Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 11 (11.1835)
- Date
- 1835-11-01
- Page
- Seite 404 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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404 umzustoßen, und Ln ihrer Nichtigkeit darzustellen daß auch dieses Unternehmen, das Werk deS Verfassers auch in Deutschland, wo es vielleicht noch nöthiger thut, zu mrbreilen, den herzlichsten Beifall, und den Wunsch, daß es seinen Zcheck vollkommen, erreiche, erregt. Die Uebersetzung bot nicht geringe Schwierigkeiten dar, schon deshalb, weil in staatsrechtlicher Beziehung die französische Sprache viel ausgebildeter ist, als die deutsche; sie ist aber meist eine, ganz gelungene zu nennen. Der Übersetzer hat die Noten/ die in der franz. Ausgabe den vierten Band auSmachen//u größerer Bequemlichkeit, jedem Bande hesonders angehängt, so daß die Uebersetzung nur drei Bände auqmachen wird. Herr vr: Ri esse5 hat in einem besondern Vorworte auf würdige lind klare Weise den Standpunkt und Endzweck deC Werkes dargrstellt. Die , Menschwerdung oder der Fall; nach hebräischer! Vorftellungs- . weise. Eine Betrachtung über das dritte Kapitel der Genesis, von Karl Theodor IohannseN. Kopenhagen. Verlegt von G. Phitippsen. 1835. S. 22. 8. (6 Gr.) - Der Vers, führt die Idee ausr Adam und Eva müssen vor dem Falle eine höhere Organisation gehabt haben, einen feineren, vollkommneren Körperbau, eiiie Seele, die von allen materiellen Zwecken entfernt gewesen. Durch die erwachende Begierde aber, welche unter dem Bilde der sprechenden Schlange zu vetstehitn ist, und deren Befriedigung , sel der Mensch erst Mensch geworden, mit eiriem menschlichen Körper, den Schmerzen, Krankheiten und dem Lpde unterworfen, und einer den körperlichen Bedürfnissen und ^Leidenschaften sich unterordnenden Seele. Mannnüffe daher nicht sagen: der Fall der Menschheit, sondern zur Menschheit. Der Baum deö Erkenntnisses werde dieser Baum genannt, weil Leidenschaft dem Menschen der Schlüssel zur Wett ist, wodurch er in sie hinekndringt, weil er die Welt und sich selbst nur durch Fehler kennen und ergründen