Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 10 (10.1836)
- Date
- 1836-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/7166791-7167834-8877359--1258-7168083- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
' - W7 ' ' und erhält LS, alStzaS HtteSfürchtige WM? Md buM ^vas «ch erhalte^ als durch die. Ireue-ÄrrS' Beruf- >' hyrH veredelten Sinn und ftomchen WanM, wie nnfte heUtzMGgion fleAhrf und einglbt, wie einem Worte, durch die -ewisfeychaftß Uebung der Pflicht, -lö Gottes Gebot und^SüUdenfcheu, erst als folgsame keusche Tochter , der Eltern und -Geschwister Freude, dann al-die züchtige Gattin, einstige Hausfrau, als die zärtliche, ftowmsinnkge Mutter, d,S Hause- Glück und Ehre, die deS Gatten Herz tzffelt durch achtungsvolle Liebe, und der empfänglichen Kinderfeste die erste GotteSerkenntnkß einflößt durch weise Belehrung und Andacht, und sie zur Tugend heilige durch-edles Beispiel, erfrischend, pflegend , bildend fürs wetterk Lesen, wie der Morgenthau die zarten Keime und Btüthen erfrischt?. UE>wenn -zwü für einander geschaffene Seelen vor Gvtt daü gesetzliche Band der Ehe schließen, hie heilige Gesetzfeier der Ehy begehen, ist eS da nicht, als riefe her etfrrute Jüngling, der nicht auf irdische Eitelkeit allein gebaut, seiner Lebensgefährtin, zu, bei der Gründung seines werdenden Hausein Israel. „Komm, laß unS wandeln im Llchte deöEwigen!" — Auf siedeö Hause- Glück und Ehre, deS Hause- Stütze und Erhaltung, sind aste Hoffnungen ja gerich» tet. Aber wie im Materiellen, vorübergehenden Leben, so auch im geistigen. Wa- Zauern soll, muß feßen GrUnd haben. Nicht waS glänzend beginnt, was prangend die Augen blendet. Die angestammte Religion gründet und muß gründen deS HaDö /stnd Segen; sie schafft jene Zierden der Familien und Geschlechter, De/ obwohl minder bekannt dem Geräusche der Welt, aber um so heilbringender und höher, man nur einer frommen Mutter verdankt. Fassen wirrstes Mammen, waSDuhin ustd Ehre- Lob, Bewunderung für den Mann hervürbringt: Muth, Tapferkeit, Klugheit und Erkenntniß, nimmer Werden sie so siegreich das Gemüth etzgreifen, nicht so wohlthuende Rührung hervorbrMen, als hia Tugenden anspruchslosen, edlen