Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- X (1948)
- Issue
- 7 (Julio de 1948)
- Date
- 1948-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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BOLETIN INFORMATIVO 3 DAS 10-JAEHRIGE JUBILAEUM DER S.C.I. B’NE JISROEL Glueckwuensche Gentlemen: JDC,s mammoth program of activities have been made possible in large measure by its close cooperation over the years with such organizations as the Sociedad Cultural Israelita “B’né Jisroel”. On this tenth anniversary of this organization JDC extends ist sincerest wishes for continued success. At the present moment there is a foreseeable end to the homelessness of more than 200,000 Jewish refugees in the displaced persons camps of Germany, Austria and Italy. It rests primarily upon the great fact of the existence of Israel, which needs and wants these people. And, of course, helping those , who wish to emigrate to Latin America, the United States and elsewhere. Even with a mass exodus to Israel and other havens, the DP problems will remain with us for some time. Those leaving, will need large quantities of supplies until the moment of their departure. Provision too must be made for all the other DPs, as well as for the distressed Jews in the rest of Europe. Consequently the shipment of food, clothing, medical supplies and otner essential materials shall continue to be one of the principle tasks of the JDC. Our efforts this yearwill be decisive in determining the future of Europe’s Jews. I am confident that your organization, as well as the entire Jewish community of Chile, as in the past, will make a substantial contribution to the liquidation of their hardship and the fulfillment of their dreams for a happy and prosperous tomorrow. The Officers and Board of Directors of the JDC juin me in sending our heartiest greetings to you on the occasion of your tenth anniversary, with many good wishes for long continued success. Sincerely yours, Edward M. M. Warburg Chairman THE AMERICAN JEWISH JOINT DISTRIBUTION COMMITTEE, Inc. -o- Meine lieben Brueder und Schwestern! Mit Freude hoere ich, dass Eure Gemeinde in diesen Tagen auf ihr zehnjaehriges Bestehen zurueckblicken kann, und gern nehme ich diese Veranlassung wahr, Euch meine herzlichsten Gruesse und Wuensche zu uebermitteln. Durch Euer Gemeindeblatt und durch persoenliche Verbindungen habe ich an den Arbeiten und an der Entwicklung Eurer Gemeinde interessiert Anteil genommen, so dass ich mich zur Teilnahme an Eurem Fest berechtigt fuehle. Eure um nur wenige Jahre juengere Gemeinde legt — ebenso wie unsere NUEVA CONGREGA¬ CION ISRAELITA DE MONTEVIDEO, die aelteste der Immigrationsgemeinden in Südamerika — durch ihre Existenz und durch ihre Taetigkeit beredtes Zeugnis ab von dem ungebrochenen Willen der aus den westeuropäischen Laendern stammenden Juden, unser Judentum zu erhalten und zu verbreiten und gleichzeitig nach besten Kraeften am Wiederaufbau juedischen Lebens in diesem Kontinent, in allen von Juden bewohnten Laendern und vor allem im Heiligen Lande mitzuwirken.; denn hierzu sind wir alle, als die ueberlebenden Erben des in der Historie einzigartigen juedischen Gemeindegedankens berufen und verpflichtet. Die Juedische Gemeinde als solche hat ihren Gruender — nach einem Wort unserer Weisen ZU WA JAKHEL — in MOSCHE RABBENU, der “Gemeinden gruendete, um die heilige Lehre zu verbreiten”, und hat ihren Wegweiser im Psalmisten (68,27), der ausruft: “In Gemeinden segnet G’tt, den Ewigen, von Israels Ursnrung her!”