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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1950-09-01 · 9 (Edicion Especial) · p. Seite 51

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XII (1950)
Issue
9 (Edicion Especial)
Date
1950-09-01
Page
Seite 51 (sequence 53)
Language
German
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BOLETIN INFORMATIVO 51 v» de óétaa i Ï C I S.R O C O Wir verausgabten im vorigen Monat -fuer Barunterstuetzungen, Barzahlungen, Arzt, —Arznei— und Krankenhauskosten, Schul1— und Berufsausbildungsbeilhilfen, sowie fuer die Unterhaltung unseres Altersheimes, ausschliesslich der laufenden Buerourikosten $ 186.560,71 PAGINA DEL AMIGOS DE “RAMOT MENASCHE” Das “Boletín Informativo” konnte in seiner Mai-Nummer als erstes Organ der juedischen Presse ueber die Bildung des chilenischuruguayischen Kibbuzes RAMOT MENASOHE berichten und an anderer Stelle dieser Ausgabe finden unsere Leser eine aufschlussreiche Beschreibung dieser in Israel aufbluehenden Siedlung unserer Chawerim. In dem Bestreben, das Aufbauwerk der chilenischen Chalutzim tatkraeftig zu unterstuetzen, haben sich die Eltern kuerzlich zu einem “Centro de Amigos de Kamot Mena-sche” zusammengeschlossen. Das Ziel dieser Vereinigung ist es, dem Kibbuz bei der Ueberwindung der Anfangsschwierigkeiten im Aufbau hilfreich zur Seite zu stehen. Darueber hinaus ist beabsichtigt, das Projekt einer industriellen Betaetigung des Kibbuzes weitestgehend zu foerdern. Diesen Ideen entsprechend ist anlaesslich der unlaengst erfolgten Alijah einer Gruppe von Chawerim, die nach Ramot Menasche geht und der eine stattliche Zahl aus dem Sektor der “B’ne Jisroel” angehoert, eine energische Aktion eingeleitet worden, um dem Kibbuz einige fuer die erste Aufbau-Etappe unerlaessldch notwendige Maschinen zukoonmen zu lassen. Die hierfuer erforderlichen Mittel sind aus dem Kreise der Eltern selbst aufgebracht worden. Das grosse Interesse, das dem Kibbuz begreiflicherweise in allen Teilen des chilenischen Jischuws entgegengebraoht wird, zeigte sich bei einem zur Verabschiedung der erwaehnten Gruppe vom Centro veranstalteten Oneg Schabbat, dem mehr als 250 Personen beiwohnten. Um die Durchfuehrung der oben skizzierten Plaene auf eine moeglichst breite Grundlage zu stellen und die Verbindung zwischen Ramot Menasche und dem chilenischen Jischuw zu vertiefen, ist in Aussicht genommen, den Kreis der Amigos zu erweitern und allen Personen und Organisationen, die mit den Bestrebungen sympathisieren, den Eintritt in das Centro zu ermoeglidhen. Interessenten werden gebeten, sich schriftlich an Casilla 2415, Santiago oder telefonisch an 43128 oder 45612 zu wenden. uer Vorstand des Centro de Amigos de Ramot Menasche setzt sich wie folgt zusammen: Praesident: Moisés Ass; Vizepraesddenit: Ricardo Lomnitz; Schatzmeister: Teodoro Friedmann; stellv. Schatzmeister- Adela Flatau; Sohriftfuehrer: Irma HelleT; Beisitzer: Moisés Bernstein, Gedalja Schapiro, Gregorio Subelman. W. I. z. o. Die neue Giuppenbildung, von der wir in der letzten Nummer berichteten, hat sich sehr bewaehrt. Jede Gruppe arbeitet mit Aktivitaet und stellt ihr eigenes Programm zusammen. Die Gruppe "Vera Weizmann”, die Gruppe der jungen Frauen, laedt fuer den 27. August zu einem Kinderfest ein, bei dem auch unsere Kinder von Erez Israel hoeren sollen. Der starke Enthusiasmus, der augenblicklich die Wizo-Arbeit belebt, hat einen neuen Antrieb erhalten durch den Besuch einer Wizo-Delegierten aus Israel. Frau Zippora Bergmann ist zu uns gekommen, um uns ueber die grosse Arbeitsleistung der Wizo in Israel zu informieren und um unsere eigene Arbeit anzuregen und zu foerdern. Zippora Bergmann stammt aus