Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- X (1905)
- Issue
- 2 (19.4.1905)
- Date
- 1905-04-19
- Page
- [Seite 29] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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16 No. 2 LITERATURBLATT Ixldnisses von He 141 räch Heine. — Das Heft ist hauptsächlich mit Rücksicht auf das bevorstehende Pessachfest zusammengestellt. Inhalt: Mirjams Gesang, nach Th. Moore. — Pässah in früherer Zeit, von E. Flanter. — Sabbath sch’koäDm, von Bezirksrabbiner Dr. Doctor (Bruchsal). — Zum Pessachfest, Gedicht von EmiÜ Lehmann. — Der Rabbi von Bacharach, Gedicht von Heine, mit einer Einleitung. — Jude,, von S. R. — Die Juden im der Oase Mzab. — Nebo, Gedicht von Löwenstein-Oberdorf. •— Ferner enthält das Heft an Illustrationen, ausser der erwähnten Kunstbeilage, e&ne Zeichnung ״.Die Pyramiden von Gi'zeh“, ״Der samaritanische Hohepriester“ und die Wappen der Stämme Ruben, Simon und Levi. Schliesslich ilst noch ein P r e i! s ־ R ä t s e 1 hervorzuheben, für dessen Lösung fünfzehn wertvolle Preise ausgesetzt sind. Die Lösungen müssen bis zum 2. Mari eingesandt sein. Probe-Hefte der Zeitschrift ,,JUNG JSRAEL“ werden gratis und franko (an Lehrer auch in grösserer Anzahl) versandt vom Verlage von JUNG JSRAEL. Berlta-Charlottenburg, Herderstrasise 3—4. Zionismus und Deutsche Fortschrittspartei. Offener Brief an Herrn Dr. Karl E p p i n g e r (Landesauisschussbeisiifzer und Führer der deutsehen Fortschrittspartei in Böhmen) in Prag von Dr. jur. Emil Margulies, Teplitz in Böhmen. TepL'itz-Schönau (1904): E. Scholl. (16 S8 (.׳. Für die deutschen Juden!in Oesterreich-Ungarn reklamiert kein noch so deutscher Geiger das Deutschtum, das er in seinem Innern doch nicht als so deutsch empfindet wie die Deutschen in den gleichen Ländern. Es ist ja ganz natürlich so, weil bei den Gelehrten dieser Art dauernd die Be- ■griffe von Nation und Volk, von politischen Rechten und Abstammung in einem unauflöslichen Widerspruch verwickelt sind. Die deutschen Fortschrittsjuden i!n Oesterreich-Ungarn würden, wenn das möglich wäre, in einen noch grösseren Tohu wabbohu von Gedanken sich befinden, wenn das überhaupt möglich wäre. Darum ä'st die kleine klare Schrift recht lesenswert.. Sie ist das aber erst recht, wenn man den Fall im Auge hat, der sie veranlasst hat, die unbefugte Einmischung des Deutschen Epping’er in innerjüdische Verhältnisse. Der hätte sich ein Beispiel nehmen sollen an Pfarrer Friedrich Naumann, der trotz des grossen Ansehens, in dem er steht, sich wohl gehütet hat, sein Urteil über diese Frage zu äussern. Und der Mann hat ein eigenes Urteil! E. Neue Bücher Bernhard Stade: Biblische Theologie des Alten Testaments. Bd. 1. Die Religion Israels und die Entstehung des Judentums (= Grundriss der theologischen Wissenschaften. Bd. 17.) Tübingen: Mohr 1905. 6 M. L. E. T. Andre: Les Apocryphes de l'Ancien Testament. Geneve 1905. (348 S.) 8°. (Diss. Genf.), W. R. Harper: The structure of the text of the Book of Hosea. Chicago: Univ. of Chicago Press. 1905. 1 Doll. A. Wünsche: Die Sagen vom Lebensbaum und Lebenswasser. Altorienta- Rische Mythen. (= Ex Oriente lux, hrsg. v. H. Winckler I, 23 ״.) Leipzig: E. Pfeiffer 1905. 2 M. Eduard Myglnd: Vom Bosporus zum Sinai. Konstanti'nopel: Otto Keil 1905. (V, 93 S.) 8°. 3 M.