Mannheim
Compact Memory

Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-11-01 · 11 (11.1834) · p. Seite 350

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
11 (11.1834)
Date
1834-11-01
Page
Seite 350 (sequence 26)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/7166791-7167198-8876018--0376-7167138
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

350 rvi/ Nehemtä sagt, von schmackhaften Gerichten/von süßen Getränken, und Geschenke auLtheUen, und Freude bereden, Undsollen unS nicht grämen und mcht weinen, sondern MS /freuen vor dem Ewigen, ünftrm Gotte. — . / Damals, als Israel iH>ch im Lande wohnte, Vas Gott feinen Vätern EWben — weithin liegt es gen Aufgang der Sonne- und war ein gesegnetes Land, wo Milch und^Honig stoß, jetzt aber ist eS öde und der Sand der Wüste m auSs. gebreitet Über dasselbe/-damals zogen zum Feste der'Laubhütten alle männliche Bewohner de-Land,- nach Jerusalem hinauf, VaS drittemal im Iahre^ Und sie zogen hinauf mit Sang und Saitenfpisl, und mit hen Gaben, die sie dem Herrn brachten, ein jegliches nach seiner Habe/ und nach Hem Segen, den ihm der Herr verliehen. (5. B.Mosi Kap 16. B. 18.) Denn daS Fest der Laubhütten war zugleich das Erntedankfest, wie die Schrift sagt: Nachdem sie ein^esammelt die Ernte des^Landes (3. Buch Mos. 23, Ä9). - Und dä wurden ^ebauet grüne Laubhütten ^auf den geraden Dächern, auf den Höfen Und Straßen, auf den Plätzen a»^ den Thoren und auf den Höfen des Tempels. Und daS Volk wohnte unter den Lauben Ln Freude und Spiel, in Jauchzen und Wettgesang sieben Tage hindurch, und sieben Tage brachte es auf dem Altar deü Herrn feine Gaben dar, und, ein Feueropfer. N Äber wir ernten nicht mehr, wir haben feine Gaben dem Herrn zu bringen, ke^Feurropfer zu opfern, wir kön. nen Uicht mehr Hinaufziehen nach Jerusalem, und nicht wohnen unter den Lauben auf seinen Straßen — — so fragen^ wir denn: was hat dieses Fest der Laubhütten uns noch heute zu bedeuten? Wozu follm wir nehmen, wie die Schrift gebietet, Hie Frucht des Hadarbaumes, Palm - und HMthenzweiSe, und Bachweiden? und woch sollen wir wohgen N2pZ in den Lüubhütten siehe» Tage? (3.B.Mos.K.23^V.4^42.)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.