Litauen. Ihr Vater, ein Advokat, der fuer hebr. Zeitungen schrieb und ihre Mutter, die in jued. Organisationen aktiv war, erweckten schon fiuehzeltig in ihrer Tochter den Sinn fuer allgemeine jued1. Arbeit. Die Familie wanderte im Jahre 1926 nach Palaestina aus, in einer Zeit schwerer wirtschaftlicher Depression. Sie Hessen sich in Magddl nieder und Zippora, als die aelteste von 3 Geschwistern, hatte die Eltern in ihrem schweren Lebenskampf zu unterstuetzen. Mit 20 Jahren heiratete sie einen Chaluz aus Ness Ziona und begann bald mit ihrer Arbeit als Sefcretaerin der Wizo. Spaeter organisierte sie den Sharon-Darom-Distrikt der Wizo und dank ihrer energischen Anstrengungen war es moeglich, Summen zusammen zu bringen, um die Kinderwohlfahrt-Einrichtungen von Ness Ziona bedeutend zu entwickeln. Dass heute dort ein Klub existiert, in dem die Kinder ihre freie Zeit ausserhalb der Schule verbringen koennen, ein Wizo-Klub und Kultur-Zentren fuer die Umgebung ist das Verdienst von Zippora Bergmann. Sie ist Mutter von 3 Soehnen, von denen der aelteste zu dem Verteidigern von En Geb, der Siedlung am Kinereth See, geihoerte. Im letzten Jahr unterstuetzte sie ähre eigenen Erfahrungen im sozialen Hilfsdienst durch eine Ausbildung als Sozialfuersorgerin, m einem Kursus, den die Riegiejnng eingerichtet hatte. In Anbetracht der Bedeutung der Sozial- Artieit, die die Wizo heute in Israel leistet, hat die Regierung die Wichtigkeit der Mission von Zip- P°ra Bergmann anerkannt und ihre Reiße im Dienste der Wizo-Federation unterstuetzt. PROGRAMM FUER SEPTEMBER UND OKTOBER Centro “Henrietta Szold”: 28.9. Herr Erich Sachs: “Ueber die Willensfreiheit”. 19.10. Frau Ilse Naschelsky: “Benjamin Disraeli”. 26.10. Frau Ida Gruenbaum: “Graphologie”. Abendgruppe “Golda Meyersohn”: 25.9. Rabb. Loewemstein: “Uriel Acosta”. 9..10. Musik-Abend im-Hause von Lisa Goldschmidt - Hirsch, Aiv. Bustamante. 23.10. Frau Sachs: “Max Brod und sein Werk”. Jugend-Gruppe “Vera Weizmann”: 27.9. : Margot Gellerstein: “Aschkenasisohe und Sepbardische Juden”. 11.10. Lola Robitschek: “Juedäsche Kunst”. 25.10. Dov Edelmann: “>Die Jugend im Aufbau Israels”. Dienstag-Gruppe “Hanna Meisel”: 26.9. Frau Ilse Bab: “Autoemanzipation”. 10.10. Frau Latte Hirschberg: “Max Nordau”. 24.10. Frau Dully Klemer: “Arbeiterinnen erzaehlen”. Am Mittwoch, den 2. August veranstaltete die Unión Sionista eine Mitgliederversammlung, bei der der Delegierte des Juedischen Weltkongresses Herr Dr. S. Sokal ueber “Aspekte des juedischen Lebens in den Vereinigten Staaten” sprach. In seinen ueberaus interessanten Ausfuehrungen beleuchtete der Referent vor allem die soziologische Struktur der nordamerikanischen Juden und legte dar, wie die juediische Situation durch die allgemeinen Probleme der Vereinigten Staaten bestimmt wird1. Fragen wie Berufsgliederung, Antisemitismus, soziale Situation, Jiddische Sprache, Organisation des amerikanischen Judentums wurden beruehrt und anschaulich erklaert. Das leider nicht sehr zahlreich anwesende Publikum brachte dem Redner durch Aufmerksamkeit und Beifall seinen Dank fuer diesen interessanten Abend zum Ausdruck. Es ist uns ein aufrichtiges Beduerfnis, von dieser Stelle aus allen zu danken, die zu dem grossen finanziellen Erfolg unseres Bunten Abends “Allotria” faeigetragen haben: Dem Publikum fuer sein Erscheinen und sein grosses Interesse, das es uns wie immer entgegenbrachte, aber ganz besonders unseren sehr begabten Kuenstlern und Mitwirkenden, denen es gelungen ist, unserem Publikum ein paar wirklich frohe Stunden zu bereiten. Der Aussenstehende weiss oft nicht, was fuer ein Opfer von vielen halben Naeohten nach einem arbeitsreichen Tag die Proben und Vorbereitungen