Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 12 (12.1835)
- Date
- 1835-12-01
- Page
- Seite 432 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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predigt zum über Ps. 147, V. 16. er Winter ' , I-" - -! - - - - 7 cx^ch freue mich, wenn man zu mir saget.^Lasset Änd^chtigL Brüder! unS nach dem Gotteöhause gehen! (Ps. 122, V. 1.) Also sprechet auch ihr, meine Brüder, die ihr heute hieher gekommen. Wenn auch der Winter sich draüßen gelagert Und die Flur verödet hat, und Feld und Haue mit seinen, ^chneetuche einhüllt, und/die Luft schneidend und den Boden eisig, macht: ihr kommet dennvch in das Gotteshaus, ihr fühlet, daß es köstlicher ist um die innere Warme der Religion, um die innere Gluth der Frömmigkeit, als um den Frost der Glieder; daß es süßer ist um das Wort Gottes und daö Gebet zu Gott, als daheim am wärmenden Ofen zu weilen. Ihr fraget nicht nach den Jahren, die euch drücken, und die Bequemlichkeit zum Bedürfnisse machen, ihr fraget nicht, ob es eurer Gesundheit schade, ob eS ben Gebrechen, des LeibeS, die der oder jener an sich tragt, nachträglich wäre, in diesem kühlen Raume zu weilen: ihr wiffe^daß der Pater droben der höchste Arzt ist, und daß eö beffek ist, der Gebrechen der Seele und der Last deS Geistes zu warten, alö derer deS Körpers. Und so schwinde die Trauer, daß ihrer so viele nicht kommen, daß ihrer so viele daheim bleiben, vor der Freude, daß noch so m-nche ° sind, ^die zu ihrem Gotte um ihres Gottes willen kommen. «Enichts Anderes, die hierher etwaö zu bringen, hier etwas