Mannheim
Compact Memory

Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-11-01 · 11 (11.1834) · p. Seite 338

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
11 (11.1834)
Date
1834-11-01
Page
Seite 338 (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/7166791-7167198-8876018--0364-7167126
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

338 § >. . . ' ' Und darum, meine Brüder, ist dieser Tag, wie wir ihn ftiern, ein ^Gkeichniß des irdischen LZbenStages, anzudeuten, daß wir dem Herrn weihen sotten unfern ganzen Lebenstag, und ihm allein Bier sind der Abschnitte M heutigen Tages^vr'er der Abschnitte unfers irdischen Daseins. Denn wie wir M Pen FrühgeOeten beginnen in der Morgendämmerung^ so beginnet unser LrbenSLag mit der Kindheit, wie wir fortfahren mit den VermehrungSgebeten, dem Mnsfavch, so entchlckeld sich jene zum Jünglingßalter, wie nach diesem elntritt die Zeit des kräftigen M a nneS, so folgt dem Mrrffa^.daS M!nchKgr-E^nd wie sich dieser endlich hinüUmekgd zur Schwäche deS Greises, so schließen wir mjt uemMslahgebete, und der Ruf deS Todes gleichet dem leWn Tone des Schofers, welcher beendigt diesen heiligen Tag. — So woste« wir nun diesem gewichtigen Gedanken unsre nähere Betrachtung schenken: Vieles verklag er WS zu geben, was uns zur Stärkung zu gereichen, unOMas unsre Heiligkeit an diesem Tage zu mehren vermag. Wir WW^ sehen, wie wir nach dem Verbinde dieses Tages unfern WVÄrstag elUzurichten haben, daß er dem Herrn gehöre, wie jener. H? il. sVZy '^Ä,Her du mich heransgezögen aus Mutterleibs, 'sR? 7NZ7Z, erleu^^-weine finstreBahn also Keteten w^meine-BrüLM 'Ew Beginn der heutigen SHächar!SpkjUnp^ist dies nicht" der M-önsie Wahlspruch, das schönste Gehst für unsre Kind h en? Aus einem LmrUn i^ande kommt der Mensch, Und eine finstre Bahn negtwor ihm: nur vom ^Wrn kann das Licht auf derselben kommen, nur die HaüH^ chie rbn Heravsgezogen aus MÜWeibe, vermag ihm dkn Mstern Weg des Lebens zu Erleuchten äuf dieser Erde. Die Erde ist dunkel, der Himmel M heÜ. DZ« find geboren/Wf der Erde, leben aberzUM Himmel D reifen. Sy ,yuß das DrWel weichen aus m Innern, und es hell werden in W, unsre Bähst iVmer lichter werdem, und in diesem unftrM Streben

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.