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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1951-02-01 · 2 (Febrero, 1951) · p. [Seite]

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XIII (1951)
Issue
2 (Febrero, 1951)
Date
1951-02-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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REDACCION: S.C. I. B'NE J1SROEL AV. PORTUGAL 810. TEL. 33096 CASILLA 2487. SANTIAGO*CHILE BOLETIN INFORMATIVO MITTEILUNGSBLATT SOCIEDAD CULTU RALIS RAE LITA "B’NE J I.SROEL" AÑO XIII — N.o Z SANTIAGO DE CHILE FEBRERO, 1951 Deutschland * im Blickfeld Israels Dass die mit Deutschland | verbundene Problematik noch viele Jahre lang fuer die Judenheit und den Staat Israel i aktuell sein wird, kann keir nem Zweifel unterliegen. Derj vergangene Monat jedoch hat vier grosse Aspekte in den1 Mittelpunkt gerueekt, die eine ( erneute Zwischenbilanz ratj sam erscheinen lassen. i DEUTSCHLANDS WIEL ERBE WAFFNUNG | I An erster Stelle steht dabei die von Tag zu Tag naeher. rueckende Einreihung Westj deutschlands in das Militaersystem der von U.S.A. ange-i fuehrten Maechtegruppe. Soj wohl die spontanen wie die i von verschiedenen —interes-, sierten, wie manche behaup-! ten— Linksparteien organi-, sierten Protestkundgebungen haben das Missfallen der is-1 raelischen Bevoelkerung un- Die Schwierigkeit in den diesbezueglichen Verhandlun-1 gen ruehrt daher, dass die Be-1 satzungsmaechte im Zuge ih-1 rer Deutschland-Politik, die mehr als einer Politik einem Liebeswerben gleicht, die ein-1 schlaegigen Entscheidun gen fast vollstaendig in deutsche Haende gelegt haben. Israel verhandelt aber aus Prinzip nicht mit Deutschland und t versucht nun, in zwoelfter Stunde, von den vier Sieger-: Staaten des letzten Krieges die ihm zustehenden Verguetun-! gen unter Dach und Fach ge-1 bracht zu bekommen. Diese wiederum raten direkte Ver-j handlungen an, da Deutschland zu irgenwelcher Barzahlung nicht imstande ist und( fuer ein Warentransfer-Abkommen die Zusammenarbeit von Spezialisten beider Säten unentbehrlich sei. So werden auch schon in Israel Stimmen laut, die fragen, warum man mit Adenauer nicht ueber eingeraeumt haben, so laesst sich doch das Problem nicht hinwegleugnen, dass fuer diejenigen Menschen, die aus irgendwelchen Gruenden ihre Alijah nicht rechtzeitig angetreten haben, sich auch heute noch ein gangbarer Weg finden lassen muesste. Die Israel- Presse hat sich in den letzten Wochen wieder eingehender mit deren Situation befasst und es steht zu erwarten, dass auch die Behoerden die Frage neu aufrollen werden. KRIEGSVERBRECHER¬ PROZESSE Der vierte Aspekt des Fragenkomplex’ Israel - Deutschland, der im Moment beleuchtet wird, hat zumindest weniger “wenn und aber” als die drei weiter oben besprochenen. Er betrifft die Bestrafung der nach Israel geflohenen und dort verhafteten Kriegsverbrecher. In der Mehrzahl handelt es sich um sog. “Kapos”, /ffouztz-g/tjegre/ r missverstaendlich zum Ausdruck gebracht. Auch die Knesset nahm einen Beschluss an, in dem diplomatischerwei se gegen die Aufruestung so wohl West— wie auch Ostdeutschlands protestiert wird. (Ueber die Militarisierung des Sowjet-Sektors liegen, abgesehen von Berichten ueber den Charakter der sog. “Volkspolizei” weniger konkrete Anhaltspunkte vor als ueber den westlichen, der von Generaelen aus Erwin Rommels Stab bei den interalliierten Verhandlungen vertreten wird) Die neuste und zugkraeftige