Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 2 (1835)
- Issue
- 1 (1.1835)
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 25 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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M __^ HO KLÄL^rLLLLÄLWÄLS st N » , n r r 'Ä Religion — die vermochte uns selbst Tyrannengewatt nie zu verkümmern; und so blieb denn auch d^r Tagal? dem wir die jährlich wiederholte Vorlesung im göttlichen Gesetze beschließen und wieder aufs Neue beginnen — der heutige Tag — der blieb stets ein Tag der Freude gewidmet und darum NPN nnpP Fest der Gesetzesfreude genannt. r „Licht gehet dem Fwmmen auf, Freude treugesinnten ^Herzen; Freuet euch darum, ihr Gerechten, in und „Mit Gott, Dankt seinem heiligen Namrn!" Pf. 97. V? 11, 12. So ruft der heilige Psalmist aus! „In und mit Gott, mit dem Worte GotteS unS zu freuen!" Und dieser heiligen erhabenen Bestimmung ist der heutige Festtag gewidmet! Fürwahr eine gar wichtige Bedeutung, die, wie ich meinen fosite, Jedem an sich schon klar ist, und keiner näheren Erläuterung, keiner weiteren Auseinandersetzung bedürfte; ja wo eine deutlichere Erklärung durch Worte den Zweck gar nicht einmal erreichen möchte. Denn— wessen Herz wahrhaft erfüllt ist von Freude in Gott und seiner heiligen Lehre, ivüzu bedarf der weiterer mündlicher Anregung? Und wessen Herz verschlossen geblieben ist der himmlischen Wonne, die der heutige Tag in unS entzündet, dem werden Worte, und seien sie auch noch so schön an einander gereihet, würden sie mit noch so vieler Wohlredenheit vorgetragen, als diebei uns nicht der Fall ist, — dem werden Worte nichß daS Herz für die Freude zu eröffnen vermögen! — Doch «gibt es wohl Manche unter uns, die zwar die Bedeutun^des Festes sich ganz angeeignet haben, auch in^ freudige Stimmung versetzt sind, die aber doch unwillkürlich über die mannichfachen Gebräuche nachsinneU, womit wir die Feier dieses Festes zu erhöhen suchen; sie gedenken wohl auch der früheren Zeiten, wie weit herzlicher, wie weit lebhafter damals dieses Freudenfest von Jung und Alt, von Mänüern und Frauen begangen wurde; sie erwägen nun, ob es wohl