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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1949-01-01 · 1 ( Enero de 1949) · p. [Seite]

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XI (1949)
Issue
1 ( Enero de 1949)
Date
1949-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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II01M© ©yOUJlAL MÄILSm Aparece una vez al mes. nDBDME TO MIL" REDACCION: S. C. I. “B’ne O &iJ£XLJrL Jisroel” if® 1 0 9 Monjitas 690 Tel. 33096 Casilla 2487 J rvf&tmjaxvt& miTTEILUnGSBLQTT N.o 1 A'lmliiistraclón ele avisos: W. LECHNER Clasificador 567. Tel. 86603 Por el contenido de ios avisos la B’ne .Jisroel no se responsabiliza. SANTIAGO D E CHILE ZU DEN Enero de 1949 AHLEN IN I S R A E L Die Traeumer unter uns beklagen es und die Pessimisten nicken vielsagend mit dem Kopf sie haetten es ja vorher gesagt, naemlich: ’ auch in Israel, unserem noch so jungen Staat, gibt es Parteien, die sich im Kampf um Einfluss und Herrschaft in ihm bekaempfen Soweit es sich nun hier um Stimmen hande.it von Menschen, die noch nicht eingesehen haben dass in .jeder Demokratie die natürlichen weltanschaulichen und sozialen Gegensaetze ihren Ausdruck in Parteien finden muessen kann und muss man ueber sie hinweg zur Tagesordnung gehen. Den ehrlichmeinenden Warnern jedoch, die lediglich ihre Besorgnis hinsichtlich der Gefahr einer uebergrossen Parteienzersplitterung und Interessengruppierungen ausdruecken wollen, sollte man folgendes Vorhalten: ueberhandnehmender Parteienzwist ist nie die Ursache der Schwaeche eines Volkes sondern vielmehr ihre Folge; unzaehlige Splittergruppen ln der politischen Gruppierung produzieren keine Krise, sie gedeihen nur erst in ihr; und der auf die Spitze getriebene Parlamentarismus ist selbst keine Krankheit der Demokratie sondern ihr Symptom. Darum ist es auch ein ermutigendes Zeichen fuer die Lebensfaehigkeit des juedischen Staates, das sich wuerdig an das der militaerischen Siege anreiht, wenn bei den Wahlen zu dem ersten Parlament Israels, nur einige grosse Blocks sich praesentieren werden. Gruppen von aehnlicher weltanschaulicher Schattierung, bisher getrennt bestehend, fanden sich zusammen; Parteien einer gleichen politischen Konzeption vereinigten sich — alles mit dem einen Ziel: bei dem grossen Wahlkampf nur die wirklich wesentlichen Gegensaetze. zum Austragen gelangen zu lassen. Die bis vor kurzem weitaus groesste Partei MAP AI (der im Ausland der Weltverband “Poale Zion” entspricht) hat als staerkste Arbeitergruppe nicht nur den groessten Einfluss in dev Histadrut (Gewerkschaft) sondern auch in den nationalen Institutionen <Waad Leumi, JewJsh Agency, etc.). Sie fuehrte das von anderer Seite heftig kritisierte System der Besetzung von wuchtigen Stellen gemaess dem Farteischluessel ein. (Die Gegner betonen, dass dadurch notgedrungenermassen der Gesichtsnunkt der persoentichen Tuechtigkeit in den Hintergrund gedraengt worden sei). Ihrer innenpolitischen Orientierung nach findet die MAPAI ihre Parallele in der westeuropaeischen Sozialdemokratie, ihr aussenpolitischer Grundsatz des “Verlassens auf die eigenen Kraefte” wurde in der Praxis oft verlassen, wobei die Amerikafreundlichen Elemente am meisten Gewicht haben. Die Waehlerschaft dieser Partei setzt sich hauptsaechlich aus den gehobeneren Schichten der Arbeiterschaft, den Mitgliedern der. Transportkooperativen, den Beamten der offiziellen Instanzen, aber auch einem Teil des Kleinbuergertums