Parole der “Mapam” lautet, dass kein Jude im kuenftigen Krieg an der Seite der Deutschen, d. h. der Moerder seiner Brueder kaempfen wird. Aus der Perspektive des “38. Breitegrades an der Elbe” gesehen, sollte dies in der Praxis eigentlich bedeuten, dass Israel im kommenden Kriege nur neutral sein koennte. REPARATIONEN Einen neuen Anstoss haben auch die Reparations-Forderungen erfahren, die Israe1 gegen Deutschland angemeldet hat und die sich auf ca. 1.000 Millionen Mark, d. h. einen Gegenwart von 100 Millionen Israeli-Pfund belaufen. Diese Forderung schliesst die Ansprueche nach Israel einge. wanderter Juden sowie herrenloses Vermoegen und Werte von Institutionen ein. Probleme verhandeln koenne. ueber die man schliesslich selbst mit Hitlers Wirtschaftsministerium Uebereinkommen getroffen habe. Die offizielle Stellungnahme bleibt jedenfalls fuers erste, fuer alle mit Deutschland schweb enden Fragen allein die Vormundstaaten verantwortlich zu machen. AUSWANDERUNG NACH ISRAEL Au.-, dem gleichen Wunsche geboren, alle Bande durchzuschneiden, die Israels junges Leben mit dem 6-Millionen- Schlachthaus noch verbinden koennten, war auch die Beschleunigung der Auswanderung der Juden aus Deutschland nach Israel und die nach dem Stichtag erfolgte Schliessung der letzten Konsulate und Bueros der “Jewish Agency”. Die in Deutschland heute noch lebenden Juden sind praktisch von Israel isoliert und auch ihre Auswanderungschancen sind aus rein technischen Gruenden geringer als die irgendwelcher Gruppen in anderen Lasndern. Zugegeben, dass auch der Drang nach Alijah unter den traurigen Restgemeinden des Jahres 1951 nichts mehr von dem Elan der Durchgangslager-Insassen von 1945 - 48 hat; zugestanden auch, dass die repraesentativen Elemente ueberhaupt ihren Platz anderen und weniger erfreulichen i d. h. langjaehrige Konzentrationslager-Insassen, die sich i durch Aufsichtstaetigkeit und! Vertrauensauftraege zu Helfershelfern der Gestapo entwickelt hatten. Zur Zeit wickeln sich eine betraechtliche Anzahl solcher Prozesse in Israel ab; ihre grosse Dauer deutet auf den Ernst, mit dem die israelische jastiz die Fragen von Leben und Tod behandelt. Aber die Strenge der Urteile wird auch auf die Entschlossenheit hin deuten, mit der Israel jegliches Verbrechen gegen Menschheit und Menschlichkeit zu suehnen gewillt ist. Die Stimme der kleinen Staaten .1. Lake Success.—La Delegac'ón Israel! ante las Naciones Unidas exterioriza s u satisfacción ante el rechazo recaído sobre la resolución belga, que pedia buscar una solución al problema de Jerusalén, “de acuerdo con los principios ya adoptados”. 1. Londres.— Evidentemente de resultas de la presión anglo-americana, Egipto levanta algunas de las medidas restrictivas contra los barcos de transporte con destino a Israel. 1. Haifa.— En los momentos de celebrarse el tercer aniversario dle la Resolución de las Nac’ones Unidas, llegó a Israel el Inmigrante N.o 590.000, desde la proclamación del Estado. 1. Tel Avlv.— El Consejo de Trabajadores Agrícolas revela que, en un período de dos años y medio, ha Invertido 90 millones de dólares en el desarrollo de las colonias agrícolas. 1. Atlantic City.— En reemplazo de Henry Morgenthau Jr.. ha sido elegido Presidente Nacional del “United Jewish Appeal”, Edward M. Warburg. 3. Jerusalén.— El Premier Ben Gurion presenta un Informe sobre la seguridad de Israel, ante el Gabinete. 4. Tel Avlv.