Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XII (1950)
- Issue
- 4 (Abril, 1950)
- Date
- 1950-04-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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BOLETIN INFORMATIVO 13 Vom Hotel O'Higgins Schon Schopenhauer und vor ihm sicherlich schon andere haben darauf hingewiesen, dass, wenn man sich verteidigen muss, es am besten ist, sich auch gegen Vorwuerfe zu verteidigen, die gar nicht gemacht wurden oder bei der Verteidigung das Unwesentliche in den Vordergrund zu schieben, um das Wesentliche zu vertuschen oder ganz verschwinden zu lassen. Unsere Leser kennen wohl fast alle Herrn Alone, der allwoechentlich im Mercurio Buecherbesprechungen unter dem Titel “Crónica Literaria” veroeff entlieht. In seiner Chronik vom 28. Febuar beschaeftigt er sich mit einem in franzoesischer Sprache erschienenen Buch “L’Amerique ebr-tniée”, das ein gewisser Max Glass im Jahre 1949 veroeffentlicht hat. Das Buch auch seinen Unwillen, dass der Verfasser darauf hinweist, dass das bekannte Hotel “O’Higgins” in Vina del Mar hauptsaechlich von den Grossgrundbesitzern besucht werde, die sich fast nie auf ihrem Fund» sehen bessern und die, anstatt zu einer rationellen Maschinenarbeit ueberzugehen, ihren Grundbesitz durch Handarbeit schlecht bezahlter Inquilinos ausnuetzen. Wir rechten nicht mit Alone, ob es zutreffend ist, dass die Industrialisation auch auf den landwirtschaftlichen Grunidstuecken schon grosse Fortschritte gemacht habe. Aber wir finden es eigentümlich, wenn er bemerkt, dass die Klienten des Hotels sich nicht in erster Linie aus alten Aristokraten zusammensetzen, sondern —wie er sagt— von viel aelteren Rassen abstam- “Zum Jom Ha’azmauth”, .hi'*“? >V findet im allgemeinen seinen Beifall, obwohl der Verfasser etwas marxistisch eingestellt ist. Allerdings past ihm vieles nicht, was Glass ueber Chile schreibt. So erregt es men. Sie seien Orientalen, Semiten. Wir sind der Meinung, dass es darauf im Grunde genommen gar nicht ankommt. Von Hitler's Testament Adolf Hitler hat bekanntlich kurz vor seinem Tod —offenbar dem Beispiel vieler preussischer Koenige folgend — auch ein politisches Testament hinterlassen, das schon im Jahre 1945, allerdings nur in Bruchstuecken, in den Tageszeitungen veroeffentlioht worden ist. Neuerdings hat H. R. Trevor-Roper, der als amerikanischer Nachrichtenoffizier die amtliche Aufgabe hatte, die Ereignisse der letzten Lebenswochen Hitlers Schritt fuer Schritt zu enthuellen, die Ergebnisse seiner Forschungen in einem Buche “Hitlers letzte Tage” niedergelegt. In diesem Buch ist zwar immer noch nicht der gesamte Wortlaut dieses politischen Testaments enthalten, wohl aber sind die Gedankengaenge dieses Schriftstuecks auf Seite 163 folgende so klar angedeutet, dass man sich nunmehr ein Bild von diesem Elaborat machen kann. Da kommt man nun zu dem interessanten Ergebnis, dass das Testament abgesehen von einem Rueckblick auf die Vergangenheit, der nur wenig interessiert und der Benennung der Personen, die er fuer die zukünftige Leitung bestimmt, nur einen einzigen Satz enthaelt, der als Richtlinie fuer die zukuenftige Taetigkeit angesehen werden kann. Hitler mochte sich offenbar sagen, dass es gefaehrlich sei, seine Nachfolger darauf hin festzulegen, ob sie sich westlich oder oestlich, ob sie sich sozialistisch oder individualistilS'Ch orientieren rollten. So hat er sich denn lediglich darauf beschraenkt, ihnen folgenden Ratschlag — und das sind die letzten Worte des Testaments — zu geben: “Vor allem verpflichte ich die Fuehrung der Nation und die Gefolgschaft zur peinlichen Einhaltung der Rassengesetze und zum unbarmherzigen Widerstand gegen den Weltvergifter aller Voelker, das internationale Judentum”. Das muss uns so anmuten, wie wenn ein Arzt einem im u’o'öle's kämpf liegenden Schwindsuechtägen nichts anderes zu raten weiss, als seine Zaehne gut zu putzen: es ist die von Schopenhauer empfohlene Methode! Und von Panimávida In Deutschland lebte noch i Ende des vergangenen »hrhunderts der bekannte bilosoph Kuno Fischer, der isser auf seine bedeutenden rerke auch darauf sehr stolz ar, dass ihm die badische egierung den Titel “Exzelnz” verliehen hatte. Die iudenten, die dies wussten, netzten dies aus und liesn gelegentlich bei Anreden is Wort “Exzellenz” einfliesn. Ein Student ging nun im samen so weit, dass er jein Satz mit dem Wort “Exillenz” begann. Das wurde Ibst Kuno Fischer zu dumm und, er knurrte den Pruefling an “Nicht immer Exzellenz — nur dann und wann , Exzellenz”. | An diese Geschichte wur- | den wir erinnert, als wir davon hoerten, dass in Panimä- I vida eine Gruppe von Jungen! Tanzbeflissenen tagtaeglich! die Horra getanzt habe, was | einiges Missfallen erregt haben soll. Wir sind zwar der Meinung, dass wir uns keineswegs in ein- Mauseloch