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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1835-11-01 · 11 (11.1835) · p. Seite 380

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
2 (1835)
Issue
11 (11.1835)
Date
1835-11-01
Page
Seite 380 (sequence 5)
Language
German
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gemacht, und ertrage in dieser Zuversicht all'deine Geschicke, denn du weißt nicht, waS nach ihnen kommt. Mnd nun, meine Freunde! zu solchen Tagen des Glückes, zu solchen guten Tagen bestimmte der Herr euch diese Tage, diese schönen Tage des Laubhüttenfestes! eine Zeit unsrer Freude sollten sie sein: wo nach din Tagen der ReuS und Buße, nach dem Tage des Fasten- und Kasteiens, der Versöhnung und Läuterung unö die ganze unschuldige Freude deS Leben-, seiner Güter und schuldlosen Genüsse durchströmen sollte. Da unS Gott als Richter, Vergelter und Versöhnet erschienen war/ so wollte er uns nun auch als wahrhafter Vater der Liebe, der den schwachen Hindern der Erde die schwellenden Herzen mit reiner Luft und Freude erfüllen wollte, sichtbar werden. Und so wie nun in den vergangenen Tagen, drr mein Wort zu euch kam, ich sprach, nach meiner Pflicht, an lenem heiligen Drommetenfeste, von der Erweckung der schlummernden Seelen auö dem Nachtwandlerleben der Erde, an dem großen Abende der Versöhnung von den O.uellen, von der Natur und den Folgen der Sünd.e, so wie ich am Versöhnungö tage den ganzen Lauf des menschlichen Dasein-, seinen Anfang, seine Mitte und fein Ende, vor euch vorüberführte, so will ich heute am Tage deö Glückes reden zü euch von hem Glücke des Menschen, von dem wahren Glüö^e des Ardensohnes, worin es besteht? wo es sich findet? wodurch es bewirkt umVerhalten wird? — In dem Garten der Erde, m. L., sprießen viele Llnmcn hervor: einige duften, einige schimmern an Farbenpracht, einige verbergenWnter dergleißnerifchen Hülle tödrlicheS Gift, uyd der Mensch kennt sie nicht, und pflücke sie alle, eine nach verändern. Waö^sl Glück? Wo weist rk'? Wo ist ötz W finden? D^er Ruf ertönt von allen Menschenzungestdieser Ruf begersteA alle Herzen, bringt alle Geister in Bewegung, erweckt alle Kräfte und Triebfedern. So lange der Athem steigt und fällt, so lange unter der Hülle der Brust dageängstigte Herz klopft, so lange das Auge

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