. Sie hat im Galuth neben ihren religioesen Aufgaben auch alle nationalen Funktionen zu erfuellen und ist das Verbindungsglied zwischen dem Einzelnen und seinem Volk, ist Glied einer erdumspannenden und zeitenueberdauernden Kette, naemlich der KENESSETH JISRAEL, des AM JISRAEL. Auf heiligem Fundament stehen also unsere Gemeinden, steht auch Eure Gemeinde. Dass sie auf dieser bewaehrten Grundlage sich immer weiter und weiter entwickle, dass alle ihre Mitglieder und alle Juden Eures Landes fuer ihre Aus Anlass des 10-jaehrigen Jubilaeums der S. C. I. B’né Jisroel, fanden verschiedene Veranstaltungen statt, ueber die wir nachstehend Bericht erstatten: FESTGOTTESDIENST! Am Sonnabend, den 10. Juli fand der angej kuendigte Festgottesdienst in der Gemeindesynagoge statt, der als Auftakt der zahlreichen Feiern gedacht war, die anlaesslich des 10. Geburstages unserer Gemeinde geplant waren. Im Rahmen dieses Gottesdienstes sprachen der Praesident der B’né Jisroel, José Hirschberg und , Rabbiner Manfred Lubliner, die sich auf die Bedeutung einer Gemeinde in dieser histori- 'îschen Zeit bezogen. Herr Kantor Moses Schneier,? begleitet vom Gemeindechor, umrahmte die Feierstunde mit religioesen Gesaengen. BEGRUESSUNGSABEND FUER DIE NEU-EINWANDERER Am selben Sonnabend Abend fand im Gemeindehaus ein Tee statt, zu dem das Direktorium der “B’né Jisroel” die in den letzten Monaten nach Chile eingewanderten Glaubensgenossen eingeladen hatte, um sie in offizieller Form innerhalb unserer Gemeinschaft empfangen zu koennen. Eine grosse Zahl von Neu-Eingewanderten leistete dieser Einladung zusammen mit vielen Angehoerigen Folge, und wurden mit warmen Worten von Herrn José Hirschberg, dem Gemeindepraesidenten, und-- den Herren Rabbinern Egon Loewenstein und Manfred Lubliner begruesst. Danach fand die gegenseitige Vorstellung statt, die von Herrn Rabbiner Lubliner in sehr humorvoller Weise vorgenommen wurde, und bei der es sich herausstellte, dass unter den Neu-Einwanderern Inmigranten aus allen Teilen der Welt vorhanden waren. Der kuenstlerische Teil des Abends wurde von Frau Ruth Hennig Weissenberg, begleitet am Klavier von Frau Leonora Kovalska, bestritten, deren Gesaenge mit grossem Beifall belohnt wurden. Die Chawerim des Forum “Habone”, Manfred Klein, Germán Schloss und Pablo Freiwirth, taten das Ihrigen, um zu dem harmonischen Gelingen des Abends beizutragen, indem sie verschiedene humoristische Darbietungen vortrugen. Von Seiten der Neu-Eingewan- Ideale gewonnen werden, dass die an ihrer Spitze stehenden Persoenlichkeiten, Eure Rabbiner und Vorsteher, weiterhin tatkraeftig an ihrer Erhaltung und an ihrem Aufbau wirken moegen, unterstuetzt von allen ihren Mitgliedern. und dass Friede und G’ttes Segen ueber Euch und dem Werk Eurer Haende ruhe, — das ist fuer den Tag des zehnjaehrigen Bestehens der Gemeinde B’NE JISROEL in Santiago de Chile und fuer alle Zukunft mein inniger und aufrichtiger Wunsch! RABBINER G. ROSEMANN Montevideo .