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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1951-01-01 · 1 (Enero, 1951) · p. Seite 11

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XIII (1951)
Issue
1 (Enero, 1951)
Date
1951-01-01
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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BOLETIN INFORMATIVO 11 DIE ZUKUNFT DES ZIONISMUS VON FEDERICO STRASSER Nachdem Medinath Israel gegruendet worden ist, nachdem der selbstaendige, souveraene, unabhaengige Judenstaat sein Leben begonnen hat, haben sehr viele gedacht, dass der Zionismus nunmehr seine Mission erfuellt hat, weil sein Programm erfuellt worden ist. Man hat vielfach behauptet, das nachdem die U.N. und die Regierungen aller zivilisierten Voelker der Welt Medinath Israel offiziell anerkannt haben, die basische Zielsetzung des sogenannten Basler Programmes erreicht worden ist. Bekanntlich hat Herzl selbst am ersten Zionistischen Kongress in Basel, im Jahre 1897 das Hauptziel des Zionismus mit folgenden Worten formuliert: “Der Zionismus erstrebt fuer das juedische Volk die Schaffung einer oeffentlich-rechtlich gesicherten Heimstaette in Palaestina”. Da durch die konsequent durchgefuehrte, selbstaufopfernde zionistische Arbeit der letzten 50 Jahre Herzl’s Traum verwirklich worden ist, sei nunmehr scheinbar die zionistische Bewegung nicht mehr noetig. Die Aufklaerung dieses schweren Missverstaendnisses und die Beseitigung seiner eventuellen schaedlichen Folgen hat viel mehr Zeit und Energie in Anspruch genommen, als es anscheinend noetig gewesen waere. Die damit verbundenen Diskussionen und Polemik sind jetzt—nach zwei vollen Jahren — noch immer nicht ganz zu Ende trotzdem die Fuehrer der zionistischen Weltorganisation und Mitglieder der Israel- Regierung persoenlich daran Teil genommen haben, um diese Frage zu kläeren. Mit der Gruendung von Medinath Israel wurde der Zionismus noch lange nicht ueberholt; er hat von seiner historischen Mission nur ein Kapitel —wenn auch zweifellos das wichtigste— erreicht. Die Gruende liegen in den besonderen Beziehungen zwischen Medinath Israel, beziehungsweise seiner Regierung und der Galuth. Aunch bei anderen Voelkern lebt eine grosse Proportion der Bevoelkerung im Ausland, nur beschraenken sich die Beziehungen zwischen dem Vaterland und den im Ausland lebenden Buergern bei diesen, lediglich auf sentimentale, kulturelle und hoechstens auf weltanschaulich-poli tische Gebiete. Bei uns ist es anders: Medinath Israel muss die “Heimstaette“ fuer das ganze juedische Volk sein und bleiben und sie nimmt einen jeden Juden auf, der darauf Anspruch erhebt (siehe das neue Immigrations - und Einbuergerungsgesetz). Die Aufnahme und Eingliederung einer grossen Menge neuer Olim bedingt aber ungeheure Mittel, die die Einwohner von Israel allein nicht aufbringen koennen; die Galuth muss dabei helfen. Man darf ausserdem nicht ausser Acht lassen, dass der Staat Israel kein rein-juedischer Staat ist* unter seinen Buergern gibt es eine ziemlich grosse Anzahl Araber und Christen; Demzufolge kann die Regierung Israels —die eine wirklich demokratische ist— keine Diskrimination unter ihren Buergem machen. Der Zionismus' muss deshalb weiter arbeiten und sich denjenigen Aufgaben widmen, die das Ziel haben, die Rueckkehr des juedischen Volkes nach der Heimat zu ermoeglichen und bei der Konsolidation der Medinath Israel behilflich zu sein (Dies alles liegt im direkten und indirekten Interesse der Galuth). Sehen wir nun, wenn auch nur ganz oberflaechlich, welche diese Aufgaben sind, die der Zionismus heute hat. Es sind die folgenden: A 1 i j ah (Einwanderung) —Chalutziuth (Jugendpioniere) — Hachscharoth. (Vorbereitung der zionistischen Jugend) — Verbreitung der zionistischen Ideen — Erziehung