Mannheim
Compact Memory

Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 2002-01-01 · No. 72 (2002) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
2002
Issue
No. 72 (2002)
Date
2002-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
97% known words query
IRI
…/7506414-7412010-7491857--450-7412011
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Gegründet von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan .i.u lN'Jom ’nsi1 juin *1 uj niirv MITTEILUNGEN No. 72 X DES VERBANDES EHEMALIGER BRESLAUER IN ISRAEL E.V. VORSTAND: Mosche Goldstein (Vorsitzender), P.O.B. 3591: 61035 Tel-Aviv Dr. Elijahu Hoffmann, Gabriel Holzer, Lotte Lewald, Dr. Awraham Schalew ,cKMAN1A JUDA1CA Pessach - die Zeit unserer Befreiung! Unsere Weisen prägten zwei Ausdrücke: Pessach Mizrajim, das einmalige historische Geschehen, als die Stämme Israels von der Knechtschaft Ägyptens befreit wurden, und Pessach L'Dorot - das Pessachfest für die künftigen Geschlechter, an welchem man immer dieses Auszugs aus Ägypten gedenken soll. Wir lesen in der Hagada: "In allen Zeiten ist es die Pflicht eines jeden Einzelnen, sich vorzustellen, als sei er selbst aus Ägypten gezogen". Aber in den Jahrtausenden war es für Juden nicht schwer, sich die Knechtschaft von Ägypten vorzustellen, denn die Leiden, welche sie im Galut zu ertragen hatten, erinnerten sie immer an die ägyptische Knechtschaft. Die Heilige Schrift berichtet uns, dass, als Israel aus der ägyptischen Knechtschaft entronnen war, es Pharao reute, und er mit seinem gesamten Militär ihnen nachsetzte. Und was ist heute? Der Holocaust, die Shoa, ereignete sich in den Vernichtungslagern Europas. Viele Teile der Bevölkerung Europas waren passive und zum Teil auch aktive Teilnehmer dieses großen Verbrechens gegen das jüdische Volk. Der neue entstandene jüdische Staat ist anscheinend den Männern der Europäischen Union (und besonders Frankreich) ein Dorn im Auge. Anscheinend bereuen sie, dass dem jüdischen Volk, nach seinen großen Leiden im Laufe der Geschichte die Freiheit gegeben wurde, so wie Pharao vor dreitausend Jahren. Die Journalistin Barbara Amiel berichtet aus London über die Bemerkung des französischen Botschafters dort, welcher sich äußerte: "Warum die ganze Welt von so einem kleinen und (hier kommt ein unflätiges Wort) Staat leiden muß". Einer der Höhepunkte der anti-israelischen Einstellung der Europäischen Union ist die Boykotterklärung gegen Waren, welche von jüdischen Fabriken und Werkstätten in Samaria, Judäa und der Golan-Höhe hergestellt werden. Das erinnert uns and die grauenvollen 30iger Jahre in Deutschland und die dortige Propaganda: "Kauft nicht bei Juden!" Die Koalition der Europäischen Union mit den arabischen Staaten gegen den Staat Israel beruhen auf derselben Basis, wie der Antisemitismus der dreissiger und vierziger Jahre, sowie auf den gemeinsamen Interessen mit den arabischen Petroleum-Baronen. Heute gibt es kaum einen Unterschied zwischen den radikalen Linken und den radikalen Rechten und Neonazis in ihrer Einstellung zu Juden und dem jüdischen Staat. Trotz allem haben wir die Hoffnung, dass mit G"ttes Hilfe das jüdische Volk und der Staat Israel einer glücklichen Zukunft entgegen geht. Wir wollen auch nicht diejenigen vergessen, welche uns mit Rat und Tat beistehen, wie z.B. der tschechische Ministerepräsident, welcher bei einem Besuch in Israel den arabischen Terrorismus aufs härteste geisselte. So wie auch amerikanische Staatsmänner, welche selbst in einem Land leben, welches von dem islamischen und arabischen Terrorismus zu leiden hat. Wir feiern das Fest der Freiheit mit großen Erwartungen - Chaq Sameach! D.R. fin unsere Mitglieder und Freunde! Bei dem Versand unserer Mitteilungen No. 68 teilten wir unseren Lesern mit, daß wir uns leider gezwungen sehen, Leser, die ihren Beitrag lange Zeit nicht gezahlt haben, aus unserer Liste zu streichen. Die vergangene Nummer unserer Mitteilungen No. 71 ist deshalb nur an die Leser versandt worden, die in den vergangenen Jahren ihr Interesse an den Mitteilungen gezeigt haben. Dasselbe gilt natürlich auch für die neue Nummer. Der Mitgliedsbeitrag pro Jahr steht weiterhin auf 100 Shekel, bzw. $ 40 für das Ausland. Wir bitten Sie, uns diesen Beitrag in der Währung Ihres Wohnlandes (also aus England in Pfund Sterling, aus Deutschland in DM usw.) in Schecks zu übersenden. Spenden für unseren Sozialfond sind darüber hinaus immer höchst willkommen!

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.