Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 2003
- Issue
- No. 75 (2003)
- Date
- 2003-01-01
- Page
- Seite 20 (sequence 1753)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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20 Grußwort Botschafter Dreßler für die Mitteilungen des Verbandes Ehemaliger Breslauer in Israel : Zu Rosh Hashana entbiete ich den : Mitgliedern des Verbandes Ehemaliger Breslauer in Israel und allen Leserinnen : und Lesern der Mitteilungen für das Jahr 5764 den traditionellen Wunsch "zu einem guten Jahr möget Ihr eingeschrieben; werden". Rosh Hashana ist der Zeitpunkt, : an dem wir auf das vergangene Jahr zurückschauen, aber auch unseren Blick nach vorne in die Zukunft richten. Viele Ereignisse gäben sicherlich Anlass zur : Sorge, doch wollen wir nicht vergessen, dass es auch Entwicklungen gegeben hat,; aus denen wir, wie ich denke, Zuversicht und Hoffnung schöpfen können. Ich wünsche uns allen, dass die traditionell zu : Rosh Hashana gereichten in Honig getauchten Apfelstücke das kommende i Jahr zutreffend charakterisieren mögen. Es wird uns immer wieder vor Augen geführt, dass Menschen in dieser Region wie auch anderswo in der Welt mit allen Mitteln und ohne Rücksicht auf das höchste Gut, das menschliche Leben, ihre extremistischen Ziele zu erreichen versuchen. Umso wichtiger ist es, dass wir zusammenstehen, um gemeinsam die freiheitliche Demokratie und die Werte, auf die sie gegründet ist, zu verteidigen. Ihr Verband repräsentiert ein großes Erbe. Breslau war die Heimat einer der größten jüdischen Gemeinden in Deutschland. Nach der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland und dem von Deutschland mit dem Überfall auf Polen begonnenen Zweiten Weltkrieg war diese Gemeinde zerstört, ihre Mitglieder ermordet oder in die Immigration getrieben. Wroclaw wurde und ist heute eine : polnische Stadt. In dem vor uns liegenden Jahr werden unsere polnischen Nachbarn mit neun weiteren Ländern in die Europäische Union : aufgenommen werden. Das wird Polen; und Deutsche noch näher zusammenbringen. Gerade für eine Stadt : wie Wroclaw/Breslau ist das eine wichtige : Entwicklung. Die Vergangenheit können; wir nicht ungeschehen machen. Aber die Erinnerung an das Geschehen erlaubt uns, zu ermessen, wie groß der Fortschritt : ist, den wir im kommenden Jahr vollziehen werden. Ich denke, auch für Sie als : ehemalige Breslauer in Israel, ist das ein positives Ereignis. .T..J Betrifft Juristische Fakultät der Universität Breslau 1918*1945 Ich bin graduierter Student der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und beabsichtige, eine rechtshistorische Dissertation über die Breslauer Juristische Fakultät in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus zu schreiben. Bei meiner derzeitigen Recherche bin ich auf Ihren Verband und die "Mitteilungen" gestoßen. Für meine Arbeit ist neben den Archiven in Berlin und Breslau sowie den wenigen wissenschaftlichen Artikeln der Kontakt mit Zeitzeugen wichtig, dabei ist die Frage der . . . Ich danke Ihnen vielmals für die interessanten Neuigkeiten und wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und friedvolles Leben. Alice Kiksmann, geb. Matzdorff, Seattle. ... Wie immer habe ich mich sehr mit dem Mitteilungsblatt gefreut. Es verbindet mich mit den Breslauern, und wenn ich Namen von Menschen und Strassen lese, kommen viele Erinnerungen zurück. Vielen Dank. Anita Kempinsky Heller, P.O.B. 1337, Huntington, N.Y., U.S.A. 11743. Behandlung der jüdischen Professoren und Studenten von zentraler Bedeutung. Dabei würde es mich interessieren, inwieweit Ihnen Menschen bekannt sind, die in dem genannten Zeitraum in Breslau an der Juristischen Fakultät gelehrt oder studiert haben. Möglicherweise gibt es auch Angehörige, die Tagebücher oder sonstige Aufzeichnungen ihrer Verwandten aus dieser Zeit haben. Thomas Ditt, Trelleborger Straße 7, 13189 Berlin, Thomas. Ditt@gmx. de . . . Gestern kam wieder einmal eine neue Ausgabe der "Mitteilungen" - vielen Dank! Ich lese nun seit mehreren Jahren stets mit grossem Interesse die Beiträge und Nachrichten. Meine Familie stammt aus Schlesien, meine Mutter ist in Breslau zur Schule gegangen. Im übrigen habe ich Teile des Briefnachlasses der Familie von Dr. Max Glaser, ehern. Breslau, umgekommen in Theresienstadt. Ich wünsche Ihnen und dem Verband alles Gute und verbleibe für heute mit freundlichen Grüssen Dr. Christian H. Freitag, Mühlweg 15, 78355 Hohenfels, Deutschland Unsere Leser schreiben _ Im Zusammenhang mit meinem Forschungsprojekt über ein niederschlesisches Dorf und das dortige Rüstungswerk in den Jahren 1942-1945 haben sich einige Fragen ergeben. In der Hoffnung, dass einige Ihrer Leser hierzu Informationen haben, bitte ich Sie, folgende Anzeige in den "Mitteilungen" zu veröffentlichen. Fragen aus Michigan (USA) Im Zusammenhang mit meinem Forschungsprojekt zu dem Dorf Buschvorwerk (Krzaczyna) bei Schmiedeberg (Kowary) Niederschlesien in den Jahren 1942-1945 suche ich Informationen 1. Zu Dr. Siegfried Weiss, Rechtsanwalt, stammt aus einer Breslauer Familie, im Ersten Weltkrieg verwundet, wohnte anscheinend seit den Zwanziger Jahren in Buschvorwerk. Angeblich hatte er eine Schwester, die nach England emigrierte. Dr. Weiss wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo er 1943 starb. 2. Zu Rudolf Jonas und seiner Frau Hildegard. Er musste seinen Beruf als Kapellmeister und Komponist in Berlin aufgeben und zog etwa 1935 nach Buschvorwerk. Er überlebte den Krieg und starb dort 1949. 3. Zur Familie Stampehl aus Berlin, die etwa 1940 nach Forstlangwasser oberhalb von Buschvorwerk umzog. Die Mutter war Jüdin. Die Familie überlebte den Krieg. Bisher konnte ich die Nachnamen und Wohnorte der drei Töchter nicht ermitteln. 4. Zum Zweigwerk Schmiedeberg der Kölner Firma Wilhelm Schmidding GmbH, das ab Juli 1943 in Buschvorwerk erbaut wurde. Unter den Zwangsarbeitern dort befanden sich auch viele Juden. Für Informationen wäre ich sehr dankbar. Prof. Hermann F. Weiss 1051 Honey Run Drive AnnArbor, Ml 48103, USA. Wer kennt? Heinrich Gorzelancyk, geb. 10.08.1924 in Berlin. Im Alter von 3 Jahren kam er mit seiner Mutter (geb. Lublin) nach Breslau. Im August 1939 verliess er Deutschland. Heute lebt er in Norwegen und-sein Name ist Henrik Gorlan. Bitte zu wenden an: Celia Gorlan, Telefon: 02-5636438 Unsere Leser schreiben