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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1950-12-01 · 12 (Diciembre, 1950) · p. Seite 5

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XII (1950)
Issue
12 (Diciembre, 1950)
Date
1950-12-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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BOLETIN INFORMATIVO 5 y GEDENKSTUNDE Am 9. November veranstaltete die Gemeinde anlaesslich des Jahrestages der Synagogenbraende eine Gedenkstunde zu Ehren unserer Maertyrer. Einleitend spielten Herr und Frau Hirschmann (Cello und Klavier) in beseelter, gut aufeinander abges t i m m t e r Klanggebung Haendels Sarabande. Herr Martin Tichauer sang mit warmem Ton und tiefer Empfindung den 130. Psalm (“Aus der Tiefe rufe ich zu Dir”), mit feinem musikalischem Einfuehlungsvermoegen, begleitet von Herrn Adolf Hirschmann (Cello) und Herrn Walter Rheinheimer (Harmonium). Die Feier erfuhr durch ein ihrer Bedeutung angepasstes Gedicht (“Verfluchung eines Ungeruehrten” von Hermann Adler), das Frau Kaethe Loewenstein in deklamatorisch einwandfreier, Wirkung s v o 11 e r Weise vortrug, eine weitere Ausgestaltung. Es folgten als Mittelpunkt der Feier zwei Ansprachen. Zunaechst ergriff Herr Dr. José Hirschberg, der Praesident unserer Gemeinde das Wort. Er wies darauf hin, dass der 9. November ein Tag der Trauer und des Gedenkens sei, der nicht nur den Einzelnen, sondern die juedische Gesamtheit angehe. Denn mit den in der Geschichte der Menschheit einzig dastehenden furchtbaren Ereignissen, die sich an diesem Tage in Deutschland abgespielt haetten und denen noch viel schlimmere folgen sollten, habe das gesamte juedische Volk getroffen werden sollen. Es genuege aber nicht allein, dieser Ereignisse zu gedenken, sondern diese Erinnerung muesse auch in positiven Handlungen und nicht zuletzt auch in unserer Haltung gegenueber dem deutschen Volk zum Ausdruck kommen. Herr Rabbiner Loewenstein rief als naechster Redner noch einmal die Ereignisse in unsere Erinnerung zurueck, die uns in jenen Tagen des 9. un 10. Novembers so grausam aufgewuehlt haetten. Ausgehend von dem Psalmenwort Kap. 2, Vers. 3: “Der, der wohnt in den Hoehen, laechelt, der Ewige er spottet ihrer”, charakterisierte er die moralische Ueberlegenheit, die das juedische Volk immer gegenueber seinen Feinden bewiesen hat. An verschiedenen Epochen unserer Geschichte wurde diese moralische Ueberlegenheit aufgezeigt. Die Ansprache gipfelte in dem Aufruf, diese auch weiterhin gegenueber dem deutschen Volk zu bezeugen. Moege die Welt sich dort drueben auf ihr Schlachtfeld vorbereiten, so muessen unsere Beziehungen zu diesem Volk immer durch die Erinnerung an das furchtbare Leid, das Millionen von Juden durch seine Hand gelitten, charakterisiert bleiben. Wir wollen indessen an der Zukunft unseres juedischen Volkes in unseren Gemeinden und Israel weiter bauen. Mit dem von Herrn Tichauer zu Gehoer gebrachten “Kel Mole Rachamim”, dem Kaddischgebet, zwei weiteren von Frau Kaete Loewenstein vorgetragenen Gedichten (Kurt Lubinsky “Gebt!” und Ernst Cohn “Die Worte sind zu klein AUS DER REPRAESENTANZ Am 22. August fand eine Sitzung des Repraesentanten. Koüegiums unserer Gemeinde statt, in welcher der Vorsitzende, Herr May, in herzlichen Worten Herrn Lehmann, der sich von seinem Urlaub zurueckgemeldet hat, b e - gruesst. Herr May stellt den Vorsitz der Repraesentanz zur Verfuegung. Herr Lehmann dankt alsdann fuer die freundlichen Begruessungsworte und bittet Herrn May, den Vorsitz bis zum Ablauf der Amtsperiode des Repraesentanten-Kollegiums weiterzufuehren. Im folgenden berichtet Herr Dr. Hirschberg ausfuehrlich ueber die Vorbereitungen zur Einweihungsfeier unseres Gemeindehauses welche in allen Punkten von der Repraesentanz genehmigt werden. Schliesslich wurde einstimmig beschlossen, dem in Santiago weilenden Vizepresidenten der Knesseth, Herrn Dr. Burg, einen aus uns e r e r Sonntagssammelung stammenden Betrag zu ueberreichen, der fuer Wohnungsbau in Israel Verwendung finden soll. Die Repraesentanten-Versammlung vom 14. September beschaeftigte sich in ausgedehnter Debatte mit der Frage der Benutzbarkeit der Synagoge und des Gemeindesaals. Eine weitere Sitzung fand am 19. Oktober statt, in welcher in erster Linie ueber die' Verteilung des Reinertrages des Kontos der Hohen Feier-, tage beraten wurde. Das Repraesentanten - Kollegium i aprobierte nach kurzer Ausj spräche in wesentlichen die j vom Direktorium vorgeschla-1 genen Subventionen an die i verschiedensten Organisatio-1 nen unserer Colectividad und beschloss, den Rest des Erloe. ses unserem Baukonto gutzuschreiben. Ferner wurde einstimmig beschlossen, aus der Sammlung fuer Judennot in der Welt einen Betrag an Je. schivoth fuer Waisenkinder in Israel zu ueberweisen. RELIGIONSSCHULE CHANUKKAFEIER DER RELIGIONSSCHULE DER S.C.I. “B’NE JISROEL” i Am Sonntag, den 10. Dezember, nachm. 