Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 8 (8.1835)
- Date
- 1835-08-01
- Page
- Seite 290 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Herz bei dem Namen des VaterS ruhig bleibt, Genq wir uns sagen können: idas er uns befahl, haben wir geübt, sein Wort haben wir nicht verlassen, seine Ehre komme zu uns, denn wir haben sie bewahrt in unserm Leben, wir haben den väterlichen Namen nicht, mit Schande bedeckt, und seiner kann bei dem unsrigen wohl gedacht werben. Aber wenn die Erinnerung des Katers nur die Erinnerung der verlorenen Unschuld ist, wenn sein Name wie ein Rkchterfpruch, wie ein VerdammuugSurtheil über unS genannt wird, wenn wir verlassen haben den Weg unsrer Väter, und ihm treulos geworden, dann freilich ist es besser, er wird nicht mit unü genannt, der Vatername >^den wir von unS gestoßen! — Die väterliche Ehre, der wohlbeMhmte Name der Eltern ist daS schönste Erbthezl, welcheö^wir unfern Kindern zu hinterlqssen vermögen. Darum heißt im zweiten Gebote: Er gedenket der Siünde der Väter/biS in'ä dritte uüd vierte Geschlecht, nämlich ab denen die mich hassen, .erzeiget aber Gnade bis in'S tausendste Geschlecht denen, die mich sieben und meine Gebote beobachten. Denn den Ändern des gastfreundlichen ManneS öffnen sich die. Pforten in der Nähe und Ferne, und dem KirM deS Wohlthätigen wird wohlgethan, und zum Sohne des Mechtschaffepruch entdie Tochter nen hat man Zutrauen. Aber wenn euch der gegerttöntr ist das der Sohn dessen!? ist das dessen? fürwaht L wenn das sein Vater wüßte!! Das hat er bei seitten Eltern nicht vor sich^MehenL Sehet, meide Lieben, ich spreche mit euch,' wie es im gewöhnlichen Leben gehört wird, ^s ist reine, lautete Wahrheit. So lasset uns wandeln auf den Wegen unsrer Eltern und Voreltern, au den Wegen israelitischer Frömmigkeit, auf ^en Wegen de Tugend unh Rechtlichkeit, deS Friedens und der Liebe, au! daß der Segen unsrer Eltern auf unS ruhe, der uns wohlthut, auch wenn schon graues Haar ans unserm eignen Scheitel ruhet; auf daß des Namens deS VaterS in Eyren gedacht werde -ei dem unsrigen; auf daß auch unftrs Nachens