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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1836-11-01 · 11/12 (11.1836) · p. [Seite]

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
3 (1836)
Issue
11/12 (11.1836)
Date
1836-11-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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336 düng, ihr alles Schönen und Hohen ganz und gar unbewußter Sinn an ihnen selbst; aber noch trauriger war ihreäußere Lage, noch schrecklicher daS LooS, daS sie traf, wenn sie alt und schwach wurden , und die wenigen Groschen für ihren e^rmlichen Unterricht nicht mehr verdienten. Die Zeiten sind anders geworden, die äußern Verhältnisse haben sich mit der erlangten Bildung israelitischer Nabbinen und Lehrer gebessert, obgleich hier noch mancher Wunsch übrig bleibt, obgleich der trefflichst gebildete Rabbiner und Lehrer kaum so viel für seine Lebensbedürfnisse hat, als der subalttrne Staatsbeamte, weil die Kräfte der Gemeinde selten auürelchen. Aber daS Loos derselben, wenn sie nicht mehr im Stande sind, thätig zu sein, ist fast noch eben so traurig alS ehedem,, und nimmt. daS Mitleid jedes Edeldenkenden um so mehr in Anspruch, La ihr Schicksal meist ein unverschuldeteist. Dies mag genügen, darauf aufs merksaip zu machen, wie nothwendi^^ieÄtzlich eine allgemeine Anstalt zur Unterstützung in Noth und Elend gera th euer jü di scher Rahbinen, RellglonL- und Schullehrer ist. Es sei hier nur am Platze, einige Linien zu einem eben fogroßartigen als wohlthätigen Institute zu ziehen, mit dem mittet Zeit eine Witwenkaffe für jüdische Geistliche und Lehrer verbunden werden könnte. Lheilnehmer könnten nur alle wirklich angestellten Rabbiner, Prediger und Lehrer Deutschlands, oder etwa deS nördlichen Deutschlands, sein; sämmtliche Theilnehmee zahltenlin. drei verschiedeneu Klassen einen jährlichen Beitrag von etwa 6 oder 4 oder 2 Thlr.; welche Beiträge von, in den Provinzial-Hauptstädten bestallten Agenten eingefammelt und in die Hauptkasse ckbgrliefert werden, die die Gelder in Staattzschuldschelnen und auf Sparkassen anlegt. Nur chiejenigrn, welche wirklich Beitragende sind, können auf.Unterstützung Anspruch machert , und zwar erst wenn sie eine gewisse Zahl Jahre, sWa S,/beigetragen haben. Um diese zu erlangen, ist eS nothwendig, daß sie Zeugnisse desjenigen Rabbiners, Pre-

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