Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1929
- Issue
- Juni 1929
- Date
- 1929-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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R KOCHBA Offizielles Organ De$ luöifenen CTuriHi^JortPf rnnö Sor k'odiba tXL franfeftat a.iß. Juni 1929 Anschrift der Redaktion: FRANZ EHRMANN, Leerbachstrafie 72, Telefon Amt Zeppelin 54S32 Anschrift für Anzeigen: LUMARGO-VERLAG, Frankfurt a. M., Kronprinzenstr. 6 Hansa 767Q, Druck: FIXDRUCK, Druckerei - Ges Fix & Co., Brönnerstrafee 6, Telefon Hansa 2211, Siwan 5689 INHALT lmi-Taschen und Haiia-Fonds..........Seite 153 Makkabi-Sportfest in Köln (9. Juni)....... „ 153 Epilog......................„ 155 Wir und der 16. Zionistenkongren........ „ 156 Eintrachtsportfest am Riederwald.......... 156 Palästina lugendfahrt 1929 Stadtstaffel am 2. Juni .... Bar Kochba: Wein-Blau Nächster Wandertag: 4. 8. 29 Terminkalender....... Seite 157 „ 159 „ 159 ., 160 „ 160 lmi-Taschen und Haifa-Fonds Wir haben in letzter Zeit leider beobachtet, daß die Eingänge aus den Sammlungen für Haifa-Fonds und National-Fonds schwächer geworden sind. Es mag dies damit zusammenhängen, daß oft die Gelegenheiten hierfür Geld zu bekommen, nicht genügend beachtet werden, und ich will deshalb heute einige Hinweise hierfür geben. Vor allen Dingen ist natürlich nötig, daß jeder Bar Kochbaner eine Imitasche bei sich hat. Was eine Irriitasche ist? Jeder, der eine bei sich hat, gibt gern Auskunft, wenn man dafür einen Betrag von sagen wir mal 10 Pfennig in die Tasche wirft. Den Anfang, wie man sammeln kann, haben wir also schon. Nun aber weiter. Sportsleutc sollen zwar nicht rauchen, aber es gibt doch noch bei uns und auch sonstwo genügend Leute, die prinzipiell nur 2 Sorten rauchen: die geschnorrten und die geschenkten. Also lassen wir uns ruhig anschnorren und uns den Empfang mit 5—10 Pfennig, je nach Qualität, quittieren. Wenn man mal im Faltboot mitgenommen wird (auch das soll im B.-K. vorkommen), kann man am Eingang zum Faltboot etwas in die Büchse tun. Die Tante hat einen Brief zu besorgen — warum nicht, wenn man dafür 20 Pfennig in die Büchse werfen kann? Ich kann hier wirklich nicht alle Gelegenheiten aufführen und ich glaube sogar, daß es ein guter Teil von uns besser verstehen wird, derartige Gelegenheiten ausfindig zu' machen. Um nun aber einmal festzustellen, wer wirklich in dieser Branche tüchtig ist, veranstalten wir einen Imi-Taschen-Wettbewerb und setzen zu den nachstehenden Bedingungen folgende Preise aus: 1. Preis: 1 Paar Rennschuhe oder 1 Trainingsanzug oder 1 kleiner Fußball oder Bücher nach freier Wahl im Werte von 12.— bis 15.— Mark. 2. Preis: 1 photographische Aufnahme, Größe 10>< 15, mit G Abzügen, ebenfalls nach freier Wahl. Die Bedingungen sind: 1. Jeder Barkochbaner und jeder Leser dieser Zeitung in Frankfurt ist zur Teilnahme berechtigt. 2. Jeder 7'eilnehmer muß selbstverständlich im Besitz einer Imitasche sein, die durch Franz Ehrmann oder die Geschäftsstelle ausgehändigt wird. 3. Bis spätestens 50. Sept. müssen die lmitascnen an Franz Ehrmann zurückgegeben werden; gelullte Taschen können in der Zwischenzeit natürlich gegen neue ausgetauscht werden. 4. Die Art des Sammeins ist jedem Einzelnen überlassen. Größere Beträge können auch gesondert abgeliefert werden und werden angerechnet. 5. Den ersten Preis erhält, wer bis zum 50 Sept. den größten Betrag abgeliefert hat, den /.weiten Preis der, der den nächsthöheren Betrag aufzuweisen hat. 6. Das Preisgericht, dessen Entscheidung nicht anfechtbar ist, setzt sich zusammen aus: Dr. Leo Jakobi, Franz Ehrmann, Ernst Hamburger. Wir bitten also alle, die noch nicht im Besitze einer Imitasche sind, sich umgehend eine bei Franz Ehrmann zu besorgen, denn je früher man mit dem Samj mein anfängt, desto größer ist die Möglichkeit den ersten Preis zu bekommen. Bei sehr starker Beteiligung werden wir auch noch eine Anzahl Trostpreise verteilen. Die Schriftleitung.! Makkabi-Sportfest in Köln(9. Juni) Leider waren nicht alle gemeldeten Makkabivereine am Start, sodaß sich die Kämpfe in der Hauptsache zwischen PVankfurt und Köln abspielten. Unsere kleine Expedition wurde, wie man das ja von Köln gewohnt ist, sehr gut aufgenommen und — leider — so gut verpflegt, daß sich dies bei den Kämpfen am Nachmittag bemerkbar machte. Im Gegensatz zu der Gastfreund-