Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 3 (3.1835)
- Date
- 1835-03-01
- Page
- Seite 117 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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r auf . »ottesren sie n und> Einer folget bgrund über nicht § Netz e l«« bt aus dessen 'N W!enschen ^rieb zu weitengelegt, zu lfrichten damit wir seiner nicht vergessen, in keinem Augenblicke de- Lebens vergessen. Enthaltsam üben, Entbehrung lernen, NechtliKkeit vollführen, Liebe üben sollen? Aber die Gaben der Natur vernachlässigen wir, und seine Lehre verMmähen wir, Und Feine Gesetze^Kffen wir unbeachtet. Da r u m giebt es» der Gefaltenen so viele, Unter den Menschen und. unter Israel, und Einer stürzet auf - en Andern. V Diese Worte des Propheten, meine Freunde, und die Bemerkungen, die ich daran geknüpft, wozu ste heute? werdet ihr mich fragen. Freilich, wir Menschen wissen, daß) wir nicht die sind, dieMvir sein sollten, wir Israeliten rvilsen, daß wir weit und oft vom Wege abirrten and abirren, den der Herr zu wandeln uns vorgeschrieben: das wisseuwir, aber wollen es nicht wissen, wir drücken es hinab m die untersten Räume des Bewußtseins, in die dunkelsten Kammern desBcdächtnHeö, damit der Gedanke, den Zweck des Lebens verfehlt zu. haben,^nicht heraufsteige Ln Mitten unsrer Freuden und Genüsse, auch nicht ln Mitten unsrer Leiden und Unglücksfälle, wo er der lehren Kraft uns berauben würde also wozu jene Worte und Gedanken? rr^ie aus einem hoWewigen Helsen die flüssige Quelle hervorspringt und ihre flüchtig?» Wellen bald mehr bald weniger ergießt, so, meine Zuhörer, fließen meine Worte aus unsrer heiligen Thora hervor. Die Thora de- Herrn ist. der ewige, erhabene Felsen, der nimmer wankt von semem Orteder die Jahrhunderte an sich vorübergehen fleht, ohne zu ver- FalleN h^Mabzunehmen; meine Worte find der murmelnde Quell, W guö deck Felsen entspringt und sich weit durch die Fluren zieht; wer weißwie bald fle versiegen — aber wer den Schatten deS Felsens sucht, kann sich auch an dem Wasser des Quells kühlen und laben. Also fließen auch heute nm'iw Worte aude ml Abschnitte hervor/ den-wir heüte verlasen. Heute ist der dritte Sabbath, und dek kommende der vierte, wb jeger ewig denkwürdige Theil der Thora uns vorgeführt warbher über die BefreiizM.her.'JsraHtM, aus ägyptischer Sklaverei handelt. Nun Mar -rängt^es M