Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 9 (9.1835)
- Date
- 1835-09-01
- Page
- Seite 335 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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5 Int ierr, worunter man sonst dm ganztn Seestrich von Arabien bis China verstand. Es sollte nun angegeben werden, daß die 4 HaupOröme, die der Erzähler in diesem Lande kannte, aus einer Weltgegend herflössen, und ihre Quellen so nahe wären, baß man glauben konnte, sie wären nur 4 Arme einer und derselben Hauptquelle. Welche nun diese 4 Ströme unter den uns bekannten südasiatischen Flüssen feien, bestimmt Büttmann so, daß nach ihrer genauen Ordnung yon Osten nach Westen der Pischon, Gichon, Chr'ödekel, Phrath wäre: . Besynga, Mtttges, Jyduü, Euphrat. Unter B esy ngWHvelcher Name von-dem Ptolomäus entlehnt ist, ist der Pegu zu verstehen, der wieder mit dem Irabaddi ein und derselbe ist. Diese Aufstellung sucht er auf folgende Weise zu «hätten. In dem Worte Besynga findet er nur eine von den Griechen griechisch gemachte Form für Pischon oder Beschung, da daö° k und V von allen Asiaten verwechselt wird, ein 6 aber Nasenlaut wäre. Unter LH avilain welcheder Pischon hineinströmt, versteht er daher die bekannte Landschaft.Ava Ln Hinterindien, durch welche der Besynga (Jrabaddi) fließt, noch dazu, da die ganze Gegend von den* Griechen das goldene Land genannt wurde, und sich hier auch> das wohlriechende Harz Bdellium findet, welches, voch den Grieche^ auch Bdolchon genannt wurde, so» daß sich das biblische Bdolach nicht verkennen ließe. U!m in dem Gichon den Ganges zu finden, erklärt er, daß die Alten unter Kusch dderDtthiopien nicht bloS die südafrikanischen, sondern alle Südländer, die der heißen Erdzone nahe liegen, verstanden hätten. Eben so sei unter Aschur nicht bloö die Provinz Assyrien, sondern der ganze^Ländrrstrich, der unter der Assyrischen Dynastie gestanden, zu verstehen. Da nun der Indus am frühesten Hind geheißen, so findet er in dem Dagesch im Daled dich eine NamenSbestätkgung. Wenn Mm