Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 2006
- Issue
- No. 80 (2006)
- Date
- 2006-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Gegründet von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan JUDAICA .i.u ■jxiiya iiooia r imx iiy mirv MITTEILUNGEN No. 80-S DES VERBANDES EHEMALIGER BRESLAUER IN ISRAEL E.V. VORSTAND: Mosche Goldstein (Vorsitzender), Gabriel Holzer, P.O.B. 3591: 61035 Tel-Aviv Arthur Militscher, Dr. Benjamin Sklarz, Reuven Yatir-Hirsch No. 80! Als im Jahre 1958 der Gründer des "Verbandes ehemaliger Breslauer in Israel", unser unvergesslicher Dr. Wilhelm Se'ev Freyhan s.A. die erste Nummer der Mitteilungen herausgab, konnte niemand wissen, wie lange unser Verband und sein Organ bestehen werden. Die Aufgabe des Verbandes war, ein Verbindungsglied zwischen den ehemaligen "Breslauern" zu sein, welche durch das Naziregime in alle Teile der Welt zerstreut wurden, und Israel war der Mittelpunkt der aus Breslau stammenden jüdischen Flüchtlinge. Eins der wichtigsten Dinge, welche der Verband zu bewältigen hatte, war, so Dr. Freyhan, "als Gesamtorganisation dort einzugreifen, wo der einzelne zu schwach ist..." und "... den Alten und Schwachen zu helfen...". Nach dem Ableben von Dr. Freyhan s.A. übernahm Herr Erich Elieser Lewin s.A. die Herausgabe der Zeitung. Dank ihm erweiterte sich die Zeitung. Aber sein besonderes Verdienst war es, den Kontakt zu den überall in der Welt verstreuten ehemaligen Juden aufzunehmen und zu erweitern. Heute konzentriert sich die Zeitung auf die Veröffentlichung von Forschungen über die Geschichte der Juden in Deutschland und insbesonders der Juden in Breslau und Schlesien und der Epoche des Holocaust. Wir stehen mit verschiedenen Institutionen und Universitäten in Verbindung, welche sich mit der Geschichte der Juden in Deutschland und des Holocaust befassen. Selbstverständlich bemühen wir uns, unsere Leser über alles, was mit Juden und Judentum in der ganzen Welt zusammenhängt, zu informieren. In einer Zeit, in welcher der Antisemitismus von links und rechts wieder sein Haupt erhebt, ist es wichtig, dass die jüdische Presse die gesamte jüdische Welt darüber informiert. Unsere Arbeit findet bei den Universitäten und wissenschaftlichen Institutionen große Anerkennung. Frau Dr. Margret Heitmann vom "Steinheim Institut für Deutsch-Jüdische Geschichte", schreibt uns: "Bedenkt man, mit welchen Existenzschwierigkeiten deutschsprachige jüdische Zeitschriften vielfach zu kämpfen haben, bin ich immer wieder überrascht und erfreut, die "Mitteilungen" in dieser Regelmäßigkeit zu erhalten. In ihrer Ausgewogenheit sind die Beiträge über historische, religiöse und kulturelle Themen hin zu hochaktuellen Fragen und Problemen eine Fundgrube für wissenschaftliche Anregung, wie Hilfestellung für Forschungsvorhaben." Mit großer Genugtuung können wir feststellen, dass wir der einzige Landsmannschaftsverband sind, welchem es gelungen ist, eine Zeitung von so hohem Niveau, innerhalb einer Zeitspanne von über 40 Jahren herauszugeben. Unser Verband und unsere Zeitung sind ein Spiegelbild der ehemaligen jüdischen Gemeinde Breslau. Diese war die drittgrößte Gemeinde in Deutschland und war das Vorbild der Einheitsgemeinde, in welcher alle Richtungen und Strömungen des Judentums Deutschlands vertreten waren und mit- und nebeneinander in Toleranz lebten. So finden auch unsere Mitglieder aller Richtungen und Strömungen ihren Platz in unserem Verband. Allen unseren Lesern und Mitarbeitern herzlichen Dank und ein frohes Pessachfest. Am Pessach, dem Fest der Freiheit, beten wir für Frieden und Sicherheit in Israel und Freiheit für das ganze jüdische Volk. D.R. (in unsere Mitglieder und Freunde Wir bitten alle unsere Mitglieder und Empfänger des Mitteilungsblatts den Mitgliedsbeitrag - 100 Shekel, bzw. 40 Dollar - zu überweisen, damit wir unsere Tätigkeit auch weiterhin fortführen und auch die Zeitung weiter zur Zufriedenheit unserer Leser veröffentlichen können. Wir bitten, uns diesen Betrag in der Währung des Landes der Leser (also aus England in Sterling, usw.) in Schecks zu senden. Beiträge und Spenden für unseren Sozialfond sind höchst willkommen! Unsere Mitglieder, die daran interessiert sind, an den im Goethe-Institut stattfindenden Veranstaltungen, zusammen mit unseren Partnern vom "Verband ehemaliger Frankfurter" teilzunehmen, wenden sich bitte an: Dr. Benjamin Sklarz, Rothschildstr. 169, Petach-Tikva 49370 Tel. 03-9339664.