Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XI (1949)
- Issue
- 3 (Marzo de 1949)
- Date
- 1949-03-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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BOLETIN INFORMATIVO 8 MONATS SPIEGEL FRIEDENSTAUBEN IN RHODOS Allen unguenstigen Vorzeichen zum Trotz und ungeachtet der noch unvergessenen Drohung der arabischen “Liga”, den heiligen Krieg gegen den Zionismus wenn noetig, hundert Jahre lang zu fuehren, sind die Waffenstillstandsvernandlungen von Rhodos bisher ausgesprochen erfolgreich verlaufen. Das vor nunmehr einem Monat abgeschlossene militaerische Abkommen mit Aegypten hat eine heute noch nicht abschaetzbare Bedeutung auf politischem, strategischem und wirtschaftlichem Gebiet. Es besiegelt den schon lange unverkennbaren und nicht mehr zu ueberbrueckenden Bruch der sogenannten “Arabischen Liga” und sprengt damit die Front der Feinde Israels. Es garantiert die Suedgrenze des Staates. Und es bestaetigt den Negew, territoriales Reservoir fuer Millionen Einwanderer, als Teil des juedischen Staates. Der Preis dafuer, keineswegs zn hoch, ist die aegyptische Militaerverwaltung in dem von der U. N. dem heute noch hypothetischen arabischen Staate zugesprochenen Kuestenstreifen von Gaza. Die ungleich komplizierteren Verhandlungen mit Transjordanien begannen sofort nach Abschluss des Waffenstilstandes m i t Aegypten. Wenn man sich vor Augen haelt, dass die erstaunliche Konsolidierung der israelischen Staatsmacht Abdulla vor objektive Bedingungen stellt, die dieser vor wenigen Monaten noch als Kapitulation von sich gewiesen haette, sind die Hoffnungen auf «inen dauerhaften und baldigen Frieden noch verfrueht. Andererseits beweist aber die rasch erzielte Uebereinstimmung in so heiklen Fragen wir die der Waffenstillstandslinien in Jerusalem, dass es eine Einigung in wichtigen Fragen geben kann. Eine aeusserst traurige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Schlichtungskommission der U. N. Die Ziel— und Erfolglosigkeit ihrer Bemuehungen erinnern lebhaft an das Gehaben der vielen '‘Untersuchungskommissionen”, die im Aufträge fremder Interessen nach Palaestina kamen und Tinte Verspritzten. Im gleichen Moment, in dem Israel und Transjordanien ein konkretes Abkommen ueber die Besatzung Jerusalems treffen, beschaeftigt sich diese Kommission mit der bereits unmoeglich gewordenen Internatiánalisierung der Stadt. Und am Tage, an dem Syrien seine Bereitschaft kundgibt, mit Israel zu verhandeln und damit dem Ex-Mufti von Jerusalem den politischen Todesstcss versetzt, finden die Herren es am Platze, diesen Kriegsverbrecher und eingeschworenen Feind der Vereinigten Nationen zwecks Aussagen einzuladen. Und um ihre politische Kurzsichtigkeit noch ueber jeden Zweifel erhaben zu beweisen, laden sie Vertreter der arabischen Staaten nach Beirut ein, um ausgerechnet ueber das arabische Fluechtlingsproblem zu beraten, das heisst, ueber' das einzige Problem, das Israel unter keinen Umstaenden vor Unterzeichnung der Friedensinstrumente diskutieren wird. Die nordamerikanischen Steuerzahler sollten sich ihr Geld zurueckgeben lassen. Ruhe, Ordnung und Fortschritt wird es im Nahen Osten geben, wenn Israel mit seinen Nachbarn zu direkten Abkommen gelangt. Die Zeit der Kommissionen ist vorbei. Die Moeglichkeit der direkten Abkommen liegt im Moment in Rhodos. UND RAUBVOEGEL IN AKABA Die in der ersten Haelfte des Monats Maerz aufgekommene Kriegspsychose, die durch angebliche Zusammenstoesse in der Gegend von Akaba genaehrt wurde, kann man sich nur erklaeren, wenn man einmal zwei Monate zurueckdenkt. Damals sprach man aufgrund des blitzschnellen israelischen Vorstosses im Negew, von der Moeglichkeit aegyptisch-israelischer Verhandlungen. Ueber Nacht jedoch bewoelkte sich der Himmel, britische Luftstreitkraefte ueberflogen den Negew und mussten abgeschossen werden. Tagelang stand die Welt unter dem