un Kulturarbeit — Kolonisation — Finanzen. Die Auswahl der Emigranten-Kandidaten und ihre Erziehung in politischer, kultureller und beruflicher Hinsicht, damit sie sich schnell in Israel’« oekonomisches Leben eingliedern koennen, ist eine der Hauptaufgaben des Zionismus. Ebenso muessen die jungen Menschen, die auf Hachscharah gehen wollen, von den lokalen zionistischen Organisationen ausgewaehlt werden. Israel’s Regierung tut selbstverstaendlich alles, was in ihrer Kraft steht, um eine starke juedische Immigration zu foerdern. Aber das kann sie allein nicht durchfuehren; die Galuth muss dabei nach vollen Kraeften mithelfen. Ganz besonders muessen wir die Jugend-Alij ah hervorheben. Aus leicht erklaerlichen Gruenden, legen unsere hoechsten Adtoritaeten die grossste Wichtigkeit an die inrichtiger zionistischer Richtungdurchgefuehrte Erziehung der Jugend. In der Tat bedingt Israel’s Aufbau nicht nur normale, alltaegliche Emigranten, sondern eine grosse Anzahl Pioniere, die sich vor keinem physischen, moralischen und sonstigen Opfer scheuem die harte, schwere und gefaehrliche Arbeit zu leisten bereit sind und die den Aufbau des Vaterlandes ernstlich und buchstaeblich meinen. Besonders der Negew —die Sued- Wueste— eines der wichtigsten Gebiete Israels, erwartet zu geiner Erschliessung die Hand der Chaluzim. Wie bereits oben erwaehnt, geschieht die End-Ausbildung und Erziehung der kuenftigen Chaluzim: im Galuth, in den Hachscharoth, die durch die lokalen zionistischen Organisationen aufgestellt und be- STOLZ UND BESCHEIDEN Bedenk, dass Du ein Jude bist, Ein Mensch mit doppelt schweren Pflichten! Das Maas, mit dem Du Andere misst, Mit ihm sollst Du dich selber richten. Nur dadurch falle auf, mein Freund, Dass Du versuchst nicht aufzufallen! So dienst Du nicht nur Dir, wies scheint, O nein, dann dienst Du auch uns Allen. Wenn nur ein Einziger sich vergisst, Schon muessen tausend fuer ihn leiden. Bedenk, dass Du ein Jude bist, Geh deinen Weg stolz und bescheiden. LEOPOLD BERLINER trieben werden muessen. Die organisierte zionistische Bewegung ist die Basis von Medinath Israel ausserhalb seiner Grenzen und ein jeder Jude, der den juedischen Staat unterstuetzen und . an dessen Aufbau mitwirken will, kann es nur durch den Zionismus tun. Die Gruendung des juedischen Staates und die darauf folgenden historischen Ereignisse haben den Boden vorbereitet, um' die zionistf sehe Ideen in weitesten Kreisen intensiv zu verbreiten. Allerdings kann dies nur durch entsprechende Organisation, Propaganda und Aufklaerung erreicht werden. Die lokalen zionistischen Organisationen muessen da fuer sorgen, dass die Kinder und Jugendliche in entsprechenden Schulen und Kulturorganisationen in rieh, tigern Geist erzogen werden. Die Regierung Israels, die auch fuer viele Nicht-Juden als Buerger zu sorgeen hat, kann sich nicht allein mit juediseher Kolonisation be schaeftigen. Juedische Kolonien, mit juedischen Acker bauern und juedischem Geld, muessen vom Zionismus organisiert werden. Die Realisation all dieser —und noch vieler anderer Aufgaben, die wir aus Platz- Mangel nicht auffuehren koennen (hier nur eine Beispiel: Krieg kann nu*, durch Ruestung vermieden werden) — bedingt ungeheuer grosse Kapitalien, die die zionistischen Organisationen beschaffen muessen. Um Missverstaendnisse zu vermeiden, moechten wir ganz besonders folgendes betonen: Das Budget der Regierung Israels waere heute bereits ausgeglichen wenn es sich nur darum haftdeln wuerde, die Beduerfnisse einer festen Bevoelkerung zu erfuellen. Die ausserordentlichen Spesen und Budget Defizit sind dadurch hervorgerufen' dass die Bevoelkerung in ungeheurem Tempo waechst und jeder neue Einwanderer feu seiner (Eingliederung im oekonomischen Leben eine bedeutende Summe erfordert, die er selbst nicht besitzt. Demzufolge ist es logisch und gerecht, dass die Galuth die noetigen Mittel fuer die von ihr selbst bedingten ausserordentlichen Aufgaben auf treiben muss. l.o París.