Mannheim
Compact Memory

Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1835-05-01 · 5 (5.1835) · p. Seite 186

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
2 (1835)
Issue
5 (5.1835)
Date
1835-05-01
Page
Seite 186 (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/7166791-7167212-8877239--0642-7167442
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

t ' -- IM. ''belebt aher du hast ihi, nichd ebfqckn t^ pndDrum Äillst. du ihn n>5." einmal keil uen. Mep wer sich von 7der'.Er-' kenMifi ^yÄö hat durchdringen taffen, wie soll in dem ein finstrer Zweifel aufsteigen könnest? Die Sterne, die dort droöen kkeiftn, ^er weiß rK,V Z« sind Welten seines Gottet; dis N-tur, die unS uingibt, er weiß es/sie ist ein, ewiger KrekslqUf deS Lebens auWgoffen von feinem Gotte; in jedet MU'MD dieauSdemBoden sprießet, in jedem Voges^ der in die L/iftt st^ heVt, lebt ih/n eine Ver-4 wandtfchaft seineg Lebens,und eine Offenbarung stinrK Gottes. stn^/pringeu auch vor ihm plötzlich die Thore deS Sch artenreiches auf: .er gehet hinein ohne Zagen, abetnilt dem öWPsnd^n Gedanken: du kommst zu deinem Herrn! und diesce Herr briügt.dich zur Nuhe! Weil Älso, andächtige Zuhörer, die Erkenntniß Gattes solches wirk^ ist .sie djr Bestimmung, die Aufgabe) deS Menschen. Dolchen ündern 'Merth, meine Freunde, ^Hätte denn dieses Leben, , wö ein Tag dem andern folget und spurlos verschwindet, und«vdie Locke des Jünglings bald mit dem Greisenh^are wechselt, welchen andern Werth hätte dies Leben, von dem täglich ein Theil mehr untergeht , und auf immer versinkt, wenn nicht die schlummernde KindeSseele zu wecken, zu entwickeln und ihrem Gotte H^her zu bringen und mit ihtem Gotte vertraut zu machen, den sie in der Wahrheit treffen soll, wenn.sie erst ihre körperliche Hülle abgestreift hätte. Das ist der ^endliche Gewinn dieses irdischÄ Lebens mit allen seinen VerwirrAmgen und Leidenschasteit: rin gestählter Geist, der die ESahrheit deS Meltalls, d. i. Gott kennen gelernt, begriffenen d erkannt hat. Das ist daS Antlitz Gottes, welches mit uns geht, und unS zur Ruhe bringt auö dem stürmischen Leben; und wie herrlich können wir nun die Worte MosiS deuten, die er erwiedcrt: Wenn nicht dein Antlitz mit unS geht, so laß unS nicht hinauf-ehe«. Ja, wenn der Mensch seine Bestimmung verfehlt hat, wenn er di> Erkenntniß seines GotteS nicht ge- V f

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.