Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 2 (2.1835)
- Date
- 1835-02-01
- Page
- Seite 98 (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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und M) spreizte, und seinen Richm fand in der Zahl uttterjochter Nationen und zertrüchMerter Menschenbrüder, es wohnte ruhig in seinen Wenzen, mit seinem Gotte beschäftigt. — Aber wenn der Feind nahte undos reizte, und seine köstlichen Güttr berührte, Religion und^teiheit, da erhob es sich wie ein schlummernder Löwe, und traf seine Unterdrücke mit schwerem Arme- Und wie? Da liegen nun zwei Jahrtausende zwischen^damals und hetzte: aber sind wir eS, die die Waffen deS Krieges von uns wiesen, oder rang man sie uns aus den Händen? Und/ haben es nicht in der neuesten Zeit kräftige Männer, Mne Jünglinge hinlänglich erwiesen, daß der Israelit noch/ heute kämpfen kann? — Aber hinweg, meine Freunde, von diesen Bildern, mit Menschenblut besteckt,^und wen/auch für seinen Glatzhen und seine Natisg die Waffen zu ergreifen, und das Leben einzusetzen, ein hochherziges Werk ist? diese Festige Stätte ist eS nicht, von wannen der Ruf dazu in Friedenszeiten ertönen soll — lassen wir es. Aber, meine Brüder, weny die Ruhe des Friedens zursckgekehrt ist über die MenschenMelt — hat dann jeder Kampf aufgehört, ist dann kein Streit, kein Zwist mehr im Menschen und unter den Menschen? Allerdings, der Kampf deS Eigennutzes mit der Liebe, der Streit der Begierde mit der Keuschheit/ der Zwist des NeideS, der Mißgunst, der Berläumdung, der Habsucht — sie leben fort, im Menschen und unter den Menschen, und., in diesem fei stark und fest, Israelit. Oeffne dein Herz der Liebe, der Liebe zu Gott und zu Menschen, der kindlichen, der brüderlichen, der elterlichen, der Freundes-Liebe; wandle ruhig und friedlich, redlich und rechtschaffen, laß die Verlockungen der Ehr- und Habsucht von dir abgleiten, zügle den Strom der Leidenschaft, dann bist du Msrk und fest, ein Gotteskämpfer, wie Judas Makkabäus! Dies, meine Brüder, sagt euch unser heutiges Fest, einfach sinh die HVorte, aber ihr sehe^, vielbedeuteud. Denn die Stärke und Festigkeit ist die Zierde deS Mannes und . /. *?' WjWMW«MDW>WMM>WWilWWW>WWWWWÜW>>WW>W>>M^