-o- Estimados amigos: Nos permitimos expresarles nuestros deseos más sinceros para la prosperidad de su sociedad y Queremos expresarles que nos consideramos ligados con ustedes en la convicción de que solamente por una unidad absoluta^de todos los israelitas en el mundo entero, podremos sobrevivir a la situación actual, con sus problemas graves que afectan nuestro futuro. En nombre de la Asociación Democrática de Refugiados Hebreos en Cuba, les envío a ustedes nuestros fraternales saludos, y los mejores recuerdos a nuestros amigos personales que tenemos en su país. Quedamos de Uds. sus siempre amigos, muy atentamente, ASOCIACION DEMOCRATICA DE REFUGIADOS HEBREOS Habana (Cuba) derten spielte der Cellist Cenkiewitz das Kol Nidre von Max Bruch und eine eigene Komposition, und andere Herren dankten dem Vorstand der B’né Jisroel fuer die herzliche Aufnahme. Die Leitung dieses Begruessungsabends, der einen vollen Erfolg darstellte, lag in den' Haenden des Vorstandsmitglieds der B’né Jisroel, Herrn Alfred Pereies. COCKTAIL ZU EHREN DER FUEHRENDEN PERSOENLICHKEITEN DER JUEDISCHEN KOLLEKTIVITAET SANTIAGOS Am Sonntag, den 11. Juli, vormittags 11 Uhr, fand im Gemeindesaal ein Cocktail statt, zu dem der Vorstand der “B’né Jisroel” alle Presidenten und Vorsteher saemtlicher juedischer Organisationen Santiagos, so wie die Vertreter der juedischen Presse eingeladen hatte. Herr José Hirschberg begruesste als Praesident der Gemeinde die zahlreich erschienen Gaeste und legte in kurzen Worten Aufgabe, Weg und Ziel der “B’né Jisroel” dar, in dem er sich besonders zur Einheit des juedischen Volkes n Chile und der ganzen Welt bekannte. Anschliessend begruessten die folgenden Herren und Damen die “B’né Jisroel” aus Anlass ihres 10-jaehrigen Jubilaeums: León Gomberoff fuçr die Federación Sionista; Samuel Goren im Namen des Comité Representativo; Saul Sokal fuer den Juedischen Weltkongress, als dessen Delegierter er voruebergehend in Chile weilt; Rosa de Steinsapir fuer die Wizo; Mendel Peterfreund fuer die Jevra Kedischa; Regina Prosnik im Namen der Unión Israelita Polaca; Fernando Flesch fuer den -Club Húngaro Maze; Isaac Drapkin fuer die Loge “Pacífico”; EduardftJjTIatau fuer den Vaad Hachinuch; Dr. Vais' . fuer den Círculo Israelita; Enrique Nussba^wosíer die Unión Sionista; Miguel Mankiewítz fuer die Escuela Industrial “Ort”; Jacobo Rothfeld fuer den Club der Bucoviner; Herbert Brueck fuer das Forum “Habone”; Heinemann Schloss fuer den Misrachi und Bruno Lichtenstein im Namen des Cisroco und der Liga de Damas “Caridad”. ir- Vor Absingen der Hatikva dankte Herr Germán Lehman, Praesident des Repraesentanten- Kollegiums, allen Anwesenden fuer die so herzlichen Glueckwuensche. Estimado señor Presidente: En nombre de la Comunidad Israelita Sefaradí, hacemos los mejores votos por que la Institución que Ud. tan dignamente preside siga forjando unidad y progreso dentro del judaismo en general, que hoy por hoy se siente más impelido que. nunca a responder bajo la bandera de nuestra estructura nacional. La Comunidad Israelita Sefaradí comparte con la Sociedad ““B’né Jisroel” estos momentos trascendentales en que recuerda su Décimo Ani- 1 versarlo, y aprovechar la oportunidad para rei- I terar sus deseos de franco intercambio y colaboración, seguros de que ello repercutirá a trazar I nuevos lazos de unión entre nuestras respectivas Instituciones. Quedamos de Ud., con un fraternal saludo de Sión. COMUNIDAD ISRAELITA SEFARADI DE SANTIAGO -o- La Congregación Israelita de Puerto Montt saluda con un sincero Mazel Tov a la Sociedad Cultural Israelita “B’né Jisroel” con motivo del décimo aniversario de su fundación, haciendo fervientes votos por su creciente progreso y deseando que el medio y las circunstancias siemnre le sean propicias para continuar desarrollando su valiosa labor en beneficio de la colectividad. CONGREGACION ISRAELITA DE PUERTO MONTT