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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1835-03-01 · 3 (3.1835) · p. Seite 141

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
2 (1835)
Issue
3 (3.1835)
Date
1835-03-01
Page
Seite 141 (sequence 38)
Language
German
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8 , , « ,.?i ,.s 14t 4 V Frkedländers, vwdrEeinen UtbeWm Ilber das ring Erinnerung an seiste wirksamste lustgenl-e«haL^d> W'Heäftig and rkhrenb,, jsnd «ntWang einem von Freundschaft und Hoch^^ng für ben VeteDgten erfüllten Herzen. Schreiber diefts erinnert sich selbst mit so innigem Mergnstgen manches schönen Somckernsichmittags, den er auf demLandsitze des Entschlafenen, in Charlottenburg bei Berlins PerhraH, Gt Wehmuch -rlnnert er sich dieses edeln Greises, der in seinem achtzigsten Jahre mit Jugendseue r bas JnterM ftines Bolkes verfocht, und sein großes Auge lebendig blitzen ließ, wenn da- Gespräch sich auf diesen Gegenstand -— und wann war die- Nicht der Fall? wandte: so haben ihn die Worte des Herrn Vf. Klch sehr angesprochen, und schöne Bilder öergangener guter Äage in ihm aufsteigen lasten, Wie ehrwürdig saß er da, der mittheilsame, für alles Gute und Edle empfängliche Greis — einst, als von dem Hauptprinripe unserer Religion, der Einheit Gottes, die Rede war, da sprang er auf, eilte, so schwach er auch auf den Füßen warzu den Repositorien, schlug eine Stelle in einem Lessing'scheu Briefe auf, und sprach: Lesen Sie! Als ich ges endet hat, rief er mir zu: „Sehen Sie, diese Stelle habe ich mir voy Ihnen vielleicht zum hundertzehntenmalr vor» lesen lassen, und wenn wieder Einer komint, lasse ich sie mir zum Hundertelftenmale vorlesen!" — Außer dieser Liebe zur Religion zeichnete ihn besonders die Liebe zur Äu nst aus, er hatte viele Kostbarkeiten der Art um sich versammelt, stand mit vielen bedeutenden Männern in Wechseltaufch deshalb — nutet andern auch mit Gdthe, wie ist dem Aelter'schen Briefwechsel öfters erwähnt wird, wo auch einige Briefe von Göthe an, ihn gelesen werdU.können -— so besaßt er auch ein Origmalgemälde von S p lnoza, nach welchem das Portrait vor der PaukuS'schen Ausgabe gearbeitet worden (doch beiläufig gesagt, der Unterzeichnete ist jetzt im Besitz eines noch wichtigeren Gemäldes diesegroßen Juden), — doch die Erinnerung bricht

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