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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1835-01-01 · 1 (1.1835) · p. Seite 57

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
2 (1835)
Issue
1 (1.1835)
Date
1835-01-01
Page
Seite 57 (sequence 57)
Language
German
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in christliche Schulen unerlaubt war, und well die häusliche Erziehung noch eineu solchen Contrast mit der öffentlich-bürgerlichen bildeten, daß sich die Nothwendigkeit aufdrang/ das Mißverhältniß erst auSzugleichen, und Durchgangspunkte zur allgemeinen Bildung zu instituiren. Gottlob! jetzt sind aK Anstalten deS Staatunfern Kindern geöffnet, di> häusliche Erziehung ist eine ganz andere geworden — warum sollten wir zögern, unsere Kinder der Wohlthat theilhaftig werden zu lassen , warum unsere Kräfte zersplittern, wo eS nicht nothwendig ist, und auf Anstalten wenden, die unS in unsrer bürgerlichen Stellung den Hemmschuh anlegen. Daher sind auch alle jene Schulen, besonders im nördlichen Deutschland, wo wir sie kennen, und unS ein Urtheil über sie Zutrauen, im Verblühen begriffen, und wo sie bestehen, oder gar neu eingerichtet werden, sind sie Gegenstand der Verachtung Und der Verwünschung, selhst der ärmern ReligionSgenoffen. Waö hilft gegen diese überzeugenden Erfahrungen fadeö Raisonnement - » 4) Ist aber dieser GchulstWatiSmuS an sich unnütz, schädlich und unpraktisch, kann er sich auch auf die Dauer nicht halten —^ so gilt dasselbe von den für jüdisch-deutsche Schulen geschriebenen deutschen Lehrbüchern und Kind erfreu n den. Wenn daS so fortginge, hätten wir am Ende israelitische Geographien und Naturlehren, ja israelitische ConversationSlexika, denn waS möchte am Enbe nicht mit Religionsideen verflochten sein. Wir brauchen nur israelitischen NeligionSunterricht für unsere Kinder, Wissenschaften können sie an der Quelle lernen , auch wer GeneM Ziethen und ColumbuS und Cartouche (me!) waren, so spricht jeder Familienvater. WaS hat so ein Dinvon Kinderfreund mit unserm Glauben gemein, wie soll hierdurch det Indifferenz vprgebeugt werden? 6) Aber wenn auch jüdische Schulen existiren und jüdische Kinderfreunde geschrieben werden Tollen, so möchte der in Frage steherkde deS Herrn He rxhei m er am wenigsten geeignet sein, ihneü Glanz zu verschaffen, und naiv gesteht 4* ' Z

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