Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 5 (5.1835)
- Date
- 1835-05-01
- Page
- Seite 184 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/7166791-7167212-8877239--0640-7167438- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
164 - entgangen. AbO Lid tztkenntniß, die kommt zu Wenigen. Daß der Begriff dieser- Gottheit unsre Seele ganz und gar durchdringt, däff unste Gedanken sich ganz in den Gedanken der Gottheit versend, daß unsre Gefühle mit dem Gefühle der Gottheit eineß werden, daß unstr Strebenunser ^yun und Laffen, unsek Dulden und Ertragen, unser Mühen und Leiden immerfort göttlich^» sein ringt,, weise und gerecht, gütkg und barmherzig> sanft und milde, liebend und lichlicd, Überschwänglich und mWtig dab ist die Erkenntniß des . .Herrn, daS Antlitz GytteS, daL. mit GS grhen soll: diese, und nur dies^Erkenntniß ist die Bestimmung deö Menschen. Habeich nicht, melptz Arr/unde, im Eingänge von der Naä)t gesprochen, die. dzn Menschen umgibt^ habe ich nicht daS Wort HoseaS gggßfö^et, der Begriff des Herrn ist wie che Morgenröthe? Jg«i her Begriffe d. i. die.Kenntnis; Gottcö LA die Motgenröthr. djtzser Nacht, die Erkfnntniß Gotteö aber istdaS volle, helle Tageölicht, alölpelchesnichts Heller, MchtL leuchtender ist, daS Antlitz Gottes selbst. — Wenn das.Mißgeschick seine Pfeile auf uns entsendet, wenn unser Brod, unser NahrunIsgeschäfL in . Urfahr gekqth, und drückende Sorge, ja UrnlHth, Mangel-Mntzehrung sich auf unsre Schustern legt - wenn unsre EhragefGydet jst, und die Ncrläumdung und dieLSöhest-daSBetPitnst Wddle Tugend unserS LebenS vernichten willz wenn Ktankheisin unserm Innern nagt, Schmerzen Lurch unsre Glieder zucken, Beängstigung MsreBrust Gedrückt, der SchluWnee der Nacht flieht, und die Ruhe deS Tages. dgvoneLltrrwM wir die Unsrigen leiden oder irren sehen, und die Angst um daö Heil unsrer Ander, Brüdetzoder.Gatten unser Herz zusammenschnürt — Menschen, sagt euch Hg nicht schon die Kenntm'ß Gottes, Laß der Vater, da droben eS dennoch M mit euch yor hat, daß Hie allgütige Vorsehung nur auS weifen, schönen Zwecken solches WS auferlegt, daß, wie Salomo sagt, wie ein Vater sein Kind züchtigt, so der Herr droben uns straft, nur um uns zu «bessern, zu läuttrn, die Schlacken der Erde auS rmK zu scheiden, unS reifer und gemäßer zu