Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 1 (1.1835)
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 36 (sequence 36)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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G5 Mhalten, und so tritt uns in der ersten an dir Spitze des Werkes verdientermaßen Moses entgegen, zu dessen Seite Moses Mendelssohn, Abraham Furtado und Akratz aM Steri^jihren Platz würdig einnehmen. Die Portraits selbst sind treffliche Lithographien init klarem Ausdrucke und voy reiner Ausführung, und eignen sich in ihrer Folge zur Ausschmückung eine-Zimmers sehr. Hohl. Die Biographien werden theilS von dem bekannten ijZ'. Spazier, dem 9Leffen und Pfleger Jean Pauls, theiks von dem polnischen Grafen Breza verfaßt. Ob aber^daS Mternehmen, dgs aus Frankreich nach Deutschland verpflanzt worden, das erwünschte Interesse und die von demselben bedingte Fortsetzung finden werbe, ist noch zweifelhaft. Im Voraus aber muß ich bemerken, daß dieses Werk, wie nicht von Juden gearbeitet, also auch nicht bloß für Juden bestimmt ist. In der Anerkennung, daß die Geschichte des jüdischen Volkes von weltgeschichtlicher Bedeutung ist, daß also auch die Heroen der Israeliten nicht allein ihrer Nation angehören, ist diese Arbeit der ganzen Welt überantwortet; und der Referent kann nicht unterlassen, zu bc merken, wie darauf schon der Komplex der. daran arbeitenden Männer hindeutet, indem es von einem Deutschen un^ Polen geleitet, in Frankreich entstanden und einem englischen Baronet gewidmet ist.» V Aa Moses selbst ben Neigen beginnt, so nimmt der Dr. Spazier hiervon Gelegenheit, seine Ansichten über den größten aller Gesetzgeber, über die israelitische Nation und ihre Geschichte darzulegen. Mit grossem Scharfsinn und/ was noch mehr heißt, mit der größten Unparteilichkeit führt er dieselben durch, und stelld msbesoüdtre klar und einsichtlich den Eonflict des Judenthums mit dem Ehristenthume auf. Aber Eines ^fehlt ihm, und zwar das, was der LeenSmittelpunkt dieser Erscheinungen ist, der Glaube an die ffenbarung von Stt, ohne welchem Glauben die Geschichte des jüdischen olkes chaotisch,^wenn nicht bizarr ist. Der Verfasser HM G> l . kl' H-, - K