Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 11 (11.1834)
- Date
- 1834-11-01
- Page
- Seite 343 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Glauben, auf daß wir ihn erkennen, auch wenn sein Wohl-/ gefallen nicht deutlich P, auch wenn irdische Bedrängniß, irdischer Kummer sich Über unS häufet. Wenn die Zweige DWntlinchen am Baume HistreS Leben-, penn die Mönch falb wixd und sinket, auch dann -- wenn börübekgegangest der schmeichelnde FrühlingShauch, vorkbergegangendet freund» liche Sonnenstrahl, und eine rauhe Herbstkuft rauscht durch die Neste, Vorbote einenoch strengten WinterftosteS, auch dann — denn eS gehen vorüber alle Zeiten dr- LebtnS: aber der Glaube bleibt, die Zuversicht, diese alleinige Stärke de- Mannes, und läßt «ns nicht verloren gehen. Und O, andächtige Zuhörer, verhält eS Ach auch mit dem heutigen Minchagebete. Heut' ist kein Zwischenraum „ zwifchen bieftm und Muffaph, wie im Leben kein Zwischenraum zwischen Jugend und ManNeSalttr —- aber ihr wiffet nun schon, wie dick Zeiten auch dieses Tages vdrWrgehen, ihr seid nun schon erprobt und erstarkt, und harret Wüig auS, bis an daS Ende de- Lage^ Und der Glaube MNd » die Zuversicht an die BersöhnungMaft de- Tageist nun schon fest in euch gewor-etz^ die Zweifel sind verschwunden, dfe Besserung hat feste Wirzel in euch gefaßt, zu^ dieser Zeit, wie Ln einem starken Manne. Dann, ja dann werden wir im Nikahgebete betenr NM OiD der Lag wendet sich, NK?) -ris; ^'yW die Svstne kommt und neiget sich, wir wollest^einzHehewin deine Thyre! Per Tag NS Lebensteiget sich, auch t^estr Lag neiget sich, die Sonne deö Lebens kommt und neiget sich, nun wollen wir rinzlchen in deine. Thörey So stehet der Greis 'amstHade. ftine- Lebens — die Kindheit ist versunken in-das Oeich der Schatten, ist den Schvoß einer ältest Vergangenheit, die Rosenzeit der Jugend ist Worüber; die Stärke de- WanneS ist perschwunden MgWch, dWDrei- LA nur nach da. Denn gestorben sind dir alten Wünsche, verblichen die Hossnstngen,