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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1835-03-01 · 3 (3.1835) · p. Seite 136

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
2 (1835)
Issue
3 (3.1835)
Date
1835-03-01
Page
Seite 136 (sequence 33)
Language
German
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durcl^ ilnterstlchung aufs -Wne, Mdem Sif durch Forschung alle dM neuen Ansichte^und kühnen Schlüffe gewinnen, welche der Dichter /der ^-ELnkUldungSkraft enklehnt. Der tapfere und feine Nale ig h, der ^Melancholische S h en st one, her AlttrHÜmlM Ostdys wie verschieden sind' diese von Mander^ wie s^atf jst ^eder Lergliederr; wie ganz sind sie des Verfaffers Eigenchum! Selbst von dem Letzletz und Nies drigsterr sagen Sie etwas Neues. Ihre Kunst ist wie diewelcheFontaine einem Herrscher beimißt: Vn lio» pvullLNl et 8SK6 Vch 8«8 naoivZres gujets fair trvßr tzueltzn« U8«A6 ^). Aber Ihr schönstes Werk ist meiner Ansicht nach der versuch) über den literarischen Charakter: ein Buch, zu Welchem der, welcher es einmal gelesen, immer wieder mit ücken Wrüclkehrtz es ist eines jener seltenen Werke, in elchem jeder Lheil zierlich, doch dem Ganzen untergeordnet rlt, ich welchem jede Seite eine Schönheit entfaltet und sich dt>ch nirgends etwas Ungehöriges befindet." , Meine Leser werden verzeihen, wenn ich diese Stellen ganzen Läffge hier mitthöilte. Es ist zu selten, daß m einem Iuden^ein unbedingtes Lob gegönnt wird, als daß wir uNs^nicht hieran ergötzen sollten. Bulwer, der MeLsinttige .Reformer, . kühn und streng in seiner Kritik, hgM^ges wiß eine neue Blüthe in dem Kranze Israelis zu bewundern gehabt, wenn Alrey damals schon vollendet gewesen. Da der Verfaffer vorhatte, uns nach dem Orient zu versetzenMso wandte er alle Mittel an, feinem Gemälde völlige Wahrheit der Farben und Tinten zu geben, und schuf sich eine» ganz neuen Szyl hierzu. Er erzählt selten/^ seine Personen meist redend auftreten, urid schmückt diese Reden — meiste in kurzen Sähen vorgetragen, ohne Verschlingung der ^rioden und "Sätze — mit den Blumen orientalischen Geistes. Ein tiefcr Gesühlösirom hat sich über *) Gin kluger und^eiser König zieht von seinen geringsten Unterthanen irgend einen Nutzen» . - -

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