Eindruck der Moeglichkeit, England koenne seinen arabischen Verbuendeten zu Hilfe eilen und tatsaechlich wurde diese auch den zurueckweichenden Aegyptern und Transjordanien angeboten. Und wenngleich auch die Regierung von Kairo es vorzog, sich nicht von England retten zu lassen, spielte sie doch waehrend der Verhandlungen von Rhodos mit dieser Moeglichkeit, um sich nicht des letzten diplomatischen Druckmittels zu entbloessen. Dass dies Gefuchtel mit dem zweischneidigen Schwerte Bevins keinen allzu grossen Eindisck auf die von Walter Eytan gefuehrte Delegation gemacht hat, ist ein anderes Kapitel. Nun beginnen die Verhandlungen mit dem zweiten der beiden ernstzunehmenden Feinde Israels und abermals werden von der B. B. C. orientalische Kriegsfanfaren in die Welt gesendet. Diesmal handelt es sich nicht mehr um abgeschossene Flugzeuge, sondern um einen angeblichen israelischen “Blitzkrieg” gegen den von englischen Truppen besetzten transjordanischen “Hafen” von Akaba. Kann man da noch von Zufall sprechen? Was in Wirklichkeit in Akaba geschah, hat mit dem armseligen transjordanischen F.schernest gleichen Namens nicht viel zu tun. Israel hat Abdullas Rechte auf diesen Flecken nicht in Abrede gestellt und wenn irgendjemanddie Souveraenitaet seiner Koeniglichen Hoheit gefaehrdet, so koennen das nur die fremden Truppen sein, die an den Ufern des Roten Meeres im Trueben fischen. In Uebereinstimmung mit der Grenzziehung der U. N. vom 29. November 1947 und mit dem Waffenstillstandsvertrag mit Aegypten haben vielmehr Einheiten des Verteidigungsheer Israels die israelische Seite des Meerbusens von Akaba, genannt Eylat, militaerisch besetzt. Niemandem steht das Recht zu, Einspruch gegen Truppenbewegungen zu erheben, die ein Staat auf seinem eigenen Boden vollzieht. Die Besetzung von Eylat war, in Anbetracht der provozierenden Haltung fremder Truppen in Akaba, eine notwendige und kluge Vorsichtsmassnahme. Israel wird auf seinen Zugang zum Roten Meer und damit, zum Indischeil Ozean nicht verzichten. Unweit von Akaba wird ein grosser Hafen aus dem Sande des Meeres und der Wueste erstehen, Israel Pforte gen Osten. Die wider Willen gewaehrte Anerkennung Israels, die einzig und allein dazu bestimmt scheint, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Bevins Anwesenheit im Kabinett zu sichern, hat an dessen Einstellung zu den Fragen des Vorderen Orient nichts geaendert. Noch nicht einmal klueger ist er geworden, denn es sind immer wieder die gleichen Methoden, v mit denen er seine Kriegspolitik fortzusetzen versucht. Dank der Verhandlungsbereitschaft des Libanon und Syriens duerfte jedoch sein treuer Vasall Abdulla misstrauisch ueber die Zweckmaessigkeit dieser Methoden geworden sein. Zumindest hat er vorerst nicht zugelassen, dass Bevins Geier von Akaba die Taeubchen von Rhodos verscheuchen. DIE TUER STEHT OFFEN Neun von elf Stimmen haben im Sicherheitsrat der U. N. sich dafuer ausgesprochen, die Aufnahme Israel« in der kommenden Vollversammlung zu befuerworten. Damit ist die Tuer zu den Vereinigten Nationen bereits offen und nur die Einladung muss noch gedruckt werden. Aegypten stimmte dagegen. Däs war nicht anders zu erwarten. England enthielt sich der Stimme mit der bereits leergedroschenen Begründung, die Aufnahme sei “verfrueht”. Auch das war nicht ander« zu erwarten. Die Anwesenheit Israels im “Konzert der Nationen” ist heute eine Tatsache. Nach der im Laufe dieses Monats erfolgten 46. und 47. Anerkennung seitens Chinas und Griechenlands fehlen nur noch die der arabischen Staaten, die Israel in der Praxis dadurch anerkannt haben, dass sie mit ihm verhandeln. Denn mit einem nichtexistierenden Etwas kann man bekanntlich nicht verhandeln. Leider ist das Prestige der Vereinigten Nationen heute nicht mehr dazu angetan, der bevorstehenden Aufnahme Israels etwa mit einem. Gefuehl grosser Feierlichkeit entgegenzusehen. Die Ereignisse haben uns