fuer unsere Mitwirkenden bedeuten, wieviel Arbeit nicht nur sichtbar auf der Buehne, sondern. auch unter (Frau Irene Markus), hinter und ueber der Buehne geleistet werden muss. Ganz besonderen Dank moechten wir unserem altbewaehrten José Stern aussprechen, der der Anreger, Leiter und auch teilweise Ausuebende dieser Veranstaltung war. Er hat sich trotz grosser beruflicher Inanspruchnahme freudig fuer diese Aufgabe verantwortlich gemacht und' sie bis auf’s Letzte geloest. Es waren derer so viele, die an dem schoenen Erfolg, jeder auf seine Weise, beitrugen, dass es uns nur moeglich ist. sie namentlich ohne jeden Kommentar zu nennen. Die Damen : Frau Else Baerwald, Fraeulein Gabriele Baumzweig, Frau Lisa Hirsch- Goldschmidt, die in letzter Stunde hilfsbereit einsprang, Fraeulein Ursula Levy, deren ausgezeichnet ausgefuetorte Maquillage allgemein auffiel, Fraeulein Erna Lorenz, Frau Irene Marcus, Frau Ruth Weissenberg- Hennig. Die Herren: Robert Asriel, Heinz Britzmann, Eugen Fresco, Sigismund Geminder. Walter Gold- »ehmidt fuer seine Mlkrophonanlage, Helmut HerzfelÜ, Franz Jolesch, Leo Schanz, Walter Wolf. Unseren waermsten Dank den Firmen : Home fuer Leihen von Moebeln und Ausstattung. Anita Horn, fuer das Kostuem von Herrn Leo Söhanz. Wiener y Gia. Ltda. fuer leihen der Teppiche. Peluquería Berthe fuer das Material fuer die Maquillage (Productos Leblanc). Ganz im Hintergrund gibt es noch jemanden, der zwar jedes •Jahr bei dieser unserer Veranstaltung eine unendliche Arbeit auf sich laedt, der zu danken wir uns aber nicht berechtigt fuehlen, da ihr diese Arbeit und Hilfe an unserer guten Sache ein inneres Beduerfnis ist. Liga de Damas Israelitas “Caridad” Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Klnderfuersorge und Betreuung alter und kranker Frauen und Maedchen, aussdhldesslidh der laufenden Buerounkosten $ 54.193,74 Nuestros Nuestro Forum Haboneh se eni frenta actualmente con graves problemas; problemas decisivos | para nuestro futuro y para el de i numerosos jóvenes de nuestro sector. Fundamos el Forum Haboneh haoe 8 años con la intención de formar una “Auffangsgruppe”, o sea, un grupo destinado a recibir a cualquiera que tenga la intención de vincularse al .pueblo judío y sus problemas. Nos hemos dirigido a la juventud que no tenia la posibilidad', por varios motivos, de conformarse con uno de los grupos políticos o jalutzianos existentes. Durante varios años hemos formado únicamente grupos que se dedicaron a la discusión y conversación sobre nuestros problemas nacionales y a la vida social en sí. Hace 3 años el Forum se enfrentó con el problema de formar grupos de gente más joven que hasta aquel momento no había encontrado lugar en uno de los movimientos jalutzianos. Intentamos familiarizar a estos futuros mayores de nuestro sector con la vida de nuestro pueblo. El interés que hemos encontrado entre estos menores nos ha probado la exactitud de nuestras intenciones. Ahora el Forum Haboneh ha llegado a una nueva etapa en sus decisiones. Con, la proolamaoión del Estado de Israel y con el llamado de Kibutz Galuiot con el cual se dirige el Estado de Israel a todos los judíos del mundo, la responsabilidad que nos cabe como dirigentes de nuestra juventud nos hace pensar en la futura orientación que debe tomar el Forum respecto del movimiento jalutziano en general. Hemos llegado a la conclusión que si no damos una educación jalutziana a nuestros menores, los privamos de la posibilidad de ir como jalutzim a Erefcz Israel. Y aun más: estaríamos en cierta competencia con los movimientos jalutzianos, que con justa razón pueden aducir que con la existencia de una educación no jalutziana impedimos le educación de