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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1967-10-01 · No. 22 (October 1967) · p. [Seite]

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1967
Issue
No. 22 (October 1967)
Date
1967-10-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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SOCIETY OF FRIENDS FROM BRESLAU New York, N.Y. ' Die allerherzlichsten Glückwünsche zum Neuen < > Jahr, Gesundheit und Zufriedenheit wünschen, mit < > vielen Grüssen: > Dr. FRED and Mrs. SINGER, President Dr. HERBERT and Mrs. ZELLNER, Vize-President < >Mr. and Mrs. MARTIN GUTHMTNN (Kassierer) >Mr. and Mrs. ERNEST WIENER, Schriftführer > Mr. and Mrs. MAX BÄNDER, Assistent Kassierer" ^Mrs. IRMA PFEIFFER, Assistent Schriftführerin, /Es schUessen sich folgende Mitglieder an: (Mr. ARTHUR BÜCHLER und EDITH BÜCHLER < )Mrs. ALICE KURREIN, geh. Büchler, 535 W. 110< Jstrett, New York (Dr. TONI PEISER, geh. Büchler )Mrs. GEORGE FLEISCHMANN, geb. Zeppler /Mr. and Mrs. EGMOND KOCHMANN (Mrs. KÄTHE LIPPMANN, 295 Bennett Avenue /Mrs. ANNEMARIE HOLZ (Mr. and Mrs. GEORGE MILNER lDr. WALTER and Mrs. SCHINDLER /Miss EDITH TISCHLER, 83-19, 116th Street, Kew' /Gardens, New York \Prof. M. and Mrs. TSEVAT, Cincinatti, Ohio /Mrs. CHARLOTTE WEISBART, geb. Rosenthal (Mrs. CHARLOTTE WIENER, geb. Katschinsky )ERWIN und LOTTE WIMMER, Margarete Besen * (Mrs. FRED WEILE, New Haven, Conn )Mr. and Mrs. MARTIN NEUSTADT )mt. u. Mrs. HERBERT ANGRESS, New York Der Sf ro h wif wer Von Aron Calvary, Tel-Aviv Der Strohwitwer, der arme Mann, Der muss zeigen, was er kann. Muss zeigen, dass es ganz genau, So gut auch geht, auch ohne Frau. Er arbeitet von früh bis spät, Und alles, wie am Schnürchen geht. Er fegt sich selbst die Stube aus, Kocht Kaffee sich und Tee zu Haus. Beim Einkauf darf er nichts vergessen, Zum Frühstück und zum Abendessen. Er macht den Abwasch der Geräte, Er naeht die aufgegangenen Naehte, Doch plötzlich er voll Staunen fand, Es wird doch gar nichts anerkannt. Die Arbeit macht er ganz alleine, Doch seine Arbeit, die ist keine, Die Frauen, nämlich, diese Schlauem, Die hört er, statt ihn zu bedauern, Ihn mit der Frage überraschen; Hast du die Wäsche auch gewaschen? Es ist ganz klar, die Frau’n sind heller, Da zählt beim Abwasch jeder Teller. Das Kochen jeglichen Gerichts — Macht es der Mann, dann ist es nichts.!; Jahrzeitsstiftungen || j! und Eintragungen j! In unser “GOLDENES BUCH” erfolgten seit Erscheinen unserer letzten Mitteilungen folgende Eintragungen auf die Namen: JEHUDA LUDWIG LöiWENBERG geboren am 19. Juni 1899 (23. Siwan) gestorben 5. September 1966 (20. Elul 5726) eingetragen von seiner Ehefrau Ruth Löwenberg, Haifa. GEORG PERSICANER geboren am 5. Februar 1872 MINNA PERSICANER geb. COHN geboren am 29. Januar 1871 Beide umgekommen in Auschwitz im Jahre 1942. Jahrzeit am 24. Elul. eingetragen von ihren Kindern Leonore Gurassa, geb. Persicaner, New York. Kaethe Baron geb. Persicaner, New York. ALLE EHEM. BRESLAUER treffen sich in TEL-AVIV, im Cafe NOGA (vis ä vis Mograbi) Pinskerstr. 4 (Tel. 56063) Touristen u. Einheimische herzlich willkommen! Behaglicher Aufenthalt, auch air conditioned. Räume für Konferenzen, Versammlungen, Künstlerische Veranstaltungen, usw. na mv» Möbel SIMON Sheinkinstr. 