Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1966
- Issue
- No. 20 (September 1966)
- Date
- 1966-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 3118)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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JWWWW/WWWWS/WWWWWVW# GLÜCKWÜNSCHE AUS AMERIKA SOCIETY OP FRIENDS FROM BRESLAU NEW-YORK Besonders herzliche Neujahrswünsche sendet der Vorstand: Dt. Fred Singer, President Dr. Herbert Zellner, Vice President Martin Guthmann, Treasurer Max Baender, Vice-Treasurer Ernst Wiener, Secretary Irma Pfeiffer, Vice Secretary sowie nachstehende Mitglieder: Mrs. George Fleischmann, geb. Zepler Mrs. Alice Rosenthal, geb. Zepler Mrs. Hertha, Julia Freund Dr. med. Toni Peiser geb. Buechler früher Breslau-Berlin 47 — 39 40th Street Long Iland City, New-York. Mr. u. Mrs. George u. Hanna Millner geb. Preuss Erwin u. Lotte Wimmer Margarete Besen Mrs. Ann L. Donath Mr. u. Mrs. Alfred Wisch Richard Sandberg, Pine Hill N.Y. Gabriel u. Ilse Rabinowitsch Käte Lippmann, N.Y. Margot Lewin, N.Y. Martin u. Frances Guthmann wünschen allen lieben Breslauern ein glückliches gesundes Neues Jahr. HERBERT HUPKA: Leben in Schlesien (Verlag Graefe & Unzer, Muenchen) HERBERT HUPKA gibt hier Erinnerungen aus 5 Jahrzehnten, betitelt “LEBEN IN SCHLE¬ SIEN ” mit Beiträgen namhafter schlesischer Landsleute, heraus. So spiegelt sich ein halbes Jahrhundert der Entwicklung schlesischen Landes weder. Es ist eine ruhmreiche Geschichte, in der erfolgreich versucht wird, die Kulturatmosphäre Schlesiens lebendig zu schildern in Verbindung mit den bedeutenden Persönlichkeiten, die zum Glanz des Landes, seiner Wirtschaft und Kultur, seines geistigen Reichtums, seiner Bedeutung als zeitgeschichtliche Epoche, beigetragen haben. Nicht allein historische Erinnerungen werden berücksichtigt, die Atmosphäre ist vorzüglich getroffen. Die Mitarbeiter wissen Bedeutendes zu sagen, die Form ihrer Beiträge spricht an, sie versetzt den Leser in den. Geist glücklicher Zeinten, die wie Märchen anmuten. Und sie beginnen, zwischen den Zeilen, mit den Worten “Es war einmal eine schöne Stadt in einem schönen Land...”, die Stadt hiess Breslau und das Land Schlesien. Wir sind Herbert Hupka und seinen Mitarbeitern für dieses Werk grössten Dank schuldig. Es ist wichtig und wertvoll. Von jüdischen Mitarbeitern seien genannt: ERNST SCHEYER und ERNST J. COHEN. Auch RUTH HOFFMANN kommt zu Wort, deren Roman “Meine Freunde aus Davids Geschlecht” bekannt sein dürfte. Weitere Namen, mit denen wir freundschaftlichen Kontakt hatten sind: ANNE- LIES KÜPPER (München), WOLFGANG JAE- NICKE (jetzt Bad Tölz), EDMUND NICK (jetzt München), ARNOLD ULITZ (Tettnang), GER- HART POHL, HUGO HARTUNG (München), um nur einige zu nenen. Ein liebenswertes Erinnerungsbuch. S. SUCHANZEIGEN Wer kann nähere Auskunft geben üben Salo Leweck Breslau, Gartenstr. Mitinhaber der Fa. Gebrüder Leweck (Textilien, Stoffe). Antworten eiligst erbeten an die Tochter Esther Feldheim geb. Leweck. Kibbuz Beeroth Jizchak, Israel. ★ Wer hat am jüdischen Krankenhaus in Breslau in den Jahren 1938, 1939 und 1940 gearbeitet? Auslagen werden ersetzt. Antworten an Jacob Goldberg, 20 B. Giwath Schaulstr. Jerusalem (Israel). ★ “Wer kannte meinen Vater Dr. Franz MANDEL. Arzt und Chirurg, der Medizin in Deutschland studierte und bis zum Jahre 1934 an der Klinik in Breslau als Assistent wirkte und in Breslau auch ein Privatpraxis besass. Eiist nn Jahre 1901 geboren, stammte aus Siebenbürgen (einst Ungarn, heute Rumänien) und ist in Auschwitz ungekommen. Ich suche Zeugen zwecks Wiedergutmachung. Antworten an: Mandel-Vince Stella, RehovRemez24., GIVATAYIM, Israel.” ★ Wer kenn Hanni (Vorname), die in Breslau, Trinitastr. gewohnt hat und mit Frau Sendowsky im “Jüdischen Kinderhort” Sonnenstr. gearbeitet hat. Sie soll hier in Israel wohnen. Wer kennt die Tochter von Schochet Jochimek, die ebenfalls in Israel wohnen soll und hier verheiratet ist. Jochimek hat auch in Breslau, Trinitasstr. gewohnt. Antworten baldigst an Sendowsky, Tel-Aviv, Merkas Baale Melachastr. 