zusammen. Aus Protest gegen die manchmal schwankende Politik der Mapai ging die MAPAM hervor, die aus einer Einigung des Haschomer Hazair, der linken Poale-Zion und der grossen Kibbuzbewegung entstanden ist. Man kaempft hier um Beibehaltung des chaluzischen Elans, verlangt von dem Arbeiter bei allen nationalen Pflichten Einsatz in der vordersten Linie, will aber auch die politische Anerkennung dieser Position gewahrt wissen. Man wirft der Fushnmg Lauheit gegenueber den Terroristen vor, die sieh so ploetzlich in Tatkraft verwandeln konnte, als es sich um Aufloesung der Paimach (Stosstrupp der Haganar handelte, einer militaerisch aeusserst wertvollen Gruppe, die sich fast nur aus MAPAM-Mitgiiedern rekrutiert. Mau verwarf die oft uebliche Brueskierung des Ostblocks und hofft in diesen Kreisen auf Verstaendigung mit den fortschrittlichen Elementen der Araber. Die Mitglieder dieser Bewegung sind sozialistische Arbeiter, das Gros der ] Kibbuzmitglieder, auch viele Intellektuelle und Kuenstler. | Die “Alija Chadascha”, (Partei der mitteii europaeischen Einwanderer) und die arbeiter- | freundliche Gruppe ‘‘Allgemeine Zionisten A” , haben sich zu einer “Fortschrittlichen Partei”; zusammengetan. In diesen Kreisen besteht der ■ Wunsch, gute Beziehungen zu England "Jeder j anzubahnen, um so zu einem eindeutigen Fak-! tor fuer die Westmaechte zu werden. In den j. Stadt— und Ortsverwaltungen macht sich der - gute Einfluss dieser Gruppe, dank ihres ausge-; pr^egfcen Rechtssinns und Organisationstalent! bemerkbar. Sie kaempft fuer ein demokrati-; sches Wahlrecht und geht in dieser und aehn-; liehen Fragen immer mit den Arbeiterfraktio-! nen zusammen. Der rechte “Buergerblock” der sich aus den “Allgemeinen Zionisten “B” entwickelt hat, , geht von folgender Voraussetzung aus- Das j Wichtigste fuer den Aufbau des Landes sei das; Privatkapital, das man aber wiederum nur her- | anziehen koenne, wenn die Arbeitskraft billig! sei. Dieser Block bekaempft also folgerichtig jeden sozialen Fortschritt wie auch ueberhaupe den Einfluss der Histadrut; das Wahlrecht | moechte man von einem Steuerzensus abhaen- ■ gig machen. Aussenpolitisch strebt diese | Gruppe ein engeres Zusammengehen mit Amerika an, wie sie ja auch andrerseits ihre Freun- 1 de in wichtigen Fuehrern des amerikanischen Zionismus hat. __ Der religioese Block setzt sich nicht nur die Verteidigung der Interessen der traditionellen Judenheit als Ziel, sondern moechte darueber hinaus Religionsgese'tze und Tradition als Grundlage fuer die Staatsgesetze Israels betrachtet wissen. Ob die sozial gesehen so heterogenen Richtungen wie Arbeitermisrachi, 1.—Dos barcos egipcios se acercaron a la costa de Tel Aviv, después de medianoche, pero ¡ fueron repelidos por el fuego de las bate-! rías costeras. ¡ 2.—Un vocero de la Marina israelita declaró 1 que uno de los barcos egipcios resultó da- | ñado por un proyectil. | 3.—Un portavoz del Gobierno de Tel Aviv eon- ' firmó qufe siguen sosteniéndose conversa- ¡ ciones con el Rey Abdulla. ¡ 8.—Cinco aviones británicos que violaron la frontera israelita fueron derribados sobre i el Neguev.! Se anuncia que Gran Bretaña despachó i trapas al puerto transjordano de Akaba, I en respuesta a una “solicitud” de ese país, i La delegación israelita ante la NU, al rej ferirse a la actuación de Gran Bretaña, ¡ acusó a esa potencia de “indignante vio- | lación de la Tregua”. i j 10.