4 Uhr im Gemeindehaus, Av. .Portugal 810 feiern unsere Kinder zum Abschluss des Schuljahres der Religionsschule Chanukka. Die Feier wird von Chawerim der Jugendorganisation “B’ne Akiba” vorbereitet. Eingeladen sind alle Kinder unserer Gemeinde ueber 7 Jahre, die einen dem Charakter des Festes entsprechenden vergnuegten Nachmittag verbringen wollen. — fuer diese Taten”) und 2 Variationen von Beethoven ueber ein Thema von Mozart, wiederum gespielt von dem Ehepaar Hirschmann, schloss die stimmungsvoll verlaufene Feier, die einen tiefen Eindruck auf die zahlreich erschienenen Teilnehmer hinterliess. AUS DER PROVINZ CONCEPCION NUEVO DIRECTORIO DEL CENTRO “Dr. EPSTEIN” El 19 de Octubre, el Centro “Dr. Epstein”, organización que agrupa a todos los judios üe Concepción, eligió su nuevo Directorio, siendo reelegido Presidente de esta prestigiosa institución, que tanto ha hecho por la difusión del ideal sionista y de nuestra cultura, en Concepción, el señor Ebo Rothschild, destacado dirigente sionista y societario de esta localidad, el que desde hace varios años desempeña este responsable cargo, que ha sabido llenar siempre con la mayor eficiencia y dedicación. Vicepresidente del Centro, fué reelegido el señor Miguel Elfenbein; Tesorero, don Juan Weinlaub. Los demás miembros del Directorio son destacados miembros de la Colectividad Israelita de Concepción. DIA DE FIESTA PARA LA CO¬ MUNIDAD DE CONCEPCION El 14 de Octubre de 1950, se congregó toda la Colectividad Judía residente en Concepción, a rendir homenaje a su Presidente, señor Ebo Rothschild, con motivo de la Bar- Mi tzvah de su hijo Meir. En esta ocasión, los judíos de Concepción exteriorizaron su cariño al señor Rothschild y su aprecio por la labor realizada por él en beneficio del Centro que preside y de la causa judía en general. Especialmente invitado, asistió a esta ceremonia el señor Chaim Milcow, representante de la Oficina Central del K.K.L. en Jerusalén, el que vino especialmente desde Santiago a presentar al señor Rothschild y a su hijo los saludos del Fondo Nacional Judío. Como demostración del afecto de la Colectividad, se acordó inscribir al Sr. Rothschild en el Sefer Hasahav. Montag ... Dienstag .. Mittwoch .. Donnerstag Freitag ... Sonnabend Sonntag ... Montag ... . Sonnabend . Dienstag ... Sonnabend . Sonnabend . Sonnabend . Montag Dez. Kislev 4. 25. 5. 26. 6. 27. 7. 28. 8. 29. 9. 30. 10. Tewet 1. 11. 2. 16. 7. 19. 10. 23. 14. 30. 21. Jan. 1951 6. 28. 8. Schewat 1. Chanukka Chanukka Chanukka Chanukka Chanukka Chanukka; Rosch, Chodesch; Mikez. Chanukka; Rosch Chodesch Chanukka. Wajigasch. Fasttag Assara b’Tewet Wajechi Schemot. Neumondweihe; Waera Rosch Chodesch. Werktags. Sonn— und staatl. Schabbat . Feiertage Abend 7.15 7.15 7.15 Morgen 7.30 8 9 Sonntag, 3. Dezember (1. Abend Chanukka): Gottesdienst mit Predigt; Beginn 7.15. PUERTO MONTT Die Congregación Israelita de Puerto Montt hat kuerzlich eine kleine wuerdige Synagoge eingeweiht, die dieser nur ÉMÉib'iaciti'r';';'; r aus wenigen Mitgliedern bestehenden Gemeinde im fernen Sueden alle Ehre macht. Es finden in ihr, abgesehen von den Feiertagen, regelmaessig Freitagabendgo.ttesdienste statt. Alle Mitglieder unserer Gemeinde, welche sich aus geschaeftlichen Gruenden oder auf Ferienreise zufaellig Freitagabend in Puerto Montt aufhalten, werden von dem Vorstand der Congregación Israelita de Puerto Montt gebeten, an den Gottesdiensten teilzunehmen. ADRESSEN DER HERREN RABBINER: Rabbiner E. Loewenstein Alarife Gamboa 040, Dep. C (Altura Vic. Maekenna 530). Fono (nuevo): 391116. Rabbiner M. Lubliner: Calle Nueva 0781, Depto. 22; Fono 44624. II DAS "B. L gelangt kostenlos in die Haende tausender Leser und auch Ihre Anzeige kann dabei sein. Wir beglueckwuenschen die 1 diesem schoenen Werk und j Gemeinde in Puerto Montt zu hoffen, dass es dem Judentum > in Chile und der Medinath Israel zur Ehre und zum Segen 1 gereichen wird. FEINE LEDERWAREN UND KUNSTGEGENSTAENDE París-Santiago-Buenos Aires FUER DIE REISEZEIT elegante leichte Flugkoffer sowie verschiedene Geschenkartikel und komplete Schreibgarnituren. 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