Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 3 (1836)
- Issue
- 4 (4.1836)
- Date
- 1836-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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129 ihren Flauen, ihren Kindern drohte von allen Seiten — da ruft ihnen MoseS zusie sollen schweigen. Habet Vertrauen zu dem Lenker droben , der euch bis hierher geführt. Nicht mit menschlichen Waffen sollet ihr kämpfen gegen den Feind, diese brächten euch und ihnen nur Tod undBer. derben — seid ruhiggefaßt, hattet der Hülfe, schweigen- DaSist daS leuchtendste Beispiel, daglänzendste Muster, Israeliten, welches euch die heilige Schrift vorhält. Ist eS nicht der Vater droben, deffen Hand auf euch lastet? Ist eö nicht der Allgütige, welcher euch in' diesen Kampf geführt? Ist er anders als die Liebe? Will er sein Geschöpf vernichten? Sind Töne deS Jammerihm Lobgesang? — Warum lehnet ihr euch ML gegen ihn? Warum wollet ihr ihn meistern? Warum wollet ihr sprechen : Anderwäre eS bessert DaS Knie beugen, die Hände emporhrben, und schweigen, schweigend sich seinem Willen ergeben daS ist daS rechte Vertrauen, daö ist die wahrhafte Hingebung in den Willen GotteS. — Der Blich in die Zukunft, meine Geliebten^ ist u«S versagt. WaS da kommen wird, ist in einen dichten Schleier verhüllt; Niemande- Hand vermag ihn zu lüften. So wollen wir rückwärts schauen, anstatt vorwärts» Vier Jahrtausende hat Israel bestanden; sollten, wie sagen, ab es ferner bestehe? Also altist unsre Reli^ gion, sollten wir fürchten, Ae ginge unter? Du zählest her Jahre flebenH, Greis, du fünfzig, Wann, du zwanzig, Jüngling, solltest du zittern, wie groß deine Tage werden? Also lang hat er dich gespeiset, hat er dich gekleidet, hat er dich gewärmt; solltest du fürchten, du kämest nun um? Also lang hat err dir Freuden geschenkt, und nach den Leiden daS Glück, Und nach der Krankheit Genesung, und in der Dürftigkeit Unterstützung, und in d§r Noch Hülfe, und in der Verirrung Licht; solltest du meinen, er verleih' eS dir nicht ferner, vorüber tzi alle- Glück, ulltergegangen Zein Licht?— Wir sollen schweigen! Wann schweigen wir, meine Brüder? Wenn der Mensch bewundert, schweigt er. So wollen wir bewundern den^ der die Eche kleidet m/t Grün