verkriechen sollen, weil diesem und jenem unsere Anwesenheit nicht passt. Wir wuerden es fuer laecherliclh Das Banner Davids Vermächtnis ¡ebt Uns r Land Holzschnitte des Haifaer Kuenstlers, P. K. Hoenich. In der Landeskonferenz der Tnuva, 42% DES BEDARFES der zentralen Absatz-Organisation der juedischen Landwirtschaft, welche 350 Siedlungen zu ihren Lieferanten zaehlt, wurden folgende Zahlen bekannt gegeben: In den naechsten 12 Monaten wird jeder Mensch in Israel durchschnittlich erhalten: 82 Liter Milch, 360 Eier, 12 kg. Huehnerfleisch und Fisch, 25 kg. Kartoffeln und —ausser Zitrusfruechten— 19 kg. Obst. Die hiesigen Fischteiche, in denen ausgezeichnete Karpfen gezuechtet werden, will man um 40% vergroessern; sie werden dann 20.000 Dunam bedecken. FACETAS DE ISRAEL 1.—Cinco nuevas colonias han sido establecidas durante los meses de Enero y Febrero. 3.—Desde ei estallido de las hostilidades, llega el primer tren a Jerusalén. 13. —Hoy se Inaugura el servicio telefónico entre New York y Tel Avlv. 14. —Con 155 contra 95 votos, la Conferencia Nacional del Mapam resuelve no continuar las negociaciones con Mapa! sobre una eventual combinación de gobierno, “en las actuales condiciones”. La línea aérea “El Al”, desmiente la noticia tendenciosa propalada por los egipcios, en el sentido que un avión israelí con 25 pasajeros habría caldo al Mar Kojo. 16.—Con una fórmula de compromiso, resuelve la Knesset la cuestión de la educación religiosa en los campos de Inmigrantes. 30.—Diez nuevas colonias serán fundadas durante la festividad de Pesaj. JUDIOS EN EL MUNDO 2.—Falleció en Buenos Aires, el periodista y escritor Alberto Gerchunoff. 7.—Daniel Frlsch, Presidente de la Organización Sionista de Norteamérica,! falleció; en New York. 14.—El Senado Norteamericano ba prestado su aprobación a la designación del judío Morris de Castro, como Gobernador de las Islas Vírgenes. 24.—Harold Laskl, ex Presidente del Partido Laborista Británico, falleció en Londres. 28.—Al estrellarse el avión en que viajaba, pareció Laurence Steinhardt, uno de los “ases” de la diplomacia estadounidense. 30.—Murió León Blum, ex Premier de Francia y una de las figuras cumbres del movimiento socialista. “DESNAZIFICACION” 7. 10. 11. 13. 14. 15. 17. haften, irgend jemand zuzumuten, der es sich leisten kann, das OHiggins Hotel in 20.—1 Viña del Mar zu besuchen, etwa davon Abstand zu nehmen, weil Alone behauptet, dass sein Publikum sich zum 21 grosssten Teil aus Orientalen und Semiten zusammensetze. Aber wir sind der Meinung, dass es nicht unbedingt noetig ist, in oeffentlichen Gaststaetten tagtaeglich die Horra, zu tanzen. Hier duerf- 25.—i te der Satz gelten “Nur dann1 und wann Exzellenz”.! 8.—Ocho nazis franceses son condenados a la pena capital ante una Corte de Lyon, por haber colaborado con la Gestapo. , 19 ■Es arrestado un dirigente del j movimiento neo-nazi “Rata-! kumbe Scheinwerfer”, Joa- I chim Nehring. TELL! -Gerhard Daum, jefe de la policía nazi de Koblenz, es condenado a dos años de prisión. 20 Hjalmar Schacht ha Iniciado Una querella contra Philipp Auerbach, por haberlo calificado éste como "criminal de guerra”. ■El ex jefe de la Gestapo de Munich, Oswald Scbaefer y su ayudante, Richard Leb- 23 kuechner, son absueltos ante i el Tribunal de “desnaziflcación”. 1 REVISTA INTERNACIONAL .—Se rumorea que un pacto de no-agresión de cinco años de duración serla firmado entre Israel y Transjordanla. .—Es designado Premier de Transjordanla, Zamir Rafal Pashá, principal negociado en las conversaciones de paz con Israel, interpretándose esa designación como una garantía de continuidad en dichas conversaciones. -El Ministerio de Relaciones Exteriores anuncia su próximo traslado a Jerusalén. -Israel es el octavo país que firma la Convención contra el Genocidio. -Expertos del Gobiernos se abocan al problema del traslado de los judíos del Irok. -Dejó de existir en Londres, el Embajador de Israel, Mordechal Ellash. —Israel y Egipto llegan a nn acuerdo sobre la “Tierra de Nadie” de Gaza (área de Auja). —El rey Abdullah manifiesta que la “Liga Arabe”, es una organización Inútil. —Una semana después del reconocimiento “de jure”, otorgado por Turquía a Israel, un nuevo país musulmán y el 6O.0 en general, Persia, reconoce al Estado Judio. —En una entrevista concedida a C. L. Snlzberger del “New York Times”, Ben Gurión, admite que sti Gobierno mantiene contacto con el de Ammán. En Tel Aviv y Ammán se desmiente simultáneamente la anunciada firma de un pacto entre Israel y Transjordanla. —El Consejo de Fideicomiso, reunido en Ginebra, acuerda el nombramiento de nn Gobernador para Jerusalén. La radioemisora de Ei Cairo, afirma que tres nuevos destróyeres británicos han sido entregados a Egipto. —Se espera que España reconozca a Israel, tan pronto *e presente “una ocasión favorable”.