— A última hora se evita una huelga de empleadlas públicos, mediante un acuerdo con el Gobierno. 7. Jerusalén.— Una nueva crisis gubernativa es precipitada por la renuncia del Ministro de Cultos, Rabí Maimón, del Bloque Religioso. 8. Jerusalén.— Se anuncia que el 23.o Congreso Sionista _ Mundial será inaugurado el 11 de Julio. ^8~ Nueva York.— Llega a Nueva York la Orquesta Sinfónica de Israel, la que ofrecerá 55 conciertos en 40 ciudades de la Unión. 8. Lake Success.— El Comité Político de la N.U. encarece a Israel y a los Estados Arabes llegar a una solución de todos sus dlferendos pendientes, incluso el problema de los refugiados. En tal forma, es derrotada la moción árabe, que pedía una consideración separada del problema de los refugiados, quedando mancomunado con el problema general de la paz. 9. Tel Avlv.— Los primeros alcaldes elegidos «n los nuevos municipios son: En Ramat Gan, Krinltzi, Sionista General; en Tiheriades, IVeUl, del Mapa!; en Lud, Pesah Lev, Mapal; en Ktriat Motzkln, Gufih'g'vich, Sionista General; en Hederá, Berman, Mapal; en Kfar Saba, Reren, Mapal; en Ñafiarla, Katz, Mapal. 11. Augsburg.— A presidio oerpetuo es condenada Ilse Koch, la “Bestia de Buchenwald”. Se presume que su defensa apelará del fallo. 15. Jerusalén.— La Knesset repudia el rearme de Alemania y su progresiva readmisión en la familia de las naciones. 18. Nueva York.— A la edad de 41 años, fallece Inesperadamente el destacado dirigente del Congreso Judío Mundial, Dr. Robert S. Marcus. 23. Jerusalén.— El Premier Ben Gurion presenta un proyecto de ley en la Knesset, relacionado con la defensa civil. 27. Nueva York.— Una explosión prende fuego en el carguero Israeli “Melr Dizengoff”, de 5.886 toneladas, a una distancia de 160 millas de Bermuda. Im Verlaufe eines ausgezeichneten Interviews, dass die santiaguiner Zeitschrift “Ercilla” dem Mitglied der chilenischen Delegation zur Generalversammlung der U.N., Jacobo Schaulsohn, nach des. sen Rueckkehr aus Lake Sue. cess machte, erklaerte dieser ungefaehr folgendes: “Chile ist mit seiner Bevoelkerung von 5 Millionen Menschen zwar kein Grosstaat, . der schwer ins Gewicht faellt. doch wird seine Meinung im Rate der Voelker sehr ernst genommen —viel ernster als es seiner rein materiellen Gravitation entspricht— und zwar dank der Ernsthaftigkeit, mit der seine Vertretung die internationalen Probleme I studiert und darlegt”. Ohne dieser Erklaerung! auch nur irgend etwas hinzu- | zufuegen oder wegzunehmen, laesst sie sich auch auf Israel anwenden — innerhalb des entsprechenden Rahmens. _ Nicht anders laesst sich naem-! lieh die grosse Bedeutung des ■ Vermittlungsvorschlages e r - : klaeren, den der Aussenminii stoer Scharett zur Korea-Frage!; vorbrachte und der, mit den 1 verschiedensten Variationen, drei Wochen lang als Verhandlungsgrundlage in der U. N. diente .... bis die Absage von Pekin und die sich weiter zuspitzenden Situation neue Tatsachen geschaffen hatte. I ATSCHERA DIE VORLIEGENDE AUSGABE Die durch die Sommerferien bedingten besonderen Umstaende haben uns dazu gezwungen, den Umfang der vorliegenden Nummer des “B. I.” weit unter seinem Durchschnitt zu halten. Sowohl hierfuer wie auch fuer den Ausfall verschiedener staendig erscheinender Spalten bitten wir unsere Leser um Entschul. digung. Wir haben die Absicht, mit den kommenden P u r i m—, bezw. Pessach-Ausgaben diesen Ausfall wieder wett zu ma. chen. DIE REDAKTION

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