Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XIII (1951)
- Issue
- 3 (Marzo, 1951)
- Date
- 1951-03-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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BOLETIN INFORMATIVO 7 Bei der U. N. akkreditiert An den in Santiago stattfindenaen Sitzungen des “Wlrtscnaftiich-Soziaien Rates der U.N.”, ninunc als Vertreter des “Jueaiscnen Weitkongress'’, der axs assesojrierenue —“Nicnt-Regierungs '— Organisation anerkannt ist, der Generaisekretaer unserer Gemeinde, Dr. Fernando O. Frieamann teil. Ais Vorsitzender aer Delegation des J.W.C. war Dr. Maurice Penzuaig nach Chile genommen; die weiteren Mitglieder der Delegation sind die Herren Gii binay, Praesident der Federaciön Sionista und Robert Lévy, Generaisekretaer des Comité Representativo. Auch die Weltorganisation “Ort-Ose” hatte einen Delegierten entsandt: Herrn José Klein, leitendes Mitglied der ungarischen Kollekuvitaet. Broschuere "Kidma" Zum 11. Male erschien die alljaehrlich vom “Haschomer Hazair” herausgegebene Broschuere “Kidma”. Sie steht sowohl inhaltlich wie in Bezug auf ihre Aufmachung auf einem hoechst beachtlichen Niveau und gibt dank ihrer vielfältigen Zusammenstellung einen guten Uebarblick ueber die Einstellung dieser Jugendbewegung zu den wichtigsten Augenblicksproblemen, sowie ueber ihren Anteil am Aufbauwerk Israels. Die Ausgabe ist der tragisch um« Leben gekommenen Chaluzah Brenda Paz gewidmet. Eine raetselhafte Fehlleistung “El Imparcial” vom 21. Februar widmete seine ganze erste Seite den an jenem Tage stattgefundenen Besprechungen des “Consejo Económicc y Social’’ der U.N. im Hote Carrera. Unter der fuenfspaltigen Ueberschrift brachte e die entsprechenden Untertitel, die eine gewisse Zusammenfassung der wichtigster Tatsachen darstellen sollen Und unter diesen fanden wi. zu unserem groessten Erste u nen: “Protesta de la Unión Sionista Mundial”. . Was ist “Unión Sionista Mundial”? Wir kennen nu eine “Organización Sionista Mundial”, die aber seit de~ Gruendung des Staates Israe sich aus Prinzip jeder Adress' an die Vereinten Nationen enthaelt und unsere “Uniór Sionista”, die erstens nich' “mundial” ist, zweitens keine’- Grund hat, zu protestieren und drittens auf Grund de’ Ferien ihrer hoechsten Wuerdéntraeger einen wohlverdienten Sommerschlaf geniesst. Hastig suchen wir also im Bericht nach der Unterlage fuer diese sensationelle Ueberschrift. Und siehe da: es handelt, sich um einen Protest der “Federación Mundia1 de Sindicatos”. Natuerlich sind wir erleichtert: es lebe der kleine Unterschied! Den fuer die Fehheistung verantwortlichen Redakteur oder Setzer moechten wir aber doch zu gerne einmal kennen lernen. Ihm muss doch irgend ein Zionist schwer im Magen, oder besser gesagt, im Unterbewussten liegen! Wit teuren, täten. f/ ANDERE HABEN SICH AUCH GEIRRT Unser Mitglied Herr Adolf Meyer hat uns, offenbar angeregt durch die Diskussion um das ‘‘Lamm des Armen” und als Beitrag zu der damit verbundenen Auseinandersetzung ueber das Problem der zeltgenoessischen Kunstkritik, die folgende Bluetenlese elngesandt: “Das ist ein Misch-Masch ohne Charakter. Haydn ist ein Komponist, dem es an Inspiration fehlt. Das Ganze ist kalt”. Schiller ueber “Die Schoepfung” “Dieser grosse Mann wuerde von allen Nationen bewundert, wenn er mehr Anmut haette und seine Kompositionen nicht durch zu viel Schwulst und Verworrenheit verduerbe; und wenn er nicht durch ein Uebermass an Kuenstlichkeit ihre Schoenheiten verdunkeln