Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1928
- Issue
- August 1928
- Date
- 1928-08-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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7 ZUM TURNTAG! Alle 2 Jahre tritt die höchste Instanz des deutschen Kreises im Makkabiweltverband zur Beratung zusammen. Dieses Jahr luil es der Bar Codiba, Breslau übernommen, den Turntag zu beherbergen. Verbunden mit dem alljährlichen Makkabisportfesl — über da« an anderer Stelle Näheres gesagt ist — wird am 2. September die Tagung stattfinden. Das fest umrissene Programm isl unseren Mitgliedern bekannt. Vor etwa 4 Wochen haben wir an einem Ausspracheabend dazu Stellung genommen. Unsere Delegierten kennen die Meinung unserer Freunde und sie werden derselben in Breslau Ausdruck verleihen. An Hand eben I i der Programmpunkte, die der „Makkabi" Iis /ui' Diskussion stellte, haben wir unsere F oidei linken aulires tollt: i. De, bereit lingual- Kochba sorgt für die körperliehe Vorder jüdischen Jugend. Durch die rein sportliche Einstellung der heutigen Generation ist ihm insofern ein Aufgabengebiet genommen, als er propagandistisch nicht mehr auf die Wichtigkeit einer körperlichen Ertüchtigung hinzuweisen hat. Vielmehr liegt ihm hierin die funktionelle Betätigung, d. h. die technische Durchführung ob. Geistig genommen. muH er. so paradox es in seiner Eigenschaft als Sportorganisation klingt, mehr dafür sorgen, daß sportliche Auswüchse unterbleiben. 2. Das Protokoll für Ilaifa lad dem bar Kochba die Pflicht auf. Mittel und Wege "zu ersinnen, daß schncllmögliehsi unseren Menschen in Palästina Plätze und Geräte beschafft werden können Protektoratsmarken, Sammelbüchse und 10% ige Abgabe der Festüberschüsse sind selbstverständliche Voraussetzungen. Am wichtigsten aber ist, daß all diese Dinge nicht als Zwang betrachtet werden, sondern als Begehren von innen heraus. Hier muß die 5. Forderung den Weg bereiten helfen: ..Jugendarbeit". Im Zielpunkt waren wir uns bei der abendlichen Aussprache einig, der einzuschlagende Weg löste eine rege Diskussion aus. Wir brauchen eine Erziehung, damit allen ihr Jüdischsein erstrebenswert erscheint, nicht aber belastend. Selbst auf die Gefahr hin als Jude leiden zu müssen, wenn sich mal — was vorkommen kann — sportliches und jüdisches Ideal kreuzen, müssen wir. unter Hintenansetzung des sportlichen evtl. Erfolges, dem jüdischen Ideal den Vorzug geben. Da heißt es eben in einer Sportorganisation jüdisch arbeiten. Kurse, Aussprachabende im Großen oder Gruppenarbeit in kleinen Zirkeln sind die Wege, die zum Ziele führen. Der Winter wird uns hierin weiter bringen. Auch Breslau kann nur Richtlinien, nicht aber Anordnungen geben, denn von der Struktur des Mensdhenmaterials, insbesondere von den geeigneten f'ührerpersönlichkeifen der einzelnen Bar Kochba's hangt es ab. welcher Weg einzuschlagen ist. Hierzu werden unsere Delegierten zu sagen haben, wie wir es bislang handhabten und sie werden bereichert an Wissen durch den Austausch der anderen Führern der Brudervereine kehren. Erfahrungen mit zu uns zurück- 4. Die aktive I'. des Keien Kajeme Kei en I lajessoc' steiligung bei der Sammelarbeit Ii. die regelmäßige Zahlung des sind wiederum Voraussetzung, alten wir gekürzi das wiedergegeben, wir in de:- Versammlung abgesprochen haben. Ifen, daß die Vertreter aller Bar Kochba's die BerallOi I )amü was Wir nach Breslau kommen werden und daß tungen — denen w ir bestens Gelingen w i von Erfolg begleitet sind. nschen Der Genufl eines guten Mineralwassers isl für jeden Menschen || und ganz besonders für den Sportsmann von I unschätzbarem Werte. Sportliche Höchstleistun- =f gen können nur von einem gesunden Körper M erzielt werden. ~% Der altbekannte natürliihe I pf&sssia -Sprudel j ist . hierzu das beste Unterstützungsmittel. Er |j bietet seine wertvollen, für den Aufbau des g Körpers, sowohl wie zur Gesunderhaltung des J Blutes notwendigen Bestandteile dem Konsumenten in einer überaus glücklichen Zusammen- .J setzung dar; seine belebende, erfrischende II H Wirkung ist unübertroffen. g Hassia-Sppudel ist dem Gesunden ein treuer j Freund, dem Kranken ein freundlicher Wohltäter. % f Hauptniederlage. Wilh.Jansen, Frankfurta.M. % Kleine Eschenheimerstraße 45 Tel. Römer2854 g iL Außerdem erhältlich inallen VerkaufsstellenderFirmen: J Latscha, Siharlc &Füllgrabe, Frühling, % %. Konsumverein l Hassia-Sprudel Fritz Hinkel j | VILBEL bei Frankfurt a. M. Telefon 72 J § 0020 I fnlllllllllllllllllllllllllllHIIIilllllllllll......ll!lll!iNlllflllhli,nlllllhlnllllllll,iii;lll!lllllnl!llllll[INIIt!!lllHiiillllll!lMnlllllllllrS Willy Schüller Metzgerei Langestrasse 15 Telefon Hansa 9550 empfiehlt la. Ochsen-, Kalbu. Hammelfleisch Spez.: PrimaRinds-, Krakaueru.Landwurst Unter Aufsicht der Ritualkommission der Israelitischen Gemeinde 0006 "TTMTrinrryyyvyTrifyyi^ SPORTHAUS TAUNUSSTRASSE 25 Heinz Messerschmidt Ecke Elbestraße HAND BALL 3rrooooooocgciooor^^ Sämtl. Sportartikel für Telefon Hansa9620 LEICHTATHLETIK, sowie jeden anderen Sport. 0017