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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1835-01-01 · 1 (1.1835) · p. Seite 41

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
2 (1835)
Issue
1 (1.1835)
Date
1835-01-01
Page
Seite 41 (sequence 41)
Language
German
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-M-' - ' « ,41 ' ' l>) Die lullen iin iVIittel.»Her. Lin von ller^Ak^llemie ller «nscki lften iinlt 8cköneu ^V>88en8ekMen xu I>ru'i8 «Ilii ck Lkrvnervvillinun^ »n8KeLviekneter Ki8to^i8ckei7 Ver8nek nlrer ikre hüiAerlicken, titekamsc^en nnll I1anllel8-Verkriltni886, von k. DeppinA. ^»8 llem bVk»n2v8i8cbeu. Ltntt^si'l, 8e!nveirerdrn^t 8 > erlri^ksnlllnnK. 1834. 420 8. Kk. 8. (1 1 lllr. 10 8§r.) Im Jahre 1824 verlangte die königl, Akademie der Inschriften und schönen Wissenschaften als Preisaüfgabe eine Untersuchung über den Zustand der Juden in Frankreich, Spanien und Italien in bürgerlicher, literarischer und kommerzieller Hinsicht. Herr G. B. Depping, ein in Paris sich aufhaltender geistreicher und gelehrter Deutscher, bekannt besonders dem größern Publicum durch seine Aufsätze jm Morge^blatte-) trat in die Reihe der Concurrenten, und die Akademie beschloß 1823 seine Arbeit durch eine Eh re n erwähn ung auszuzeichnen; der Verfasser nahm sie indeß von neuem vor, machte große Veränderungen, und da er bemerktes daß die Geschichte der Juden im Süden von Europa sich nicht wohl von ihrer Geschichte in den^übrigen Ländern trennen lasse, so betrachtete er sie in ihrer Gesamgitheit, ohne deshalb eine allgemeine Geschichte der Juden im Mittelalter schreiben zu wollen, und stellte all^e Züge zusammen, welche ihm zur Kenntniß ihrer Lage und) ihrer Aufführung in, Europa brizutragen schienen. Dies ist die Geschichte des vorliegenden Werkes. Der Verfasser gesteht, daß sein historischer Versuch einer viel größeren Ausdehnung fähig gewesen wäre, aber er dachte, daß die Hauptzüge des Gemäldes starker auffaücn und tiefer eindringen würden,/wenn man sie in einem kleinen Nahmen vereinigt fände, und daß der Geschichtsschreiber um so mehr streben müsse, jenen Totaleindruck Lm Lestr hervorzurufen, je vereinzelter, die Thatsachen in der Geschichte der in Europa zerstreuten Juden sind. Dies Streben, dem Lesep eine klare und übersichtliche Kenntniß der jüdischen Verhältnisse im Mittelalter zu verschaffen, ist dem Verfasser auch völlig gelungen, nur daß.

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