wuerde”. I. A. Scheibe 1737 ueber Joh. Seb. Bach Presse-Erklaerungen des Br. Israel Drapkin Nach seiner Rueckkehr von einer Europa— und Israel— Reise gab der bekannte Kriminologe Dr. Israel Drapkin einem Reporter des “El Mereurio” einige Erklaerungen ab, die diese bedeutende Tajeszeltung auf ihrer Leitartifelseite vom 8. Februar wiedergab. Neben eingehenden Befrachtungen ueber die letzten Erfahrungen auf seinem Fachgebiet und den Meinungsaus- :ausch auf den Kongressen, denen er Gelegenheit hatte, oeizuwohnen, sprach sich Dr. Drapkin in ebenso praeziser wie zuversichtlicher Form ueber die Entwicklung des Staates Israel aus. Er erwaehnte dabei, dass er dem Rektor der Universitaet Jerusalem im Aufträge der hiesigen, deren Vertretung er innehatte, ein wertvolles Bue. chergeschenk —80 Baende— ueberbrachte. Dr. Israel Drapkin ist ein Bruder des uns wohlbekannten Direktors der Lateinameriaknischen Abteilung des israelischen Aussenm i n i s t eriums, Abraham Darom. MMM OBSEQUIO DE CHILE A LA UNIVERSIDAD HEBREA El doctor Israel Drapkin (izquierda), profesor de la Universidad de Chile, obsequia, a nombre de su universidad, un banderín y varios cajones de libros al Rector de la Universidad Hebrea, profesor M. Schwabe, en una ceremonia llevada a cabo en Jerusalén en los primeros días de Enero, “Die feurige, ja, beinahe unglaubliche Erfindungsgabe, die ihn beseelt, ist von einer solchen Verwirrung in der Anordnung seiner Ideen begleitet, dass nur seine frueheren Kompositionen mich ansprechen, die letzteren hingegen mir nur ein verworrenes Chaos, ein unverstaend- Ijches Ringen nach Neuheit sind, aus denen einzelne himmlische Genie-Blitze hervorleuchten, die zeigen, wie gross er sein koennte, wenn er seine ueppige Phantasie zuegeln wollte ’. C. M. v. Weber 1810 ueber Beethoven. “Vollkommener Mangel an Ordnung und Farbe. Diese Musik ist furchtbar. Diese Zerruettung 'des Wohlklangs, diese Schaendung des Schoenen, waere zur Zeit der Griechen gesetzlich bestraft worden. Solche Musik ist polizeiwidrig. . Grillparzer ueber die “Euryanthe” von Weber “Unter allen entsetzlichen Dingen das entsetzlichste Ist Musik, wenn sie erst gelernt wird”. Fr. Hebbel 1837 Eine Reise, die sich lohnte Eine Reise nach Israel, die wirklich aussergewoehnlich schoene Fruechte zeitig en sollte, unternahm in den letzten Monaten des vergangenen Jahres der Herausgeber und Hauptschriftleiter des “Argentinischen Tageblatt” (in Chile erhaelt’ich in Form des “Wochenblatt”), Dr. E. F. Ale. marn. Dieser hervorragende Zeitungsmann, der in der besten Tradition seines Heimatlandes —die Familie Alemarm stammt aus der Schweiz— und der Zeitung, die er leitet, seit vle’en Jahren der Sache der Demokratie wertvolle Dienste leistet, stand auch seit jeher dem Zionismus so verstaendnisvoll und positiv gegenueber, wir dies bei einem nichtjuedischen Journalisten ueberhauDt nur der Fall sein kann. Niemanden kann es daher ueberraschen, dass die Artikelserie, in der er seine Erlebnisse und Erfahrungen in Israel kondensiert, einen tatsaechlichen Beitrag zur Zeitgeschichte darstellt. Die Aufsaetze bpfassen sich, mit “Israel: Mirakel unserer Zeit; Kolonisatorisches Vorbild; Siedlungen in Israe1; Israelische Perspektiven und Prognosen” und stellen in ihrer Art ein wahres journalistisches Kleinod dar. H. NACHMANN UHRMACHER HUERFANOS 757, OF. 406 (Teatro Principal) TELEFONO 36464 sorgfac.tige Au.,rueurung aller Reparaturen unter Garantie zu niaessigen Preisen. 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