la juventud hacia Eretz Israel. ■De ahí surge un problema serio para nosotros. Tomando en consideración los intereses de los padres y los intereses de sus hijos como futuros jalutzim para Eretz Israel, hemos llegado a la conclusión de que en el interés de los jóvenes y de su futuro corno posibles ciudadanos de Israel tenemos que darles una educación jalutziana. De manera que nos parece oportuno encontrar la solución siguiente: tenemos que hallar la forma o las modalidades convenientes para darles esa educación jalutziana que les facilite después el seguir por el camino que conduce directamente a Eretz Israel y que una vez llegados a la problemas edad de su madurez, les facilita su decisión personal. Siempre ha habido casos individuales que por varice motivos no pudieron llegar a la aliya jalutziana. Por eso los grupos mayores del Forum que no tienen un ambiente jalutziano siguen con validez. También a ellos debemos dedicar nuestra mayor atención. Hemos observado en el pasado que varios de los miembros de los movimientos jalutzianos salieron de sus respectivas organizaciones por llegar a la decisión de no ir a Hajshara. Y muchos de ellos se han perdido en la asimilación, no teniendo en su mayoría una vinculación directa con organizaciones juveniles. Aquí radica un problema peligroso, cuya existencia queremos evitar. Consideramos por eso, que la existencia del Forum en el futuro radica en la ramificación del trabajo de los grupos que existen dentro de él. A los más jóvenes debemos darles una educación jalutziana completa. Llegando a la madurez se produce una doble ramificación: un grupo jalutziano formado por gente que tiene la intención real de seguir por ese camino, y otro grupo que seguirá cultivando los valores del sionismo y del judaismo sin tener la intención momentánea de realizar 1a. aliya. Nuestra responsabilidad respecto de los jóvenes que en esta generación vivirán su vida en la Galut, nos impone una obligación, más. Ya hemos señalado el oaso de los jóvenes salidos de organizaciones jalutzianas y que ahora están completamente desvinculados del judaismo y con la vida societaria. La educación jalutziana que puede prepararles perfectamente para la vida en Eretz Israel, deja sin embargo, un vacío para su vida en la Galut, por falta de contacto con la cultura permanente deQ pueblo judío. Por eso es que en los grupos menores ya debemos empezar, al lado de la educación jalutziana, con una educación cultural que compenetre a los jóvenes con los valores eternos de nuestro pueblo. Cualquiera que sea el camino que Medinat Israel saiga con respecto a la ¡religión judía y a los valores que ella ha creado, creemos nosotros que en la Galut la religión y esos valores siguen siendo el pedestal principal de la existencia de un judío. Nos parece, pues, de una importancia , primordial inculcar a los jóvenes junto con la educación jalutziana, los valores de la cultura judía, educándolos en el respeto a la tradición milenaria de nuestro pueblo. La educación en estas dos direcciones les dará la oportunidad de seguir como judio integral en cualquiera de los caminos que pueden elegir en su vida: sea en Eretz Israel o fuera de Eretz Israel. Rabb. Egon Uoewensteln zmastttt BIST DU SCHON MITGLIED DES CISROCO? Der Cisroco ist das Wohlfahrtsamt der Juden Chiles. Der Cisroco unterstuetzt die Kranken und Hilfsbeduerftigen. Der Cisroco betreut die neu eingewanderten Glaubensbrueder. ES IST DEINE ERSTE PFLICHT, MITGLIED DIESER ORGANI¬ SATION ZU WERDEN. Rufe sofort das Sekretariat N? 33095 an und lasse Dich als Mitglied eintragen. Anmeldungen fuer Valparaiso: Carampangue 65, Telefon: 4159.

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