Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Bürger- und Real-Schule der Israel. Gemeinde
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Bürger- und Real-Schule der Israel. Gemeinde
- Volume
- 1856
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 42 (sequence 44)
- Language
- German
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Schließlich gebe ich, einer allgemeinen Sitte entsprechend, in Nachstehendem einige Daten aus meinem bisherigen Leben und Wirken, das mich endlich an die gegenwärtige Stätte meines Berufs geführt hat. Ich bin am 2. Juli 1812 zu Karge, einem kleinen Ort in der preußischen Provinz Posen geboren. Meinen ersten Unterricht erhielt ich in Gemeinschaft mit meinen ältern Brüdern von einem hierzu engagirten Privatlehrer, und von meinem zwölften Jahre ab von meinem Vater, der mich auch im Talmud unterrichtete. Nach zurückgelegtem dreizehnten Jahr kam ich 1825 nach der Quarta des evangelischen Gymnasiums zu Großglogau, und in meinem fünfzehnten Jahr 1827 nach der Obertertia des Joachimsthal'schen Gymnasiums zu Berlin, das ich zu Ostern 1831 mit dem Zeugniß No. 1 verließ. Von 1831 —1834 studirte ich in Berlin Philosophie und Philologie unter Anleitung von Hegel, Schelling, Schleiermacher, Beneke, Steffens, Boeck, Lachmann, Bopp, Jacob Grimm, Zumpt, Carl Ritter. Als Gymnasiast wie als Student ertheilte ich mannigfachen Privatunterricht und leitete zuletzt die Erziehung einiger Knaben und Mädchen als Hauslehrer. Am 13. September 1834 wurde ich zu Halle zum voetor philosophiae promovirt, und meine Dissertation erschien 1835 in deutscher Sprache unter dem Titel: „Grundlegung zur Sprachphilosophie". Berlin bei Bechthold u. Hartje. Am i.Juli 1835 übernahm ich die bisher von Herrn Dr. I. M. Jost geleitete höhere Schul- und Pensionsanstalt für Knaben, die ich später durch Gründung einer zweiklassigen Handlungsschule erweiterte. Im Jahre 1840 erschien von mir eine „allgemeine Grammatik" Berlin bei Carl Heymann, und von 1840—44 außer den Einladungsschriften zu den öffentlichen Prüfungen meiner An-