—Tres notas de protesta británicas fueron rechazadas por no venir dirigidas debida- | mente al “Gobierno de Israel”. Estados Unidos encareció a Gran Bretaña e Israel que no agraven aun más la situación producida. 12.—Acusación formal contra Gran Bretaña presentó Israel ante , el Consejo de Seguridad,, por el envío de tropas a Akaba, la violación de sus fronteras por aviones armados y las actividades bélicas en Sinaí. Misrachi und Aguda auch ueber die Wahlen hinaus in diesem einigenden Block verbleiben koennen, oder ob nicht, vielmehr die Gegensaetze trotz gemeinsamen Endziels diesen Rahmen sprengen werden, ist eine Frage, die mit Sicherheit noch nicht beantwortet werden kann. Die Revisionisten halten sich fuer die einzigen konsequenten Vorkaempfer des juedischen Nationalismus, waehrend ihre Kritiker das sehr energisch bestreiten unter Hinweis darauf, wie oft diese Partei schon die nationale Disziplin g-ebrochen haette. Ihre Parole ist “Der Judenstaat auf beiden Seifen des Jordans”, ein Zieldas die Revisionisten mit allen Machtmitteln gegen aeussere Widerstaende aber im Notfall auch gegen die Regierung Israels durchzufuehren versuchen. Der aus diesen Reihen hervorgegangene terroristische Verband “Irgun Zvai Leumi” hat sich jetzt von der revisionistischen Fuehrung losgesagt und tritt als selbstaendige “Freiheitspartei” (Cherut» bei den Wahlen auf. Dieser in Israel im Januar stattfindende Wahlkampf, der erste, der staatspolitisches und im Hinblick auf die Umstaende sogar weltpolitisches Ausmass erhaelt, wird scharf und heftig sein. Auch deswegen, weil zweifellos in jedem Lager Menschen mit ehrlicher Ueberzeugung stehen. Unverzeihlich ist nur die Haltung derjenigen, die sich bei diesem entscheidenden Ringen abseits stellen wollen. Und so wird es auch die Pflicht der Juden in der Gola sein, sich ueber die politischen Vorkommnisse in Israel zu informieren, um sich eine Meinung darueber zu bilden. Wie im alten Athen soll es auch bei uns heissen: Unwert der buergerlichen Ehre ist der, welcher sich bei den grossen Entscheidungen seines Volkes der Stimme enthaelt. B. K. Bevin dió un informe al Gabinete, en una reunión de cuatro horas. 13. —Se. inició la conferencia de Rodas, con asistencia de delegaciones de Egipto e Israel y bajo la presidencia del Dr. Bunche Washington desmiente una supuesta responsabilidad en vuelos británicos sobre la zona de lucha del Neguev. 14. —Egipcios e israelitas acordaron suspender las operaciones militares mientras se efectúen negociaciones de paz. 15. —Cuba reconoció al Estado de Israel, siendo ya 22 los países que procedieron en esa forma. 16. —El Dr. Bunche dijo que El Líbano estaría dispuesto a concertar un armisticio con Israel. Tropas inglesas desembarcaron en Akaba. 18.—El Canciller Bevin, pretextando las “delicadas negociaciones” de Rodas, rehusó dar al Parlamento una declaración sobre Palestina. 20. —Un convoy de la NU llevó alimentos a los egipcios atrapados en Faluja y trajo de regreso a 150 enfermos y heridos. 21. —Después de un prolongado impasse, se llegó a algunos acuerdos parciales en la conferencia de Rodas. 24. —El Gobierno francés extendió reconocimiento “de facto” a Israel. Se dice que en la prolongada sesión del Gabinete británico, efectuada hoy en Downing Street 10, se habría aprobado el reconocimiento “de facto” de Israel. 25. —Se efectuaron las primeras elecciones generales en territorio de Israel. 26. —Se anuncia que Italia concedió el reconocimiento “de facto” a Isra'el.

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