15. Wer kannte CÄCILLE LANDSBERG, Breslau, Agnestr. 11. Wann deportiert? gest.: 20. Februar 1943 Ins Goldene Buch eingetragen NATHAN HERRNSTADT geb.: 14. September 1866 best.: 20. Februar 1943 ELISE HERRNSTADT (geb. Matzdorff) geb.: 7. August 1874 gest.: 15. März 1934 eingetragen von ihren Kindern. RUDOLPH S. HEARNS und ELIZABETH geb. Ballin, Vineland, USA. Dr. WALTER GOLDSTEIN und EVA geb. Hermstadt, Jerusalem, Israel, sowie Enkeln und Urenkeln. (VWVVVVVWS/VVVWVVVVVVVVVVVV1 LIEBE FREUNDE! Wollt Ihr das Andenken unseres Gründers und 1. Vorsitzenden unseres Vebandes Dr. Wilhelm Seew Freyhan s. A. in Ehren halten, der Tag und Nacht für diesen Verband gearbeitet hat und in der Erweiterung der Vereinigung sein Lebenswerk sah dann spendet für den Dr. Wilhelm Seew Freyhan Fond, damit wir das in die Tat umsetzen, was ihm vorschwebte. Spenden können jederzeit auf das Konto: Irgun Joze Breslau, Tel-Aviv, Bank Japhet, Rotschild Blvd. 11 No. 26582/43 gesandt werden. Sie werden umgehend mit Dank quittiert. Vorstand des Verbandes ehemaliger Breslauer Die Fahndungsstelle für Kriegsverbrechen bittet uns, unsere Mitglieder und Freunde aus Breslau zu veranlassen, alles schriftliche Material von 199 — 1945, was mit Verbrechen, Deportationen Wegnahme von Eigentum jüdischer Bürger zusammenhängt, Urkunden, Bescheinigungen etc. uns zuzustellen oder uns davon Mitteilung zu machen. Insbesondere die Aktionen der Gestapo. Alles Material ist von Wichtigkeit. Wir werden für Weiterleitung an die richtige Stelle sorgen oder Ihnen aufgeben, wohin es gesandt werden soll. Verband ehemaliger Breslauer in Israel, Tel-Aviv, Karl Netterstr. 7 (Erich Lewin). Lutz Löwenberg s.A. Haifa Wir sind gerade im Begriff unsere Verbandszeitung No. 20 abzuschliessen, da erreicht uns die traurige Nachricht vom Ableben unseres Vorsitzenden der Haifaer Ortsgruppe Lutz Löwenberg. Wir haben von seiner langen Krankheit gewusst und sehr um ihn gebangt. Nun ist er heimgegangen ein Mensch, wie man ihn sehr selten findet. Aus angesehenem religiösen Hause aus Breslau stammend hat er diese Tradition der Familie- Zionsliebe und tiefe Frömmigkeit-bis zu seinem letzten Atemzuge gelebt. Schwer waren die Jahre der Einordnungwie wir alle sie gespürt haben — aber eine starke Aktivität gepaart mit ausserordentlicher Menschlichkeit hat ihm geholfen, alles leichter zu ertragen. Ein Mensch, der durch seinen Beruf täglich mit hunderten und im Laufe der Zeit mit tausenden Menschen zusammenkam, die oft gehetzt, nervös, übereilt vorwärts kommen wollten, die waren nicht immer angenehm — und es gehörte eine besondere Gabe dazu, mit ihnen fertig zu werden. Das hat Lutz Löwenberg verstanden. Seine überaus feine, vornehme Art, seine geradezu aristokratische Zurückhaltung, seine Liebenswürdigkeit haben jeden Streit gemieden. Es ging von ihm eine beruhigende Atmosphäre aus, die sich auf die anderen übertrug. Soll ich erwähnen, wie er die Eltern bis ins hohe Alter ehrte, die Liebe zu seiner Gattin, Kindern und Geschwistern, die Treue, die er Freunden hielt. Soll ich hervorheben die Zuverlässigkeit, mit der alles, was er übernahm, ausführte. Seine grosse Bescheidenheit lässt es nicht zu, dass man über ihn viel Worte macht. Das ist nicht in seinem Sinne. Ein Mensch im besten Sinne ist allen, die ihn liebten und verehrten verloren gegangen. Wir trauern mit der Gattin und der Familie um diesen guten Jehudi und aufrichtigen Mann. Sein Andenken wird bei uns in Ehren gehalten werden. Erich Elieser Lewin. SAMUEL COHN s.A. NEW YORK U.S.A. Am 11. Juli ist der in Breslau geborene Naturwissenschaftler. Samuel Cohn im Alter von 94 Jahren gestorben. Cohn wurde dadurch besonders bekannt, dass er vor 70 Jahren einen neuen Glühstrumpf für Gaslicht erfand. Insgesamt liess sich Cohn rund 200 Erfindungen patentieren.