, den 13. Mai statt. bis 10. Mai bis 24. Mai ab 25. Mai Werktags 6 5.45 5.30 Sonn, .und staatl. Feiertage 6 5.45 5.30 Schabbat 6 5.45 5.30 SCHABBATAUSGANG 28. April 5. Mai 12. Mai 19. Mai 6.36 6.31 6.24 6.18 26. Mai 2. Juni 9. Juni 16. Juni 6.15 6.14 6.14 6.14 PESSACH: Freitag, 20. April: Morgengottesdienst um 7,15 h, mit Lernen fuer die Erstgeborenen. Freitag, 27. April: 2. Abendgottesdienst 7,15 h. mit Maskir und Predigt. Oneg Schabbat fuer Kinder: Freitag, d. 4. Mai 6 h. (vorbereitet vom “Movimiento Juvenil B’ne Akiba”). Schabbat Mincha: Beginn 3|4 Stunden vor Schabbatausgang.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.