Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 11/12 (11.1836)
- Date
- 1836-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 32)
- Language
- German
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/ ' V!«^Mck» „Die dieses thun, mißfalle» mir, spricht Gatt, den» „was ich verwarf, daS erwählten sie." Wo hat fle aber deW ihren Sitz aüfgrschlügen, die wahr; Frömmigkeit? -^- Köret, wohin Her Prophet unS weiß. „Auf den blick'ich, dev leidend ist und ge^ „beugten Sinnes, meinem Mo)rte mit banger „Ehrfurcht anhängt!" Gleichmuth im Leiden, sanfte- Dulden, ruhige Ausdauer auch im widrigste» Geschick, dies bekundet den wahrhaft Frpmmen. Sei» eignes Verdienst achtet er nur gering, darum, wird er nie bestimmte Forderungen an die Gotthtit stellen, ihM die- oder jenes, seiner Verdienste willen, zu gewähren, um sodann bei der Nichterfüllung seine- WunscheS in laüteS Mißvergnügen auszubrechen. Alles, waS ihm zuköMmt, ist ja AuSstuß der göttlichen Gnade, er erttägt, leidet Alles; Gebeugter Sinn^ ansprüchlöses Gemüth ist ferner Eigenthum des Frommen, darum weilt er im Glück« ohne Uebermuth; älmgang mit der Welt läßt ihn ohne Verführungdie Nähe der Sünde gibt ihm feinen Anreiz zum Bösen, -2denn gering emd beschei-tzn ist der. Kreis seiner Wünsche; nicht eiteln Genüffen, Nicht rauschenden Freuden jagt er nach, nicht hohe Ehren, glicht Schätze und Reichtyümer will er serittM- Genügsamkeit ist sein Theil, Au. Menhsit-'set» r-d-l ) u^'EndMH -»ngK'EhtDrchd r-GckttsS Wort, MaRWgeMSinneN uNd Mkachte», Me auch nur Ms» 'S'HfOkM vM W.MllcheMetzee zuMchen, ju dem Wesen der w»hrM,a ächten Frömmigkeit. Wem Gott und sein heilig Wärt stets ge-eywärtL-' ist,. ,'P jü Mgea -^Ln und mit GM lebt und webt, der ist sicher vor irügerischrn-Meda»kea, nie Mktd ein heuchkerffcher ek»' M. fcheS Wort, ein Unrechter Schritt feine» DMMen Wandel entweihe»; Gükte -fürcht ist die Quelle, der unMsieMre Born seine- LetzMSk/ «s» . r . I