Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 5 (5.1835)
- Date
- 1835-05-01
- Page
- Seite 204 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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» ' ' .- . ' ' < W4 9. Pliniuö der Aeltere, Per im Jahre 79 starb, also 9 Jahre nach der Zerstörung Jerusalems/ spricht im 15ten Kapitel deö fünften Buches sejner Naturgeschichte auch von Judäa in geographischer Beziehung. Er gibt-an (Md daS ist bemerkenswerth, da eS eine Nackricht über den Zustand IudäaS furze Zeit nach der Zerstdrung^IrrusalemS ist), daß, außer Galiläa, Judäa in zehn Toparchien (Ortsherrschaften) getheilt sei; die neunte istOrin es, „jn welcher Jerusalem, die bei weitem berühmteste Stadt des OrientS, nicht bloß Iudaa's, standz" Er beschreibt den Lauf des Jordans, auS der Quelle Paneas (einer Stadt, Cäsarea Philipp! genannt) entspringend/ein anmuthiger Fluß, so weit es die Lage der Stellen erlaubt., breit und sich schlängelnd (snackiiio8N8), bewohnt, besonders am See Genezareth von schönen Städten umgeben. Er spricht dann von den, die Einsamkeit suchenden Essenern (der bekannten jüdischen Secte), die er ein Volk, sonderbar unter allen . Völkern der Erde hervorstechend, ohne Weiber, -jeder Sinneslust abgesagt, obüe Geld, nut mit den Palmen umgehend, ne^nt. „Die Menge wächst täglich durch die Ankömmlinge wieder an, welche, des Lebens überdrüssig, die Wogen deS Glücke--zu dc;n Sitten jener hintreiben. So ist eS durch Tausende von Jahrhunderten 0) ein ewiges Volk, in welcheck Niemand geboren wird. So fruchtbar, ist für sie die Neue Andrer." Ihren Aufenthalt gibt er in der Wüste Engaddi an. 10, Im vierten Bande der bekannten Schrift: pari'g .011 Iv 6e8 Oevt-ek-Tln. (Paris odeL das Buch der Hundert und Ein.) x. 69—80 sBrüffeler Misgabe^ befindet sich ein Aussatz von dem als Schilderer ftanzdsischer Sitten so ausgezeichneten Iouy (l'lrermiiv äp la ä'^nnn), welcher bell Titel führt: „die Kirche, der Tempel und die Synagoge," und der einen Begriff von der unbeschrankten, und zur Natur gewordenen Toleranz der Franzosen gibt. Mn Stoff der Erzählung gibt die Familie eines katholischen Grafen von Arciö, dessen Tochter Protestant