— Como resultado de la renovada campaña del Vaticano en favor de una amplia Internacionalización de Je rusalén, Francia se muestra menos dispuesta a apoyar el razonable plan de transacción holando. canadiense y se anticipa que se abstendrá de votar, en la N. V. » - 3. Tel Aviv.— Tribeños árabes, azuzados por lo» egipcio», cansan disturbios en la ruta a Eilat. en el extremo sur del país. . T * 3. Tel Aviv.— Yaacov Geri, nuevo Ministro de Comercio, e Industrias, manifiesta sus propósitos en orden a restringir los controles en la vida económica de Israel. 4. Nueva York.— Como principal oradoren un banquete reaUzado en homenaje al Dr. Weizmann, el Secretarlo de Defensa de la Unión, General George Marañal!, se exptesa en términos encomiásticos sobre las realizador.™ de Israel. 7. Jerusalén.— A su regreso de Moscú, doj.de desempe¬ ñaba las funciones de Ministro ae Israel, Mordejal Namir (' declara a la prensa que las relaciones entre la Unión Soviética e Israel siguen siendo coróneles. 9. Londres.— F< Prlr-er Ministro Interino, Herbert lio. rrlson, preside un acto en homenaje a la Ilibtadruth, ^reddo a la delegación que visita actualmente Inglaterra. 9. Tel Aviv.—• La Oficina de Estadística, revela, qv.e la importación de Israel había subido, en los primeros ocho meses de 1950, a cerca d» 3 90 millones de dólares, en comparación con 148 millones, tn el mismo período tlel afu» pasado, en tanto que las exportaciones habían subido en un 38,7 o|o; a 25,2 millones. 11. Londres.— Haciendo uso de unas vacaciones y en carácter privado, llega a esta capital, el Primer Ren uurióii. 13. Londres.— Según el “Daily Telegrapli”. Inglaterra lia vuelto a protestar ante el Gobierno egipcio por la inspección ilegal de los barco* que pasan por el Canal de Suez. 14. Reykjavik.— Islán día extiende su reconocimiento “de. jure” a Israel. 14. Londres.— Un vocero responsable del Fordgn Cffice confirma que no existe ninguna traba que impida a Israel adquirir en Inglaterra el armamento que necesita, 16. Lake Success.— El Canciller Sharett expone anf? el Comité Político de la N.U., la posición de Israel respecto »1 conflicto coreano y que consiste en un plan de pacificación gradual, cuyas etapas serían: l.o) Cese de fuego inmediato; 2.0) Reafirmaclñn del principio de la unidad e independencia de Corea; 3.o) Realización de elecciones libres; 4.0) Constitución de una comisión con participación de todas las partes interesadas; 5.o) Retiro progresivo 3c todas las fuerzas no-coreanas, 6.o) Rehabilitación del territorio, bajo los auspicios de la N. U„ y 7.o) Compromiso general de no-intervención . 18. Lud (Lydda).— Por vía aérea abandona Israel, e! ex Embajador de los Estados Unidos, James Mac DenaM. 18. Tel Aviv.— Moi-dejai Ñamar, ex Ministro de Israel en Moscú, es elegido por unanimidad, Secretarlo General de la Histadruth; en reemplazo de Pinjas Lnhiániker. nombrado Ministro de Agricultura, en fecha reciente. 18. Nueva York.— Las publicaciones antisemitas ct¡ los Estados Unidos dirigen sus fuegos actualmente contra luna Rosenberg, designada recientemente, Secretarla Adjunto de Defensa. 21. Tel Aviv.— Grecia devuelve a Israel nn avión “Fpltfire” que aterrizó y filé Internado en ese país, en 1048. 'P FETNE LEDERWAREN UND KUNSTGEGENSTAENDE Parii'-Santlago-Buenos Aires FUER DIE REISEZEIT elegante leichte Flugkoffer sswie verschiedene Geschenkartike! und komplete Srhreibgarnituren, Huebsche weisse Hruidiaschen CREACIONES EXCLUSIVAS DE EGSS Y Einzige Adre?« urrnrer Fabrik u. Ausstellung: ALA ML DA *¿2*4 u. I 'RA 1-3 u. 5 \ tft

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