gelehrt, dass selbst der einzig weittragende Entschluss, zu dem diese Organisation sich aufschwingen konnte, der Teilungsentscheid vom 29. November, nur durch den Einsatz der eigenen Waffen durchgefuehrt werden konnte. Die Aufnahme Israels wird kein Akt der Gerechtigkeit mehr sein, keine Wiedergutmachung von Unrecht und keine Anerkennung der Opfer und Leistungen des juedischen Volkes, sondern eine Selbstverstaendlichkeit, an der niemand mehr vorbeiblicken kann. Und so werden wir es auch als eine Selbstverstaendlichkeit hinzunehmen wissen. Nur die innerliche Genugtuung, die man verspuert, wenn man darueber hinaus sich noch einmal an die vergangenen Jahre der Enttaeuschungen erinnert —und es ist nicht schwer, sich daran zu erinnern—, die braucht man sich nicht zu versagen. Eine ungerechte Welt hat uns jahrelang einen Platz verweigert, der uns in Ehren zustand, aber wir koennen mit Stolz feststellen, dass wir uns diesen Platz erobert haben. ATSCHEKA. n' l - V 1. —El Gobierno Nacionalista chino, acuerda reconocer al Estado de Israel, como asimismo a Transjordania. Israel renueva su solicitud de admisión a las Naciones Unidas. Se completa la evacuación egipcia de Faluja. 2. —Según informaciones inglesas, tropas judías avanzan hacia Akaba. En reemplazo del Dr. Silver, el Dr. Nahum Goldman es elegido Presidente de la Sección Estadounidense de la Agencia Judía. 3. —Con nueve votos en favor, el Consejo de Seguridad acuerda recomendar la admisión de Israel como miembro de la NU. 4. —Henry Morgenthau, Jr. acepta asumir la Presidencia de la “United Jewish Appeal”. 7 . —La Comisión de Conciliación de la NU. invita a los Estados Arabes a Beyruth, para I discutir el problema de los refugiados árabes. 8.—Ben Gurión presenta su Gabinete de 12 Ministros a la Asamblea Constituyente: 10. —El Dr. Stephen Wise protesta ante un Subcomité especial del Senado norteamericano, por la conmutación de la pena impuesta originalmente a Ilse Koch, 1% “perra de Buchenwald”. 11. —Ammán y Londres informan que se habría iniciado un ataque israelita en dirección a Transjordania y que fuerzas judias marcharían sobre Akaba. El Parlamento de Israel aprueba una moción de confianza al Gobierno, con 73 votos contra 45. Se realizan inesperados progresos en las negociaciones de armisticio entre Israel y Transjordania.. Se anuncia oficialmente el envío Je refuerzos británicos a Akaba. 13.—El Gobierno de Israel anuncia que sus fuerzas ocuparon la parte del Golfo de Akaba que corresponde al Estado Judio. En el aniversario de la muerte de Yosef Trumpeldor, se celebra con actos 'solemnes, el “Día de la Haganá”. 15.—Prosiguen las negociaciones para obtener la incorporación de Mapam y Sionistas Generales al Gobierno Israelí. La radio de Bagdad anuncia que siete judíos iraquíes fueron condenados a muerte, por "ser simpatizantes del sionismo’’. Gran Bretaña ha decidido aumentar su subsidio anuaí a Transjordania. 16. —Gran Bretaña advierte a Israel que no tolerará ninguna “invasión de Transjordania”. Morgenthau pide a los judíos de EE. UU. reunir 50 millones de dólares en doce días. 17. —La Agencia Judia informa a Dean Acheson de las condenas a muerte de judíos en el Irak. 18 —El Dr. Silver declina oficialmente el ofrecimiento de la Presidencia de la Organización Sionista de América. Grecia es 47? país que reconoce a Is;ael 2» —A su llegada a New York, el Canciller israelí, Moshé Sharett (Shertok) expresa sus esperanzas de paz con los árabes. 22. —Siria acepta negociar un armisticio con Israel y envía un representante a Rodas. Se inicia la Conferencia de Beyrut, sobre los refugiados árabes. Sharett declara que el patrulla je británico de las fronteras palestinenses constituye una violación del armisticio. 23. —Es firmado en Ras el Naqura, el armisticio entre Israel y El Líbáno. El Parlamento israelí aprueba por 85 contra 3 votos y 19 abstenciones, los términos del empréstito norteamericano.