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Bar Kochba · 1929-06-01 · Juni 1929 · p. Seite 159

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
1929
Issue
Juni 1929
Date
1929-06-01
Page
Seite 159 (sequence 7)
Language
German
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159 Garagenbetriebe Crollwerke Hegelstraßell u.11a-Waldschmidtstr.61a 50 Einzelboxen - Betriebsstoffe, Oele u. Gummi Telefon C-irolus 46229 0061 Stadtstaffel am 2. Juni Die Stadtstaffel, die alljährliche große Gesamtprüfung für unsern Verein, ist vorbei und wir können mit dem Erfolg durchaus zufrieden sein. Im Gegensatz zu den Vereinen, außer Eintracht, die teilweise nur mit 1 Mannschaft ins Rennen gingen, stellten wir 3 Mannschaften und zwar eine Herren-, Jugend- und Damenmannschaft. Die Beteiligung der Frankfurter Vereine war leider überhaupt sehr gering, denn Sportklub 80 ließ z. B. in keiner Klasse laufen, und wenn ein so großer Verein keine Leute für die Staffel zusammenbekommt, dann ist es schon ein Erfolg für uns, wenn wir mit 45 Leuten in den Kampf gehen. Mit der Beteiligung und dem Erfolg unserer Aktiven sind wir also zufrieden, sehr schlecht aber war die Beteiligung der „Passiven". Zuschauer von unserer Seite fehlten fast ganz, und selbst der vorjährige Vorstand brachte anscheinend nicht die Zeit oder das Interesse auf, der Staffel und unserem Erfolg auch nur zuzusehen. Bedauerlieh ist auch, daß uns keine Autos zur Verfügung gestellt wurden, nur Fredy Goldschmidt, dem wir an dieser Stelle nochmals danken, half uns mit seinem Wagen bei der Aufstellung der Leute. Es wird wohl nötig sein, auf diese Angelegenheit nochmals zurückzukommen, denn wenn wir von unseren alten Anhängern so im Stich gelassen weiden, wie können wir dann von Anderen Interesse für unsere Arbeit verlangen? Doch davon später nochmals, und nun zur Staffel selbst. Die Damenstaffel (10x100 m) mußte leider nur mit 9 Leuten laufen, da ein Mitglied durch eine Verletzung ausfiel. Umsomehr ist anzuerkennen, daß wir vom Start bis zum Ziel immer ganz knapp hinter Eintracht lagen und im Ziel nur mit 3/5 Sekunden geschlagen wurden. Bei besserem Wechsel hätte die Eintracht diesmal geschlagen werden können; zwischen uns und dem 3. war ein weiter Abstand. Die Zeit war gut und bewies, daß der Durchschnitt sich gegen das Vorjahr gebessert hat. Die Jugendstaffel (15x200 m) hatte wieder Pech, da u. A. Lutz ausfiel und wir auch sonst noch 3 Mann Ersatz stellen mußten. Der Startmann (Unger) gab kurz hinter Eintracht an 2. Stelle den Stab weiter, und so blieb es bis zum 3. Wechsel. Taitelbaum, knapp hinter Eintracht liegend, mußte 400 m anstatt 200 m laufen, denn der 4. Wechsel war durch irgendein Mißverständnis nicht rechtzeitig zur Stelle. Wir fielen dadurch auf den siebten Platz zurück. Die folgenden Leute (hier lief Wald sehr gut) holten von Wechsel zu Wechsel das verlorene Terrain wieder auf, sodaß wir im Ziel hinter Eintracht's Jugendmannschaft Zweiter wurden und so gute Vereine wie Wiesbaden etc. hinter uns ließen. Bis auf den einen oben erwähnten Fall waren die Wechsel gut und auch der eingestellte Ersatz konnte befriedigen. Wenn wir noch berücksichtigen, daß bei uns sehr viel „B"-Jugend, also jüngere Leute mitliefen, ist der zweite Plat? wirklich als sehr gut zu bezeichnen. Bei unserer Herrenmannschaft rechneten wir von vornherein mit einer Niederlage, denn unsere Herrenmannschaft ist augenblicklich noch nicht so stark wie früher, wenn sich dies auch in kurzer Zeit durch die Neuanmeldungen, die wir in letzter Zeit viel bekamen, behoben haben wird. Leider standen auch noch auf den ersten 3 Wechseln schwache Leute, sodaß unsere Langstreckler (Floh und Rudi) bereits 60 m zurücklagen, als sie das Holz erhielten. Trotz aller Anstrengung gelang es den folgenden Leuten nicht, diesen Vorsprung aufzuholen. Geht allerdings das Training so weiter wie bisher, da haben wir auf der HerbststnITel sehr gute Aussichten. Alles in Allem sind wir mit dem Verlauf der Staffel zufrieden und auch die Zeitungen hoben die Erfolge unserer Jugend und Damen hervor. Im Gesamtklasscment der Leichtathletikvereine müßten wir hinter Eintracht an 2. Stelle rangieren, denn außer uns hatte kein Leichtathletikverein 3 Mannschaften im Rennen oder konnte sich 2 mal an zweiter Stelle plazieren. Bar Kochba: Weiß-Blau 4:4 (2:1) Es war ein heißer Kampf, den unsere neugegründete Fußballmannschaft Mittwoch Abend auf dem Ostpark austrug. Ein heißer Kampf gegen die Reservemannschaft des A-klassigen Weiß-Blau. Zu diesem ersten öffentlichen Auftreten hatten sich eine stattliche Zahl unserer Freunde und Mitglieder eingefunden, die aber voll und ganz auf ihre Kosten kamen. I.....IIIIIIIII........IWIIIIIIIIIIUIIIflIIIIIIHIIIIIIIUIIIIIIIIIB BAUER'S Kaffee- und Konfitüren Spezial -Geschäft SandWeg 12 Telefon Carolus 47283 Hauptgeschäft, Sandweg 12, Filiale: B erge rstra ße 1 2 0029 Eigene Kaffeeröstaniage, Tee-Import Bestgepflegte Spirituosen und Weine aus eigener Kellerei iiiiiiiinniM Begrüssenswcrt. Sie bekamen jederzeit ein wirklich spannendes, abwechslungsreiches Spiel zu sehen, indem unsere Mannschaft ein für das erste Spiel überraschend gutes Verständnis untereinander zeigte und so den Beweis ablegte, daß sie nach längerem Training und einer gewissen Umstellung einzelner Posten fähig ist, eine Rolle zu spielen. Die Mannschaft spielte in der Aufstellung: Arno Roscnthal Siegel Katz Löwenberg Rosenthal H. Goldschmid (Anschel) Gorowitsch Kahn Stern Goldberg Joller Es fehlten in dieser Aufstellung also mehrere in Oberhausen bewährte Kräfte, sowie neue Leute, die Eür unsere Mannschaft eine wesentliche Verstärkung bedeuten. Alles in Allem ein guter versprechender Anfang. Aber etwas sollten sie lernen: Unser Sportruf heißt, und zwar kräftig ausgebracht: Hipp, Hipp, Hedad. Noch etwas hat uns das Spiel gelehrt: Besuchet Haben Sie Hühneraugen? S ■ eingewachsene Nagel oder offene Füfte ° Senk», Spreiz» oder Knickfüsse rufen Sie Hansa 3228 an A t 6 I i G VI schmerzt, modernste Fussbehandlung Spredistundenv.Q»l u.3=7 Franz Hepper, Spezialist Bei Anmeldung auch außerhalb der Zeit- Schillerstr. 17, II. Stock

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