16 TEL-AVIV Tel. 612857 Sonderverkauf zu den Feiertagen zu aussergewöhnlich billigen Preisen Ess-Tische Fauteuilles Einzelmöbel Stühle Sofas Beste Qualität. Gute Bedienung. Teewagen: Dinelt u. Variete! na io nav/ Unserer lieben Mutter KLARA NEUMANN, geb. BLASSE (früher Breslau) gratulieren recht herzlich zum 80. Geburtstag Ad mea Weesrim! Ihre Kinder ERICH und BETTY SCHÖNGUT geb. Neumann Tel-Aviv, 18, Arthur Ruppinstr. naio rno Wer nach Israel kommt und nicht bei FREDI DURRA war, war nicht in Israel! Täglich Restaurant und Night Club nmta mt? Kurt Jakob Ball-Kaduurl: Vor der Katastrophe Juden in Deutschland 1934—1939 (Verlag: OLAMENU, Tel-Aviv) Von den grauenvollen Jahren in Deutschland, in denen der Geist gegenseitiger Achtung und Liberalität fehlte, in denen die Menschlichkeit in diesem Lande verpönt war und in denen übelsten Gangstertum wertvolles Menschenleben vernichtete, ist in diesem Buch die Rede. Die Situation der Juden in den Jahren 1934—1939 der Nazi-Epoche, ihre Leidenszeit, ihre Schicksale, ihre Bemühungen um Auswanderung, um Rettung ihrer Angehörigen aus den Tatzen der teuflischsten Maschinerie, die es je gab — das ist der aufregende Inhalt. Und mit eigenen Erlebnissen dieser grausigen Zeit, wie mit Erlebnisberichten Anderer, ist dieses Buch eine schwere Anklage an die, die unser Volk vernichten wollten. Mit tiefster Trauer nehmen wir von den leider sattsam bekannten Vorgängen nochmals Kenntnis und lesen zwischen den Zeilen auch den Vorwurf an die Nationen und Glaubensbekenntnisse, warum sie diese Ereignisse geduldet haben. In solch einem Falle musste man sich einmischen, helfend eingreifen! Wo es um Leben und Tod völlig Unschuldiger ging! Der Verfasser hat allerdings auch jener Rühmenswerten — Deutscher und Anderer — gedacht, die in irgendwelcher Form Beistand geleistet haben oder ihr Mitgefühl zum Ausdruck brachten. Das Buch hat alle die schweren Erschütterungen, denen Juden in den genannten Jahren ausgesetzt waren, zum Inhalt. Es stellt die Tagesereignisse auf allen jüdischen Gebieten dar, auf denen des kulturellen, gesellschaftlichen und geschäftlichen Lebens, es behandelt das Schulwesen, die Kulturarbeit, die Auswandererberatung, die absurden, schändlichen und ungesetzlichen Berufsverbote, die Kristallnacht, die Läger. Es gibt Auskunft über die Tätigkeit bekannter jüdischer Organisationen und Persönlichkeiten in dieser Zeit. Namen wie Bab, Ball, Baeck, Berger, Blumenfeld, Benno Cohn, Freeden, Friedenthal, Gluskinos, Hirsch, Josepsthal, Lamm, Lubinski, Markus, Franz Meyer, Simon, Singer, Stahl, Traub, Weltsch, um nur einige zu nennen, vervollständigen den Wert dieses dokumentarischen Buches. Jedenfalls kann man dem Verfasser die tiefe Genugtuung aussprechen, die man bei der Lektüre des Buches empfindet, nämlich den Wunsch, dass sich diese grausame Wirklichkeit nie mehr wiederholen möge. Dass Kurt Ball-Kaduri diese Jahre aufgezeichnet hat, ist sein besonderes Verdienst. Diese erschöpfende Darstellung ist mit grösster Sachkenntnis, aber verständlich und volkstümlich, geschrieben. Es werden historische Fakten vermittelt. Welch konkretes Bild jener unseligen Zeit! Das Werk sollte in viele Sprachen übersetzt werden, damit alle Nationen erfahren, was vor der Katastrophe geschah. Die Namen vieler Breslauer Persönlichkeiten machen das Buch für unsere Leser besonders interessant. J. S. Unserem Freund und langjährigen Mitglied Herrn JOSEF GEORG MARKOWITZ, Haifa, sprechen wir zum Ableben seiner teueren Gattin unser tiefstes Beileid aus. Ebenso Frau EVA NOSSBAUM geb. Lessheim zum Ableben des geliebten Dr. SIEGFRIED NOSS¬ BAUM, Pardess Chana. Druck.: NAOT Ltd., Tel-Aviv, Wolfson 48.

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