Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 11/12 (11.1836)
- Date
- 1836-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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MWWMäMMMWWWMWMWWWWWWWWMWWWWWW ) belehre unü,» wie wir fromm sein sollen, gib unS - den Willen, verleihe unS hie Kraft, daß unsre besseren . Gesinnungen sodann auch in Lhaten übergehen! Einen neuen t Altar errichten wir dir dadurch^ mit Neumondöopfern ge-! füllt, ^ir wohlgefällig immerdar! L. c, < Geehrte Versammlung! In unserm jüngsten Festoortrage hatten wir versucht die Aufmerksamkeit auf gewiffenhüfte und zweckmäßige Ausübung der religiösen Gebote hinzulenken, wir hatten allerlei Erforderin'ffe aufgestellt, die, gleichwie bei Darbringung derLrstlingd im Heiligthume, so auch bei Erfüllung der Nellgionöpftichten nothwendig zu beobachten sind; dem tieferen Nachdenken kann indessen nicht entgangen sein, daß, so unerläßlich^auch die sorgfältige Bedbachtung und genaue Handhabung der göttlichen Gebote ist^ wie wir Os Damals andeutetey, und sich zwar wohl verckuthen läßt", wer jenen Anforderungen genügt und somit zu erkennen gibt, daß er des Herrn Willen gern vollziehet, Gottes Lehre auch wohl im Herzen habe, — so vermag dies doch noch nicht als untrügliches Kennzeichen wahrer innerer Frömmigkeit, ächter gottseliger Gesinnungen zu gelten. Können nicht äußere Umstände dazu bewogen, könnt», nicht uns unbekannte Ursachen dahin gewirkt" haben, ganz so zu handeln ,^ daß alle Welt in die Täuschung versetzt werde, es sts reiner HerzenSdrang^ innere Gottesfurcht, die zur edlen' That antreibt?Kann aber e»^», Solcher wohl zu den Heilige«, Auserwählttn gezählt werden, whrdig sich Gott zu nahe«? UM soll dienicht daSZiel sein, daS die Besseren üllesammt zu erreichen streben? Oder genügt eS unS etnm, unsre Pftichten bloS zu üben, ohne daß wir auch daS innerste Seelenbedürfnißfühlen, ihnen obzuliegen? Gekvährt dies Ausdauer i«, Unglück? Gemessenheit im Glück? Ruht da unsere Lügend wirmch gus, sicherem Grunde? Erheischen wir nicht eines festen «»zerstörbarem Dammes, der das wilde tobende Meer der Leidenschaften von uns zurück-