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Bar Kochba · 1929-04-01 · April 1929 · p. Seite 138

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
1929
Issue
April 1929
Date
1929-04-01
Page
Seite 138 (sequence 10)
Language
German
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138 und abends nach Geschäftsschlufi zum Sommertraininü;! ■im— 1^1,........—■■—.in i .i-i. o Der Spielverlauf der l. Hälfte zeigte V. f. L. leicht im Vorteil. Genaues Zusammenspiel führte Bin zu 2 Toren. Unser Sturm kam nicht in Fluß, er spielte zu eng und scheiterte deshalb an der massiven Verteidigung von V. f. L. Ein Strafstoß, von Ennoch unhaltbar in die rechte obere I cke geschossen, führte zum Halbzeitergebnis 1:2. Die 2. Spielhälfte zeigte einen vollkommen anderen Verlauf. Unsere Elf fand sieh sofort gut zusammen. Die Flügelstürmerwurden gut bedient. Der Ausgleich mußte fallen und fiel auch endlich nach schönster Combination. Eine weite Vorlage wurde vom linken Flügelstürmer aufgenommen. Abspiel zum Halblinken, wiederum zum Linksaußenstürmer und 2:2 stand die Partie. Das Spiel lag jetzt vollkommen im Spielfelde der Gegner. Gelegentliche Durchbrüche wurden rechtzeitig unterbunden. Man wartete auf das Siegestor. Doch landeten alle noch so gutgemeinte Schüsse in den Iiiinden des gegnerischen Torwarts oder auf die Torlatte. Unser neuer Mittelstürmer wurde scharf abgedeckt. Dann endlich führte schönes Zusammenspiel zum 3. Erfolg. Diesmal war es der rechte Flügelstürmer, der eine genaue Vorlage vom Halbrechten aufnahm und in schönem flachen Schrägschuß den .Siegestreffer erzielt In diesem Spiel zeigte sieh der Sturm als der bessere Mannschaftsteil. Er spielte systemvoll, zeigte eine flüssige Combination, unter Ausnutzung der schnellen Flügelstürmer, sodaß die 'Tore fallen mußten. Ist der Sturm erst einmal völlig eingespielt, dann darf man von ihm in jedem Spiel Tore erwarten. Die Läuferreihe war diesmal schwächer aus einem entschuldbaren Grunde. Der Mittelläufer war vor dem Handballspiel in einem Viertelstunden-Paarlauf gestartet, sodaß er nicht mehr in alter Frische antrat. Die Verteidigung war in der 1. Spielhälfte nicht sicher. Der linke Verteidiger zeigte sich im Abwurf unrein, woraus unmittelbar das 2. Tor gegen uns fiel. Dieses Tor war gleichzeitig der einzige Fehler des Torwarts, denn der Ball war haltbar. Einige andere gefährliche Schüsse hielt er in schöner Art. Die Aufstellung der Mannschaft war: Geminder Formann Dr. Weichsel Silbermann Flörsheim Bierner Kahn Stern Lehmann Ennoch Grünewald Bar-Kochba-Köln Die diesjährige Generalversammlung des Zionistischen Sportklub Bar-Kochba-Köln fand unter ziemlicher starken Beteiligung am 27. März, im Gabriel- Rießer-Saal der Rheinlandloge statt, und war ihr Verlauf der beste Beweis für die außerordentliche Entwicklung die der B. K. im letzten Jahre genommen hat. Die bisherige Leitung hatte ihre Tätigkeit im Dezember 1927 im Stadium einer starken Krise übernommen und betrachtete es als ihre erste Aufgabe den B. K. zu konsolidieren und weiter auszubauen. Die Trb. Carl Cahn, Leo Trammer und Heini Rothkopf haben einen erhebliehen Teil ihrer Arbeitskraft und Zeit zur Verfügung gestellt, sodaß eine fortgesetzt aufsteigende Entwicklung zu beobachten war. Leider hat Trb. Carl Cahn den B. K. aus beruflichen Gründen im Laufe des Jahres 1928 verlassen müssen und wurde Kurt Rosenberg an seiner Stelle in die Leitung des B. K. kooptiert. Die Arbeit der Leitung war so geteilt, daß Leo Trammer für Verwaltung und Finanzen, Heini Rothkopf für Schriftleitung und technische Fragen und Kurt Rosen- ^^m^fflfl^^^^BH^B^^^K^^ffiffl^^Wf^MIHI^^ffl^^^^^Bfffl^^ffl Erstes Spezial~ Geschäft für Gartenu. Rasenspiele (Kroquet, Boccia) Schülerpulie Globen Botanisches und Entomologisches Rüstzeug. Jugendschriften Lehrmittel- und Spielwarenhaus Hermann Barbier / Kirchnerstrafje 4 Telefon Amt HANSA 2525 ^^^^mu^n^N^^N^N^n^M^u^u^n^H^u^Nj^mN^u^N^^H^^M^n Dampfwasch-Anstalt „Ideal" E. Och Nachf. Inh. E. Gerlach Tel. H. 1769 gegr. 1890 Seilerstr.24 Haushallungs-, Herren-, Damen- und Oeschäftswäsche Sezialiiäi: Stärkwasche - Wäsche nach Gewicht - Gardinen- Spannerei - Gro&e Rasenbleiche 0022 +..........mnumiu.............111.....iiiiiiiii...........1....................m......1........111........1........1.....1..........iiiiiiiiiin^ Der Genuß eines guten Mineralwassers ist für jeden Menschen und ganz besonders für den Sportsmann von unschäbbaremWerfe. Sportliche Höchstleistungen können nur von einem gesunden Körper erzielt werden. Der altbekannte natürliche p&zssiu SprudjzC ist hierzu das beste Untersiühungsmittel. Er bietel seine wertvollen, für den Aufbau des Körpers, sowohl wie zui Gesunderhaltung des Blutes notwendigen Bestandteile dem Konsumenten in einer überaus glücklichen Zusammensetzung dar; seine belebende, erfrisdiende Wirkung ist unübertroffen. Hassia-Sprudel ist dem Gesunden ein treuer Freund, dem Kranken ein freundlicher Wohltäter Hauptniederlage: Wilh. Jansen, Frankfurt a. M. 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