Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 10 (10.1836)
- Date
- 1836-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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»'MM > > , > »—»-», WlOrdes^etterltchen-HauseL^- Betrüb'niK. rmb^BerdruK, wie Ln Mer später» Bestimmung zum Hetzleid und Verderbe». /ti»d dir Gattin und Hausfrau ohne währe Religion^ ohye Frömmigkeit und Tugend,/ohne sanfte Sitten, ohne Andacht, die ihre Pflichten nicht kennt und darum nicht übt, oder auS Leichtsinn oder Unglauben oder Vergnügungssucht mehr oder weniger -erläßt, um ihren eiteln Wünschen und Genüssen zu leben, wie ist eS da bestellt um deS HauseS Wohl, um des Gatten Ar jeden und der Kinder Leitung, um deS HauShalsS Ordnung und Thätigksit nach innen und deS Hauses Ehre und Achtung nach außen? —Welch ein niederfchlagendes, abschreckendes Bild! Verwirrung und Zerrüttung und Mißverftändniß und Zwietracht und Mangel walten, wo Zufriedenheit und Ordnung und Einverständyiß Wd Segen walten könnten und würden. Der Wurm yagt im Gebälke, langsam glimmt die Gluth im Innern, durchwühlt den Grund deS HauseS — es stürzt zusammen, und ach t begräbt daS beste Erdengut, dahäusliche Glück, unter seine Trümmer. —- Denn, im Sinne unkrüMleichniffezu redenwohl fteht eS noch, daS HauS, dadie Welt sieht, wohl fest und in glänzendem Wohlstand gär— aber jenegöttliche StiftSzelt dehäuslichen Lebens, de- Heil- und Segen-, von dem wir reden, „da-Heiligthum, dem njcht- Unheiligeö sich nahen darf^ dawankt bei solcher zerbrechlichen Stütze — weil der Grund locker, weil der Nagel de- Zelteein schlechter war. — Aber? dje Bildung, aber die Sitte, aber das Ehrgefühl, der Verstand, schütze» diese nicht Mch da- HnuS gegen sqlche traurige Folgen, ersetzen sie nicht den Mangel an Religion? Nein, meine Theuern, prüfet eS, erwägt eö ernsthaft, und ihr werdet eS glauben und erkeDK. Nur scheinbar und täuschend unö wandelbar ist solcher Schutz, wie der Wandel im halben Mondschein gegrn dareint Sonnenlicht. Sie reichen nicht auS, jene Mittel, für Zeiden und Freude«, sie bewahren nicht vor UeberHUth pnd Hochmüth, nicht vordem süßen Gift der Sünde, nicht vor den Fesseln de-Laster-z sie sind unächteS